Förderung für Wärmepumpen:
KfW-Kredit und Finanzierungsmodelle 2026

Wärmepumpe Tarifrechner

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Berechnung der Ersparnis

Beispiel-PLZ: 22767 Hamburg
angenommener Jahresverbrauch: 4.000 kWh

Günstigster Tarif: PLAN-B
Kosten im ersten Jahr: 1142,70 Euro
Grundversorgungstarif: Vattenfall Hamburg Basis
Kosten: 2005,48 Euro

Einsparung: 862,78 Euro
(Stand: 05.01.2026)

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    Wärmepumpen-Förderung: Das Wichtigste in Kürze

    Die Förderung für eine Wärmepumpe beträgt 2026 bis zu 70 % der förderfähigen Kosten.
    Die KfW übernimmt die Förderung für den Heizungstausch.
    Der Antrag muss nach Abschluss des Kaufvertrags und vor Baubeginn gestellt werden. 
    Der alternative Steuerbonus ermöglicht eine Steuerersparnis von 20 %.

    Welche Förderung gibt es für Wärmepumpen? KfW vs. BAFA

    Seit Januar 2024 ist das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) nicht mehr für den direkten Zuschuss beim Heizungskauf verantwortlich. Diese Aufgabe liegt vollständig bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) über das zentrale Förderprogramm „Zuschuss Nummer 458“.

    Das BAFA bleibt dennoch ein wichtiger Akteur, wenn Sie staatliche Hilfen für Ihre neue Heizung in Anspruch nehmen möchten:

    Offizielle Prüfliste: Das BAFA führt und aktualisiert kontinuierlich die maßgebliche Liste der förderfähigen Wärmepumpenmodelle, welche die technischen Mindestanforderungen erfüllen.
    Heizungsoptimierung: Wenn Sie kein komplett neues Heizsystem planen, sondern eine bestehende Anlage optimieren möchten (zum Beispiel durch den Austausch von Heizkörpern oder die Dämmung von Rohrleitungen), ist weiterhin das BAFA für einen Zuschuss von bis zu 20 % zuständig.
    Welche Förderung gibt es für Wärmepumpen?

    Die Bestandteile der KfW-Förderung für Wärmepumpen im Detail

    Die maximale Zuschussquote für die Installation einer Wärmepumpe ist auf insgesamt 70 % der förderfähigen Kosten begrenzt. Da die Obergrenze der anrechenbaren Kosten für ein Einfamilienhaus bei 30.000 € liegt, ergibt sich ein maximaler Förderzuschuss von 21.000 €. 

    Die staatliche Unterstützung für den Heizungstausch in Bestandsgebäuden funktioniert nach einem Baukastenprinzip und setzt sich wie folgt zusammen:

    FörderbausteinFördersatzVoraussetzungen / Details
    Grundförderung30 %Einkommensunabhängig für alle Eigentümer beim Umstieg auf ein förderfähiges System.
    Klimageschwindigkeits-Bonus+ 20 %Für Selbstnutzer beim Austausch einer funktionierenden Öl-, Kohle-, Nachtspeicher- oder Gasetagenheizung (Gas- und Biomasseheizungen müssen mindestens 20 Jahre alt sein).
    Einkommensbonus+ 30 %Für Selbstnutzer mit maximal 40.000 € zu versteuerndem Haushaltsjahreseinkommen (Schnitt der letzten zwei Jahre).
    Effizienzbonus+ 5 %Bei Nutzung von Wasser, Erdreich oder Abwasser als Wärmequelle oder beim Einsatz natürlicher Kältemittel (z. B. Propan R290). 
    Maximaler Fördersatz70 %Der Gesamtzuschuss ist gedeckelt und beträgt maximal 21.000 €

    Wärmepumpen-Förderung: Diese Voraussetzungen müssen Sie erfüllen

    Damit Sie die staatlichen Zuschüsse erhalten, müssen Sie einige persönliche und technische Bedingungen erfüllen.

    Voraussetzungen für Gebäude und Eigentümer:

    Bestandsgebäude: Die Förderung gibt es ausschließlich für bestehende Immobilien, deren Bauantrag oder Bauanzeige zum Zeitpunkt Ihrer Antragstellung mindestens fünf Jahre zurückliegt.
    Eigentumsverhältnis: Sie müssen als bürgerlich-rechtlicher oder wirtschaftlicher Eigentümer im Grundbuch eingetragen sein oder zumindest eine Auflassungsvormerkung vorweisen. Für die Vergabe bestimmter Boni müssen Sie die Immobilie zudem selbst als Hauptwohnsitz nutzen.

    Technische Anforderungen an die Wärmepumpe:

    Mindesteffizienz: Die installierte Anlage muss im Betrieb nachweislich eine geplante Jahresarbeitszahl (JAZ) von mindestens 3,0 erreichen.
    Strenger Lärmschutz: Für Luft-Wasser-Wärmepumpen mit Außengerät gelten seit Januar 2026 verschärfte Schallgrenzwerte bei der staatlichen Unterstützung. Die Geräuschemissionen des Geräts müssen mindestens 10 dB unter den offiziellen Vorgaben der europäischen Ökodesign-Verordnung liegen. Bei typischen Systemen mit einer Heizleistung zwischen 6 und 12 kW bedeutet dies eine strikte Obergrenze von 60 dB.
    Hydraulischer Abgleich: Nach dem Einbau müssen Sie einen professionellen hydraulischen Abgleich (nach Verfahren B) für das gesamte Heizungsverteilungssystem durchführen lassen.
    Gelistetes Modell: Das gewählte Heizsystem muss auf der offiziellen BAFA-Liste für förderfähige Geräte geführt sein, damit Sie einen Anspruch auf die Gelder haben.

    Beispielrechnungen für die Wärmepumpen-Förderung

    Szenario 1: Maximalförderung (70 %)

    Ein Ehepaar tauscht in einem selbst bewohnten Einfamilienhaus eine funktionierende, 22 Jahre alte Gaszentralheizung gegen eine moderne Luft-Wasser-Wärmepumpe mit dem natürlichen Kältemittel Propan (R290). Die Kosten für Anschaffung und Einbau betragen 25.000 €. Das gemeinsame zu versteuernde Haushaltsjahreseinkommen liegt unter der Grenze von 40.000 €.

    PfeilRechnerischer Fördersatz: 30 % Grundförderung + 20 % Klimageschwindigkeits-Bonus + 30 % Einkommensbonus + 5 % Effizienzbonus = 85 %.
    PfeilTatsächliche Förderung: Da das System bei 70 % gedeckelt ist, greift der Höchstsatz.
    PfeilZuschussbetrag: 70 % von 25.000 € = 17.500 €. Die verbleibenden Eigenkosten betragen lediglich 7.500 €.
    Szenario 2: Basis-Förderung ohne Einkommensbonus (55 %)

    Ein Hauseigentümer mit einem jährlichen Einkommen über 40.000 € ersetzt in seinem selbst bewohnten Altbau eine alte Ölheizung durch eine förderfähige Propan-Wärmepumpe. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 40.000 €.

    PfeilRechnerischer Fördersatz: 30 % Grundförderung + 20 % Klimageschwindigkeits-Bonus + 5 % Effizienzbonus = 55 %.
    PfeilAnrechenbare Kosten: Die KfW berücksichtigt maximal 30.000 €. Die restlichen 10.000 € sind nicht förderfähig. 
    PfeilZuschussbetrag: 55 % von 30.000 € = 16.500 €. Die verbleibenden Eigenkosten betragen 23.500 € (40.000 € Gesamtkosten minus 16.500 € Zuschuss). 

    Stromkosten senken: Warum ein Tarifvergleich mit Wärmepumpe entscheidend ist

    Schritt-für-Schritt-Anleitung zur KfW-Förderung für Wärmepumpen

    Um die staatliche KfW-Förderung für Wärmepumpen (Programm 458) erfolgreich zu beantragen, müssen Sie eine strikte, gesetzlich vorgegebene Reihenfolge einhalten.

    Die benötigten Unterlagen für Ihren KfW-Antrag im Überblick:

    BzA-ID (Bestätigung zum Antrag): Dies ist eine 15-stellige Kennnummer, die Ihr Heizungsfachbetrieb oder Energieberater nach der gemeinsamen Planung ausstellt. Sie enthält alle technischen Projektdaten, die automatisch in Ihren Förderantrag übernommen werden.
    Liefer- und Leistungsvertrag: Das ist der verbindliche Kauf- und Montagevertrag mit der Heizungsfirma über Ihre neue Wärmepumpe.
    Grundbuchauszug und Meldebestätigung: Diese Dokumente dienen zum Nachweis des Eigentums und der Eigennutzung am Installationsort.
    Einkommensteuerbescheide: Benötigt werden die amtlichen Bescheide aus dem zweiten und dritten Jahr vor der Antragstellung, um den Einkommensbonus zu prüfen. Für einen Antrag im Jahr 2026 sind das die Steuerbescheide der Jahre 2023 und 2024.
    BnD-ID (Bestätigung nach Durchführung): Eine ebenfalls 15-stellige Kennnummer, die der Fachbetrieb nach erfolgreicher Installation ausstellt, um den ordnungsgemäßen Einbau zu bescheinigen.
    Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Zuschussbeantragung bei der KfW:
    1
    Technische Planung und BzA-ID:

    Lassen Sie sich von einer Fachfirma beraten und ein Angebot erstellen. Der Betrieb generiert für Sie die benötigte 15-stellige BzA-ID.

    2
    Vertragsabschluss mit Bedingung:

    Schließen Sie den Liefer- und Leistungsvertrag mit dem Fachbetrieb ab. Ihr Vertrag muss eine aufschiebende oder auflösende Bedingung enthalten, die besagt, dass der Vertrag erst mit einer positiven Förderzusage der KfW rechtsgültig in Kraft tritt. 

    3
    Antragstellung im Portal:

    Registrieren Sie sich im Kundenportal „Meine KfW“ und stellen Sie online Ihren Antrag für den Zuschuss Nummer 458. Laden Sie dort die BzA-ID und den bedingten Vertrag als PDF hoch. 

    4
    Zusage abwarten:

    Warten Sie Ihre offizielle Förderzusage der KfW ab. Liegt Ihnen diese vor, ist das Fördergeld für Sie reserviert und die Handwerker dürfen mit der Installation bei Ihnen vor Ort beginnen. Ab der Bewilligung gilt eine Umsetzungsfrist von maximal 36 Monaten.

    5
    Einbau und BnD-ID:

    Nach der fachgerechten Montage inklusive des obligatorischen hydraulischen Abgleichs stellt Ihnen der Handwerker die Bestätigung nach Durchführung (BnD) aus. 

    6
    Nachweise einreichen und Auszahlung:

    Laden Sie die BnD-ID, alle Schlussrechnungen sowie eventuelle Einkommens- und Meldenachweise im KfW-Portal hoch. Dies muss spätestens sechs Monate nach der letzten Rechnung und innerhalb Ihrer 36-monatigen Frist erfolgen. Nach erfolgreicher Prüfung erfolgt die Auszahlung direkt auf Ihr Bankkonto. 

    Wärmepumpen-Förderung: KfW-Ergänzungskredit

    Reichen Ihre Eigenmittel nicht aus, um die Kosten bis zur Auszahlung des Zuschusses vorzustrecken, bietet der Staat Ihnen über die Programme 358/359 einen zinsgünstigen Ergänzungskredit von bis zu 120.000 € pro Wohneinheit an. Voraussetzung ist eine bereits erteilte Zuschusszusage für die KfW-Förderung für Wärmepumpen. Wenn Ihr Haushaltsjahreseinkommen bis zu 90.000 € beträgt, ist dieser Kredit für Sie stark zinsvergünstigt. Beantragen können Sie den Ergänzungskredit über eine Hausbank oder einen Finanzpartner Ihrer Wahl.

    Alternative Förderwege: Optionen für Neubau, Sanierung und Steuerboni

    Falls Sie den direkten KfW-Zuschuss für den Heizungstausch (Programm 458) nicht in Anspruch nehmen können – sei es wegen eines Neubaus, verpasster Antragsfristen oder weil Sie kein neues Gerät kaufen möchten –, stehen Ihnen drei alternative Förderungen offen.

    1. Förderung für Neubau via KfW-Kredit

    Im Neubau erhalten Sie keine direkte Einzelförderung für den Kauf einer Wärmepumpe. Die staatliche Unterstützung erfolgt für Sie stattdessen indirekt über die zinsgünstigen KfW-Kreditprogramme für klimafreundliche Neubauten (wie die Programme 124, 297, 298 oder 300). 

    Hierbei können Bauherren zinsgünstige Darlehen von bis zu 150.000 € pro Wohneinheit erhalten. Voraussetzung dafür ist, dass das gesamte Gebäude mindestens den Effizienzhaus-40-Standard mit einem offiziellen Nachhaltigkeitszertifikat erreicht. Die Installation einer effizienten Heizung, wie einer Wärmepumpe, ist in der Praxis eine grundlegende Voraussetzung, um diesen energetischen Standard zu erzielen. 

    2. BAFA-Zuschuss für die reine Heizungsoptimierung

    Möchten Sie Ihre bestehende Heizung behalten und lediglich das Wärmeverteilsystem optimieren, um die Effizienz zu steigern, können Sie einen separaten Zuschuss beim BAFA beantragen. Zu den förderfähigen Maßnahmen gehören das Dämmen von Rohrleitungen, der Einbau einer Flächenheizung (wie einer Fußbodenheizung) oder der Austausch alter Heizkörper gegen moderne Niedertemperatur-Heizkörper. 

    Für Maßnahmen zur Heizungsoptimierung liegt die Obergrenze der förderfähigen Kosten bei 30.000 € pro Wohneinheit. Das BAFA zahlt Ihnen davon einen Grundzuschuss von 15 %. Liegt Ihnen jedoch ein individueller Sanierungsfahrplan (iSFP) eines Energieberaters vor, verdoppelt sich diese Grenze auf 60.000 € und Ihr Zuschuss steigt auf insgesamt 20 %. 

    3. Der Steuerbonus nach § 35c EStG als nachträgliche Alternative

    Nach § 35c des Einkommensteuergesetzes (EStG) können Sie energetische Sanierungsmaßnahmen – zu denen auch der Einbau einer Wärmepumpe oder die Optimierung der Heizung zählt – nachträglich mit der Steuererklärung abrechnen

    PfeilDer Staat gewährt Ihnen einen Steuernachlass von insgesamt 20 % der Investitionskosten direkt von Ihrer Steuerschuld. 
    PfeilDieser Rabatt verteilt sich über drei Jahre: Im ersten und zweiten Jahr mindern jeweils 7 % Ihre Steuerlast, im dritten Jahr sind es noch einmal 6 %. 
    PfeilDer maximale Steuervorteil beträgt für Sie 40.000 € pro Objekt, wobei maximale Sanierungskosten von bis zu 200.000 € berücksichtigt werden. 
    PfeilDamit das Finanzamt die Kosten anerkennt, muss Ihr Haus oder Ihre Wohnung zum Zeitpunkt der Maßnahme mindestens zehn Jahre alt sein. 
    PfeilZudem müssen Sie die Immobilie zwingend selbst zu eigenen Wohnzwecken nutzen. 
    PfeilEin Energieberater ist hierfür nicht vorgeschrieben, eine offizielle Fachunternehmererklärung muss jedoch nachgewiesen werden.

    Was lohnt sich mehr: Steuernachlass oder KfW-Förderung?

    Für den reinen Austausch einer alten Heizung gegen eine Wärmepumpe ist die direkte staatliche Bezuschussung über die KfW fast immer die finanziell weitaus attraktivere Wahl. Bereits die KfW-Grundförderung liegt mit 30 % über dem pauschalen Steuersatz von 20 %.

    Eine Kombination aus der KfW-Zuschussförderung und dem Steuerbonus für dieselbe Maßnahme ist gesetzlich strengstens verboten. Sie müssen sich zwingend für einen der beiden Wege entscheiden. Anders verhält es sich mit regionalen Förderprogrammen der einzelnen Bundesländer oder Kommunen (Landesförderung). Diese sind oft mit den Bundesmitteln kombinierbar. In der Praxis gilt hier jedoch eine Obergrenze nach den BEG-Richtlinien: Übersteigen die gesamten öffentlichen Fördermittel eine Grenze von 60 % der Investitionskosten, wird der Anteil der Bundesförderung entsprechend gekürzt.

    Der Steuerbonus nach § 35c EStG lohnt sich für Sie primär in folgenden Ausnahmefällen:

    Umfangreiche Komplettsanierungen: Da die förderfähigen Kosten bei der KfW für den Heizungstausch streng auf 30.000 € gedeckelt sind, kann der Steuerbonus bei extrem kostenintensiven Großprojekten rentabler sein, da hier die vollen Kosten bis zu 200.000 € in die Steuerberechnung einfließen können.
    Verpasste Antragsfristen: Haben Sie vergessen, den Förderantrag vor Baubeginn einzureichen, bietet Ihnen der Steuerbonus die Möglichkeit, das Projekt komplett nachträglich abzurechnen.
    Geringer bürokratischer Aufwand: Für den Steuerbonus müssen Sie im Vorfeld keinen Antrag stellen. Allerdings können Sie den Vorteil nur dann voll ausschöpfen, wenn Ihre persönliche Einkommensteuerlast hoch genug ist, da nicht genutzte Steuerermäßigungen für Sie ersatzlos verfallen und nicht vorgetragen werden können.

    FAQ

    Wer zählt beim einkommensabhängigen Bonus alles zum Haushalt und dessen Einkommen?

    Für die Ermittlung des zu versteuernden Haushaltsjahreseinkommens zieht die KfW nicht pauschal alle Personen heran, die an der Adresse gemeldet sind. Berücksichtigt werden ausschließlich die im Grundbuch eingetragenen Eigentümer sowie deren Ehe- oder Lebenspartner, die dort ihren Hauptwohnsitz haben.

    Kann man auch als Rentner den Einkommensbonus erhalten?

    Haben Sie im Ruhestand für die relevanten Jahre keine Einkommensteuererklärung beim Finanzamt eingereicht, können Sie alternativ Ihre Rentenbezugsmitteilung als offiziellen Nachweis über die gesetzliche Rente nutzen. Maßgeblich sind auch hier die Dokumente aus dem zweiten und dritten Jahr vor der Antragstellung. Beziehen Sie mehrere Renten, müssen Sie für jede eine eigene Mitteilung sowie eine Bescheinigung einreichen. Zudem verlangt die KfW eine Selbsterklärung, dass Sie keine weiteren steuerpflichtigen Einkünfte besitzen. 

    Kann ich die Förderung beantragen, wenn der Hauskauf noch läuft und ich nicht im Grundbuch stehe?

    Ein reiner Kaufvertrag ist für die Antragstellung im KfW-Portal zwar noch nicht ausreichend, das Vorliegen einer sogenannten Auflassungsvormerkung genügt für den Antrag jedoch vorerst. Erst zu einem späteren Zeitpunkt, wenn das Projekt abgeschlossen ist und Sie die Nachweise zur Auszahlung hochladen, müssen Sie zwingend offiziell im Grundbuch als Eigentümer eingetragen sein und den aktuellen Grundbuchauszug im Portal übermitteln.

    Wann wird eine Wärmepumpe nicht gefördert?

    Eine Förderung ist für Sie ausgeschlossen, wenn die Anlage eine geplante Jahresarbeitszahl (JAZ) von unter 3,0 aufweist oder die seit 2026 verschärften Lärmschutzgrenzwerte nicht einhält. Zudem gehen Sie leer aus, wenn Sie den Förderantrag erst nach dem offiziellen Baubeginn einreichen oder im Liefervertrag die verpflichtende aufschiebende beziehungsweise auflösende Bedingung vergessen haben. Auch bei reinen Neubauprojekten greift der direkte KfW-Investitionszuschuss nicht.

    Wie lange gibt es die Förderung für Wärmepumpen noch?

    Die grundlegende BEG-Förderung ist von der Bundesregierung langfristig angelegt. Allerdings ist der attraktive Klimageschwindigkeits-Bonus von zusätzlichen 20 % in voller Höhe nur bis zum 31. Dezember 2028 gesetzlich garantiert. Ab dem Jahr 2029 sinkt dieser spezielle Bonus alle zwei Jahre um drei Prozentpunkte. 

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