Ökostrom Tarife vergleichen: Grüner Strom für Ihr Zuhause
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Was ist Ökostrom?
Ökostrom, Naturstrom, Grünstrom – all diese Begriffe bezeichnen Strom, der aus erneuerbaren Energien wie Sonnenenergie, Wasserkraft, Windkraft oder Biomasse gewonnen wird. Der wohl größte Unterschied zu herkömmlichem Strom ist, dass Ökostrom nahezu keine CO₂-Emissionen verursacht.
Der Strom aus der Steckdose ist überall gleich – Windräder, Solaranlagen und Atomkraftwerke speisen ihren Strom in dasselbe Netz ein. Wenn Sie einen Ökostromtarif wählen, sorgt Ihr Anbieter dafür, dass die entsprechende Menge erneuerbarer Energie eingespeist wird. So wächst mit jedem neuen Ökostromkunden der Anteil grüner Energie im Strommix.

Wie finde ich den besten Ökostromtarif?
Mit dem Stromrechner von Stromvergleich.de können Sie ganz einfach die besten Ökostromtarife in Ihrer Region vergleichen und den Stromanbieterwechsel in wenigen Minuten durchführen.
Daten eingeben
Tragen Sie zunächst Ihre Postleitzahl und Ihren Jahresstromverbrauch in den Stromvergleichsrechner ein. Falls Ihnen Ihr genauer Jahresverbrauch nicht bekannt ist, schätzen Sie ihn. Alternativ finden Sie diese Information auch auf Ihrer letzten Stromrechnung.
Ökostromanbieter vergleichen
Wählen Sie einen günstigen Ökostromtarif aus, der Ihren Bedürfnissen entspricht. Berücksichtigen Sie dabei nicht nur den monatlichen Abschlag, sondern auch Kriterien wie Preisgarantie, Mindestvertragslaufzeit, Vertragsbedingungen und Kundenerfahrungen.
Wechselantrag ausfüllen
Füllen Sie den Wechselantrag bequem online aus. Nachdem Sie das Formular abgesendet haben, wird sich Ihr neuer Ökostromanbieter in Kürze bei Ihnen melden. Er schickt Ihnen dann die Vertragsbestätigung und alle wichtigen Unterlagen zu. In der Regel übernimmt er auch die Kündigung bei Ihrem alten Stromanbieter.
Im Gegensatz zu anderen Vergleichsportalen verzichten wir bei Stromvergleich.de bewusst auf Werbung und bezahlte Platzierungen. Bei uns finden Sie immer den günstigsten Stromtarif an erster Stelle.
Wie setzt sich der Strommix in Deutschland zusammen?
Der Anteil von Ökostrom am deutschen Strommix hat sich in den letzten Jahrzehnten vervielfacht. Im Jahr 2023 stammte erstmals mehr als die Hälfte des in Deutschland erzeugten Stroms aus erneuerbaren Energiequellen. Dieser positive Trend hält an: Zwar ging der Anteil im ersten Halbjahr 2025 witterungsbedingt leicht zurück, er lag aber weiterhin bei rund 54 %.
Einen entscheidenden Beitrag zu diesem Wachstum leistete das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), das im Jahr 2000 eingeführt wurde. Es sieht vor, dass bis 2030 mindestens 80 % des deutschen Stromverbrauchs aus erneuerbaren Energien gedeckt werden sollen.
So bewerten Kunden unser Stromvergleichsportal
Wie ist Ökostrom definiert?
„Ökostrom“ ist kein geschützter Begriff. Es gibt also keine gesetzliche Definition, die genau festlegt, welche Kriterien ein Ökostromtarif erfüllen muss. Orientierung bietet der sogenannte Herkunftsnachweis: Er dokumentiert wichtige Informationen über den erzeugten Strom – etwa die Art der Anlage, den Energieträger und den Standort.
Pro 1.000 kWh erzeugten Ökostroms wird ein Herkunftsnachweis ausgestellt und im Herkunftsnachweisregister des Umweltbundesamts hinterlegt.
Das Verfahren hat jedoch einen entscheidenden Nachteil: Anlagenbetreiber können Herkunftsnachweise an andere Stromversorger verkaufen. Diese dürfen dann konventionellen Strom als Ökostrom kennzeichnen, obwohl er nicht aus erneuerbaren Quellen stammt. So entsteht sogenanntes „Greenwashing“, ohne dass tatsächlich ein Beitrag zur Energiewende geleistet wird.
Herkunftsnachweise in Deutschland
Der Ausbau der erneuerbaren Energien wird hierzulande durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) gefördert. Strom, der so gefördert wird, darf nicht gesondert als Ökostrom verkauft werden – und erhält somit auch keinen Herkunftsnachweis. Daher stammen fast alle Herkunftsnachweise aus dem Ausland und dienen nur dazu, den verkauften Strom als 100 % Ökostrom nachzuweisen – die Energiewende in Deutschland wird dadurch jedoch nicht gefördert.
Die besten Ökostromanbieter: Empfehlungen unserer Tarifexperten
Die Tarifexperten von Stromvergleich.de vergleichen und testen regelmäßig die größten und beliebtesten Ökostromanbieter. Im direkten Vergleich konnten folgende Ökostromanbieter überzeugen:
Octopus Energy
Dieser innovative Ökostromanbieter setzt auf vollständig erneuerbare Energiequellen und moderne Technologien zur Förderung der Energiewende. Das Angebot beinhaltet eine transparente Preispolitik mit klaren Preisgarantien, flexible Tarifoptionen für unterschiedliche Bedürfnisse und einen mehrfach ausgezeichneten Kundenservice.
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MAXENERGY
Der Anbieter versorgt Haushalte mit 100 % Ökostrom und verzichtet auf feste Vertragslaufzeiten. Kunden profitieren von einer unkomplizierten Wechselabwicklung, wirtschaftlichen Einstiegspreisen und flexiblen Tarifoptionen, die umweltfreundliche Energie mit fairen Konditionen verbinden.
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Gut & Grün
Die Marke der Stadtwerke Bochum versorgt bundesweit Haushalte mit Strom aus zertifizierten europäischen Wasserkraftwerken. Das Angebot umfasst verlässliche Preisgarantien von bis zu 12 Monaten, individuell wählbare Vertragslaufzeiten und den bewährten Service eines kommunalen Versorgers mit über 170-jähriger Geschichte.
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MONTANA Energie
Gewerbetreibende können ab einem Jahresverbrauch von 10.000 kWh einen TDer erfahrene Energieversorger liefert zertifizierten Ökostrom aus 100 % Wasserkraft und kombiniert langjährige Branchenkompetenz mit modernen Serviceangeboten. Kunden schätzen die attraktiven Preisgarantien, das benutzerfreundliche Online-Portal sowie die verlässliche Versorgung eines etablierten Familienunternehmens mit über 60 Jahren Erfahrung im Energiemarkt.
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Ist Ökostrom teurer?
Mit dem Wechsel zu einem Ökostromtarif tun Sie nicht nur etwas für die Umwelt, sondern können auch Geld sparen. Ein Blick in den Ökostrom-Preisvergleich zeigt: Grüner Strom ist längst nicht mehr teurer als herkömmlicher Strom.
Ökostrom ist weitgehend unabhängig von schwankenden Rohstoffpreisen und bietet dadurch stabile Strompreise.
Wie erkennt man einen guten Ökostromtarif?
Um einen guten Ökostromtarif zu erkennen, sollten Sie zunächst die Stromkennzeichnung prüfen. Im Gegensatz zu Herkunftsnachweisen ist sie für Kunden direkt einsehbar – meist auf der jährlichen Stromabrechnung oder auf der Website des Anbieters.
Die Stromkennzeichnung zeigt genau, wie sich der Strom zusammensetzt, den Ihr Anbieter an alle Kunden liefert. Zum Vergleich wird auch der durchschnittliche Strommix in Deutschland angegeben.
Die Stromkennzeichnung informiert über:
Ein guter Ökostromtarif enthält außerdem eine Förderkomponente: Ein Teil der Erlöse fließt in Projekte, die die Energiewende vorantreiben – etwa in neue Anlagen oder moderne Speichertechnologien. Informationen dazu finden Sie in der Regel auf der Website des Anbieters.
Ein weiteres Merkmal für einen guten Ökostromtarif sind anerkannte Ökostromlabels.







