Aktuelle Strompreise 2017 im Überblick - Jetzt Strompreise vergleichen!

Aktuelle Strompreise 2017 vergleichen und sparen!

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Aktuelle Strompreise im Strompreisvergleich

Die Frage, ob Strom immer mehr zu einem Luxusgut wird, steht vor dem Hintergrund der stetig steigenden Strompreise im Fokus von Experten und Verbrauchern.

Seit der Liberalisierung des Strommarktes 1998 haben sich die Strompreise mehr als verdoppelt und nach Ansicht von Fachexperten ist auch in den kommenden Jahren keine Trendwende in Sicht. Ausgehend von der Strompreiserhöhung der letzten fünf Jahre um mehr als 5 Cent je Kilowattstunde wird prognostiziert, dass der Strompreis im nächsten Jahr erneut um ca. 3 Cent je Kilowattstunde steigt.

Strompreise Vergleich

Die Zusammensetzung des Strompreises in Deutschland

Der durchschnittliche Strompreis in Deutschland liegt derzeit bei rund 27 Cent je Kilowattstunde (C/KWh)* und hat einen neuen Höchststand erreicht. Die Grundlage für die Berechnung des Strompreises bilden die folgenden Faktoren, die sich prozentual auf die Zusammensetzung auswirken:

Die Kosten für die Stromerzeugung, den Transport sowie für den Vertrieb machen einen Anteil von 34,4 % am gesamten Strompreis aus und bilden somit den größten Kostenfaktor. Mit 20,0 % schlagen die Kosten für die Netznutzung zu Buche. Darunter fallen die Kosten, die der Energieversorger an den Netzbetreiber bezahlen muss, damit der Strom durch die Stromleitungen zum Endkunden transportiert werden kann.

In Deutschland ist das Stromnetz an unterschiedliche Betreiber oder Stromanbieter vergeben, die sich um die Durchleitung vom Strom, um Instandhaltung und Wartung sowie um das Verlegen neuer Stromleitungen kümmern. Daraus ergeben sich die Stromkosten, die dann auf die Endverbraucher über den Strompreis umgelegt werden.

Zusammen bilden diese beiden Preisbestandteile beim Strom den Energiekostenanteil, welcher mit 54,4 Prozent mehr als die Hälfte des Strompreises für KWh ausmacht und an der Strombörse festgelegt wird.

Die Umlagen, Abgaben und Steuern machen in der Summe einen Anteil von 45,6 % in Bezug auf die Zusammensetzung des Strompreises aus. Interessanter ist jedoch die Betrachtung der einzelnen Bestandteile bei den Strompreisen. Beim Strompreis macht die Mehrwertsteuer 16 % aus. Die sogenannte Konzessionsabgabe umfasst 7 % des Strompreises und wird dafür gezahlt,

dass die Netzbetreiber den öffentlichen Raum für die Verlegung und Instandhaltung der Stromleitungen nutzen können.

Für die Öko- und die Stromsteuer ist ein Anteil von 8 % am Strompreis vorgesehen. Die Kosten für die EEG-Umlage, die auf dem Erneuerbare-Energien-Gesetz beruhende Ökostromumlage, betragen 14,6 % vom Strompreis.

„Energieintensive Unternehmen können sich von der Zahlung der EEG-Umlage befreien lassen! Jeder Endverbraucher zahlt diese Befreiung jedoch mit einem Anteil von 0,6 % des Strompreises mit. Eigens dafür wurde im Jahr 2005 die Umlage nach §19 Abs. 2 der Stromnetzentgeltverordnung eingeführt“

 

Strompreises Deutschland

Warum steigen die Strompreise?

Die EEG-Umlage gilt als einer der preistreibenden Faktoren in Bezug auf den Strompreis. In den letzten 10 Jahren verzeichnete der Strompreis einen Anstieg um mehr als 11 Cent je Kilowattstunde (KWh).

Hingegen ist die EEG-Umlage in diesem Zeitraum um knapp 3,5 C/KWh gestiegen. Somit wird deutlich, dass beide Argumente zwar teilweise richtig sind und sowohl die Energiewende als auch die EEG-Umlage Einfluss auf die Entwicklung der Strompreise haben, jedoch nicht als die Preistreiber für Stromtarife an sich betrachtet werden können.

Deutlich zur Verteuerung des Stroms hat hingegen die Befreiung der energieintensiven Unternehmen von der EEG-Umlage beigetragen. Dies betrifft neben großen und international agierenden Unternehmen auch Mittelständler, wenn diese mehr als 100.000 KWh Strom im Jahr verbrauchen. Die Einnahmen, die dabei verloren gehen, werden von den Endverbrauchern getragen, die nicht von der EEG-Umlage befreit werden. Durch die §19-Umlage, die zu den Bestandteilen der Strompreiszusammensetzung gehört, ist gesetzlich festgelegt, dass alle Verbraucher die Kosten, die den stromintensiven Unternehmen erlassen werden, tragen.

Steigende Importkosten für fossile Energien treiben den Strompreis ebenfalls in die Höhe. In der Vergangenheit haben sich die Preise für Erdöl mehr als verdreifacht, die Kosten für Gas mehr als verdoppelt und die Preise für Steinkohle sind fast um das Dreifache gestiegen. Aufgrund der Stromerzeugung aus fossilen Energieträgern wirken sich die Preisanstiege direkt auf den Strompreis aus, wie der Vergleich zeigt.

Aber auch die wachsende Nachfrage nach Strom und Energie im Allgemeinen und nicht nur für Ökostrom aus regenerativen Energien sorgen für steigende Strompreise. Nach 2000 ist der Nettostromverbrauch von 472,90 Terawattstunden (TWh) auf 540,80 TWh gestiegen, wenn sie diese miteinander kostenlos vergleichen.

Zudem sorgt der notwendige Ausbau des Stromnetzes für steigende Strompreise. Die Kosten dafür werden auf bis zu 52 Milliarden Euro beziffert. Nach Angaben der Bundesnetzagentur fallen jährlich ca. 1,2 Milliarden Euro für den Stromnetzausbau an, der bis 2022 abgeschlossen werden soll.

Warum steigen die Strompreise

Warum ist der Energiekostenanteil der Strompreise unter dem Marktpreis?

Der Marktpreis gibt an, zu welchem Preis der Strom der verschiedenen Tarife auf dem Strommarkt bzw. an der Strombörse verkauft wird und bezieht sich auf den reinen Energiekostenanteil. Der Marktpreis ist stark schwankungsanfällig, da die folgenden Einflussfaktoren die Höhe des Strompreises beeinflussen:

Die Nachfrage nach Strom sowie das am Markt verfügbare Gesamtangebot beeinflussen den Marktpreis.

In der Regel liegt der Energiekostenanteil des Strompreises über dem Marktpreis, allerdings kann auch die gegensätzliche Situation eintreten, wenn ein Stromlieferant den Strom zu einem besonders günstigen Preis anbietet, beispielsweise bei Tarifen mit Vorauskasse oder günstigen Pakettarifen, die im Vergleich zu finden sind, und sich der Marktpreis auf einem hohen Niveau befindet.

Verbraucher müssen auf Lockangebote der Stromanbieter achten!

Vor allem die Strompreise der Stromversorger mit Vorauskasse liegen unter dem Marktpreis zzgl. Steuern, Abgaben und Gebühren, um Kunden zu locken. Im zweiten Jahr liegen die Strompreise jedoch um durchschnittlich 100 Prozent über dem Preis des ersten Belieferungsjahres, weshalb der Strompreisvergleich bzw. Stromanbieterwechsel nach einem Jahr angeraten ist. In diesem Zusammenhang ist das Risiko einer möglichen Pleite des Anbieters zu beachten. Tritt eine Insolvenz bei einem Stromanbieter ein, der Vorauskasse für günstige Stromtarife von seinen Kunden verlangt, ist es unwahrscheinlich, dass das bereits gezahlte Geld erstattet wird. Aufgrund der Tatsache, dass der Energiekostenanteil des Strompreises anfangs unter dem Marktpreis liegt, ist das Verlustrisiko gering.

Ein weiteres Risiko ist die Unbeständigkeit der Endkundenpreise bei derartigen Lockangeboten der Stromversorger. Oftmals haben die Strompreise nicht einmal für die Vertragslaufzeit Bestand.

Deshalb sollten Verbraucher bei der Suche eines günstigen Stromanbieters, auch bei einem Preisvergleich, nicht nur darauf achten, dass die Preise möglichst gering sind, sondern auch darauf, dass ihnen der Versorger eine Preisgarantie über einen Zeitraum von mindestens 12 Monaten für den angegebenen Strompreis gewährt. Unsere Empfehlung: Nutzen Sie einen Stromrechner, um zu sparen und günstige Stromtarife zu finden.

Einen jährlichen Preisvergleich raten wir Ihnen, um günstige Strompreise zu erhalten und somit sparen zu können. Sie tragen den Verbrauch und Ihre PLZ ein und wählen anschließend den Strompreis des Stromanbieters, der am besten zu Ihnen passt.

Billigster Strompreis?

Bild Billigster Strompreis

Wo bekommt man den günstigsten Strompreis?

Den günstigsten Strompreis kann man in der Regel bei den Anbietern, die Vorauszahlungen verlangen, erhalten.

Das heißt, die Kunden zahlen den gesamten Strompreis für den ganzen oder einen Teil des Belieferungszeitraums im Voraus. Den wirklich günstigsten Endkunden Strompreis bekommen sie also nur bei den Stromanbietern, die nach Ablauf der Preisgarantie die Strompreise für die Tarife erhöhen und diese vergleichen.

Wollen Verbraucher also immer den billigsten Strompreis erhalten, ist angeraten, jährlich zwischen den zwei günstigsten Anbietern zu wechseln. Dabei ist darauf zu achten, dass sowohl Mindestvertragslaufzeit als auch Kündigungsfrist eingehalten werden und dass Neukundenboni sowie eine Preisgarantie im Tarif über 12 Monate angeboten werden.

Wenn die Stromkunden verpassen, den Stromanbieter nach dem ersten Jahr zu verlassen, erfolgt die Erhöhung der Strompreise, die die Ersparnis des ersten Jahres nahezu aufhebt. Billigstrom ist demnach nur für diejenigen geeignet, die wachsam und risikobewusst sind, regelmäßig die verfügbaren Strompreise ihrer Region kostenlos vergleichen und kündigen sowie erneut einen anderen suchen, wenn die Preise der Versorger steigen.

Welcher Anbieter nimmt von seinen Kunden die höchsten Strompreise?

In Bezug auf die höchsten Strompreise eines Stromanbieters gilt die Regel, dass die Grundversorger als Stromanbieter die höchsten Strompreise von den Verbrauchern für den Stromverbrauch ver- langen.

Als Grund- versorger sind die ortsansässigen Stadtwerke tätig. Deutschlandweit liefern ca. 854

Das Preisgefälle zwischen den Grundversorgern und alternativen Stromanbietern liegt bei durchschnittlich 21 Prozent, was auch ein Strompreisvergleich verdeutlicht. Das heißt, dass durch einen Wechsel vom Grundversorger zum alternativen Stromanbieter im Durchschnitt 21 Prozent der Stromkosten eingespart werden können.

Ebenfalls zu den teuersten Stromanbietern gehören die Konzerne, die zusätzlich als Netzbetreiber fungieren und die davon ausgehen, dass die Verbraucher keinen Preisvergleich nutzen und nicht von ihnen weg wechseln und somit die höheren Strompreise hinnehmen.

Diese betreiben oftmals selber ebenfalls Discountanbieter oder sind an solchen beteiligt, so dass sie ihren eigenen Strom unter einem anderen Anbieternamen günstiger verkaufen können. Durch einen Wechsel dorthin können die Kunden niedrige Strompreise nutzen, deutlich und sinnvoll sparen. Dieser funktioniert schnell und einfach.

Wie ist der Strompreis in einem Jahr?

Wie hoch der Strompreis zugünftig sein wird, kann nur prognostiziert werden, da die Entwicklung abhängig ist von den staatlich festgelegten Preisbestandteilen, der Nachfrage, der Strombörse sowie von allgemeinen gesellschaftlichen sowie politischen Entwicklungen.

Fest steht bisher: Die Konzessionsabgabe in Höhe von 1,79 Cent hat weiterhin Bestand. Die Stromsteuer liegt bei 2,05 Cent. Die KWK-Umlage wird nach jetzigem Informationsstand leicht steigen, während die EEG-Umlage einen deutlichen Anstieg verzeichnen wird. Die §19-Umlage liegt voraussichtlich bei mehr als 0,3 Cent und erstmalig wird eine Offshore-Umlage für Ökostrom anfallen. Die staatlich festgelegten Bestandteile werden einen Gesamtanteil am Strompreis von ungefähr 10 C/KWh ausmachen.

Wie hoch ist der Strompreis in den nächsten Jahren

Bild Wie hoch ist der Strompreise in den nächsten Jahren


Bislang ist unklar, wie hoch der Anteil für Erzeugung, Transport und Vertrieb ausfallen wird. Ausgehend von der Preisentwicklung der vergangenen 10 Jahre ist jedoch ein erneuter Anstieg zu erwarten, so dass dieser Anteil mit voraussichtlich mehr als den 15 Cent zu Buche schlagen wird. Ebenfalls unklar ist die Höhe der Umsatzsteuer, für die jedoch ebenfalls aufgrund der Entwicklung der vergangenen 10 Jahre ebenfalls ein Anstieg prognostiziert wird.

Ausgehend von der Preisentwicklung der vergangenen 10 Jahre ist jedoch ein erneuterInsgesamt wird demnach ein Strompreis für das nächste Jahr erwartet, der deutlich über dem aktuellen durchschnittlichen Strompreis liegt. Eine Trendwende ist nach bisherigen Einschätzungen nicht abzusehen, Experten rechnen mit weiterhin steigenden Strompreisen.

Günstigere Strompreise bei alternativen Anbietern trotz hoher Durchleitungsgebühren - Warum?

Die alternativen Anbieter nutzen zwar das Stromnetz für die Durchleitung des Stroms, allerdings werden die Stromnetze nicht von den Anbietern betrieben.

Die Netzbetreiber sind für die Wartung, Instandhaltung und den Ausbau des Stromnetzes verantwortlich, wobei das Netz in Teilnetze unterteilt ist, um die Monopolisierung zu verhindern. Der Aufwand ist mit hohen Kosten verbunden, die die Netzbetreiber, meist die Grundversorger einer Region, an die Kunden mittels Stromrechnung weitergeben.

Die für diesen Bereich anfallenden Kosten sind die Netznutzungsentgelte, welche einen Anteil von 20 Prozent am gesamten Strompreis ausmachen und keineswegs mit den Kosten verwechselt werden dürfen, die für die Stromlieferungen des Teilbereichs Stromerzeugung anfallen.

Bei einem durchschnittlichen Strompreis von 27 Cent/KWh macht dieser Bereich einen Anteil von 5,6 Cent/KWh aus, der über die Stromrechnung der Energieversorger zu zahlen ist.

Geregelt wird die Höhe der Entgelte, die für den Transport und die Verteilung der Energie im Teilbereich Netznutzung sowie für die Instandhaltung der Stromleitungen erhoben werden, in der Stromnetzentgeltverordnung (StromNEV).

Sie zahlen zwar die Durchleitungsgebühren und geben diese als Bestandteil des Strompreises an die Stromkunden weiter, wie im Vergleich angezeigt, die Kosten werden jedoch von der Bundesnetzagentur überwacht und somit reguliert. Dadurch kann die willkürliche Anpassung der Durchleitungsgebühren über die Strompreise verhindert werden.

Strompreisvergleich: Welcher Anbieter hat in Deutschland die niedrigsten Strompreise?

Ein 3-Personen-Haushalt kann bei einem durchschnittlichen Stromverbrauch von 4000 KWh mittels Vergleich durchschnittlich ca. 240 Euro sparen.

Jetzt kostenlos vergleichen und sparen.

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Eine pauschale Aussage, welcher Stromanbieter die niedrigsten Strompreise anbietet, kann nicht getroffen werden.

Denn aufgrund der regelmäßigen Strompreisanpassungen in jeder Region kann der Stromanbieter, welcher aktuell der Günstigste ist, in einer Woche, einem Monat oder auch später bereits zu den teureren im Wettbewerb gehören.

Den niedrigsten Strompreis finden Sie mittels eines Strompreisvergleichs der Strompreise.

Sie geben Ihre Daten, wie beispielsweise Ihren Stromverbrauch, ein und erhalten nach einem Stromvergleich in einer Liste die Stromlieferanten, die Ihnen die günstigsten Strompreise anbieten können. Zu beachten ist jedoch, dass die Anbieter, die Ihnen die niedrigsten Strompreise anbieten, nicht immer am besten für einen Wechsel dorthin geeignet sind.

Welchen Einfluss haben Stromanbieter auf die Strompreise?

Die Stromanbieter haben in Deutschland nur bedingt Einfluss auf die Strompreise der Tarife. Ein Großteil der Kosten wird staatlich mittels Steuern, Abgaben und Umlagen vorgegeben. Knapp 45 % des Strompreises entfallen auf diese Posten. 1998 erfolgte die Liberalisierung des Strommarktes und der Anteil der staatlich vorgegebenen Bestandteile des Strompreises bei ungefähren 24,5 % lag. Somit haben sich die Einnahmen des Staates aus dem Strompreis innerhalb von 15 Jahren fast verdoppelt.

Lediglich gut ein Drittel des Strompreises entfällt auf den Einflussbereich der Stromanbieter. Diese können die Kosten für die Beschaffung und den Vertrieb des Stroms anpassen. Dieser Bereich macht einen Anteil von knapp 34 % am gesamten Strompreis aus und beinhaltet den möglichen Gewinn für die Anbieter.

Nicht außer Acht gelassen werden darf der sogenannte Lobbyismus. Interessengruppen versuchen direkt oder indirekt mittels Dritter Einfluss auf politische Prozesse von Organisationen zu nehmen und somit einen bestimmten, den eigenen Interessen zugrundeliegenden Zweck zu erfüllen.

Empfehlenswert ist das Durchführen von einem jährlichen Strompreisvergleich, um mit dem Stromrechner günstige Strompreise zu finden und richtig Geld sparen zu können. Des Weiteren wirken sich die verschiedenen Hürden, die den Kunden beispielsweise durch die Angaben, die gemacht werden müssen, in den Weg negativ aus, obwohl eine weitaus einfachere Vorgehensweise mit einem Vergleich möglich ist.

Um Gewinne zu erwirtschaften müssen Stromanbieter die Beschaffungs- und Vertriebskosten möglichst gering halten. Eine Möglichkeit dazu bietet die Strombörse EEX, an der Strom zu tagesaktuellen Konditionen verkauft wird. Mit Einführung der Strombörse sind die Beschaffungskosten gesunken.

Wie hoch ist mein aktueller Strompreis?

Bild Der aktuelle Strompreis auf der monatlichen Abschlagsrechnung
 

Ihren aktuellen Strompreis für Endkunden können Sie Ihrer Monats- bzw. Jahresendabrechnung für ihren Tarif entnehmen. Er setzt sich aus der Grundgebühr und dem Arbeitspreis zusammen. Beide sind auf der Rechnung separat ausgewiesen und werden Ihnen angezeigt.

Der aktuelle Strompreis auf der monatlichen Abschlagsrechnung

Kontrolle der Strompreise: Wer ist dafür verantwortlich?

Wussten
Sie schon?

Als Aufsichtsbehörde im Bereich elektrische Energie ist die Bundesnetzagentur tätig. Eine der Hauptaufgaben der Agentur ist die Energieregulierung.

Dazu gehört unter anderem die Sicherstellung des fairen Zugangs sowie der Nutzung des Energieversorgungsnetzes für alle Netznutzer.

Ein wichtiger Bestandteil der Aufgabe ist die Festlegung der Netzentgelte für die Durchleitung des Stroms durch das Netz.

Das Netzentgelt macht einen Anteil von ca. 20 % des Kilowattstundenpreises beim Strompreis aus. Die Bundesnetzagentur hat als Regulierungsbehörde somit nur einen geringen Einfluss auf die Strompreise an sich, die hauptsächlich von staatlicher Seite und von den Stromanbietern bestimmt werden.