Heizstrom-Vergleich: Günstige Tarife finden und Heizkosten senken

Heizstrom Tarifrechner

Eintarifzähler
Doppeltarifzähler
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Der Eintarifzähler hat ein Zählwerk, das den gesamten Stromverbrauch einheitlich erfasst. Der Doppeltarifzähler besitzt zwei Zählwerke und misst den Stromverbrauch getrennt für Haupt- und Nebenzeit.
Inkl. Haushaltsstrom
Ja
Nein
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Wählen Sie, ob Ihr Heizstrom inklusive oder exklusive Haushaltsstrom erfasst wird. Inklusive bedeutet, dass Heiz- und Haushaltsstrom über denselben Stromzähler erfasst werden. Exklusive bedeutet, dass der Haushaltsstrom über einen separaten Stromzähler erfasst wird.
Hintergrund in Form einer BlaseBis zu
850 €
sparen!Tooltip icon

Berechnung der Ersparnis

Beispiel-PLZ: 22767 Hamburg
angenommener Jahresverbrauch: 4.000 kWh

Günstigster Tarif: PLAN-B
Kosten im ersten Jahr: 1142,70 Euro
Grundversorgungstarif: Vattenfall Hamburg Basis
Kosten: 2005,48 Euro

Einsparung: 862,78 Euro
(Stand: 05.01.2026)

Stromverbrauch:Tooltip icon
Bitte geben Sie hier Ihren Stromverbrauch während der Hauptzeit (HT) ein. Den genauen Wert finden Sie auf Ihrer letzten Stromrechnung. Die Definition der Hauptzeit kann je nach Stromversorger variieren. In der Regel beginnt sie um 6:00 Uhr und endet um 22:00 Uhr.
kWh
Stromverbrauch: HauptzeitTooltip icon
Bitte geben Sie hier Ihren Stromverbrauch während der Hauptzeit (HT) ein. Den genauen Wert finden Sie auf Ihrer letzten Stromrechnung. Die Definition der Hauptzeit kann je nach Stromversorger variieren. In der Regel beginnt sie um 6:00 Uhr und endet um 22:00 Uhr.
kWh
Stromverbrauch: NebenzeitTooltip icon
Bitte geben Sie hier Ihren Stromverbrauch während der Nebenzeit (NT) ein. Den genauen Wert finden Sie auf Ihrer letzten Stromrechnung. Die Definition der Nebenzeit kann je nach Stromversorger variieren. In der Regel beginnt sie um 22:00 Uhr und endet um 6:00 Uhr.
kWh
PostleitzahlTooltip icon
Geben Sie einfach Ihre Postleitzahl ein und wählen Sie den passenden Ort aus der Liste. Der Tarifrechner ermittelt automatisch alle in Ihrer Region verfügbaren Stromtarife.

    Heizstrom: Das Wichtigste in Kürze

    Heizstrom ist ein zweckgebundener Tarif für elektrische Heizungen.
    Sie sparen rund 20 % gegenüber normalem Haushaltsstrom.
    Sie benötigen oft einen zweiten Stromzähler, um Wärmestrom zu beziehen.
    Es gibt spezielle Stromtarife für Wärmepumpen und Nachtspeicheröfen.

    Was ist Heizstrom und was unterscheidet ihn von Wärmepumpenstrom und Nachtstrom?

    Wer mit Strom heizt, stößt schnell auf verschiedene Begriffe. Diese beschreiben Stromtarife, die sich in Technik und Zweck unterscheiden:

    Heizstrom (oder Wärmestrom): Dies ist der allgemeine Oberbegriff für Tarife, die ausschließlich zur Wärmeerzeugung genutzt werden können. Verbraucher profitieren von Rabatten bei den Netzentgelten und Konzessionsabgaben.
    Nachtstrom: Dieser Tarif bietet Ihnen während der Nachtstunden – meist zwischen 22:00 und 06:00 Uhr – einen vergünstigten Niedertarif (NT). Er eignet sich optimal für Nachtspeicheröfen, da diese die Energie nachts günstig aufnehmen und tagsüber als Wärme abgeben.
    Wärmepumpenstrom: Hierbei handelt es sich um Spezialtarife für moderne Wärmepumpen. Diese gelten als steuerbare Verbrauchseinrichtungen und erhalten durch die netzorientierte Steuerung gemäß § 14a EnWG besonders hohe Rabatte auf die Netzentgelte.
    Was ist Heizstrom oder Wärmestrom?

    Warum ist Heizstrom günstiger als herkömmlicher Strom?

    Der Heizstrompreis liegt für Neukunden im Jahr 2026 im Durchschnitt bei 20 bis 25 ct/kWh. Damit entlastet günstiger Heizstrom Ihre Haushaltskasse spürbar. Zum Vergleich: Für den regulären Haushaltsstrom fallen meist 25 bis 28 ct/kWh an. Sie erzielen also deutliche Ersparnisse von etwa 6 bis 7 ct/kWh oder knapp 20 %.

    Diese Preisdifferenz resultiert hauptsächlich aus drei Kostentreibern: Erstens profitieren Anbieter durch die Beschaffung zu lastschwachen Zeiten von günstigeren Einkaufspreisen an der Strombörse. Zweitens berechnen Netzbetreiber für diesen zweckgebundenen Strom geringere Netzentgelte, und drittens fallen reduzierte Konzessionsabgaben an.

    Bei Nachtspeicherheizungen liegt der Grund für die Vergünstigungen in der besseren Planbarkeit der Last für die Netzbetreiber während der Nachtzeit. Bei Wärmepumpen gewährt der Gesetzgeber finanzielle Vorteile als Ausgleich dafür, dass der Netzbetreiber die Anlage in Phasen extrem hoher Netzlast kurzzeitig dimmen darf.

    Heizstromwechsel in nur drei Schritten: So geht’s!

    Ein regelmäßiger Stromvergleich über Stromvergleich.de ist schnell, einfach und kostenlos. Wir zeigen Ihnen transparent und unabhängig die besten Angebote für Ihren Wärmestrom-Vergleich und maximieren Ihre Ersparnisse. Finden Sie in nur drei Schritten den passenden Tarif für Ihre Heizung:

    Daten eingeben

    Daten eingeben

    Geben Sie Ihre Postleitzahl sowie Ihren jährlichen Stromverbrauch für den Haupttarif (HT) und Nebentarif (NT) an. Liegen keine exakten Werte vor, nutzen Sie einen Richtwert: Verteilen Sie die Gesamtmenge zu einem Drittel auf den Haupttarif und zu zwei Dritteln auf den Nebentarif.

    Stromtarife vergleichen

    Heizstrom-Preisvergleich

    Sie erhalten eine Übersicht über die günstigsten Stromtarife in Ihrer Region. Diese können Sie nach Wunsch filtern. Prüfen Sie die verfügbaren Angebote und wählen Sie das passende aus.

    Stromanbieter wechseln

    Stromanbieter wechseln

    Haben Sie einen Wärmestrom-Anbieter gefunden, können Sie das Wechselformular direkt online ausfüllen – wir übernehmen den Rest. Ihr neuer Heizstrom-Anbieter meldet sich in der Regel innerhalb der nächsten fünf Werktage.

    Die vollständige Umstellung des Vertrags dauert etwa drei Wochen. Unsere Tarifexperten begleiten Sie durch den gesamten Prozess.

    Welche Voraussetzungen gelten für den Bezug von Heizstrom und Wärmestrom?

    Damit Sie die vergünstigten Heizstromtarife in Anspruch nehmen können, müssen folgende technische Bedingungen erfüllt sein:

    Zweckbindung: Die elektrische Energie darf ausschließlich zum Betrieb der Heizungsanlage oder für Heißwasser genutzt werden.
    Feste Installation: Das Heizsystem muss dauerhaft im Gebäude installiert sein.
    Getrennte Messung: Um von den maximalen Kostenvorteilen beim Wärmestrom zu profitieren, ist fast immer eine physische Trennung vom allgemeinen Haushaltsstrom über einen eigenen Stromzähler erforderlich.
    Steuerbarkeit: Während neue Wärmepumpen ab dem 1. Januar 2024 steuerbar sein müssen, sind Nachtspeicherheizungen von dieser Regelung ausgenommen und genießen Bestandsschutz.

    Welche Messkonzepte und Stromzähler gibt es?

    Die Art Ihrer Messeinrichtung entscheidet darüber, welche tariflichen Reduzierungen Sie erhalten. Je nach Heizungssystem und Baujahr kommen verschiedene Zählertypen und Messkonzepte zum Einsatz:

    Eintarifzähler: Dieser Stromzähler misst Ihren gesamten Stromverbrauch zu einem festen Preis. Er ist oft die beste Wahl für Wärmepumpen, die über den ganzen Tag verteilt heizen. Hier lohnt sich eine Aufteilung in Tag- und Nachtstrom meist nicht.
    Zweitarifzähler (Doppeltarifzähler): Dieser Zähler unterscheidet zwischen Tagstrom (Hochtarif – HT) und Nachtstrom (Niedertarif – NT). Er ist ideal für Nachtspeicherheizungen. So nutzen Sie die günstigen Nachtstunden für Ihre Wärmeversorgung.
    Getrennte Messung: Hier ist ein eigener Stromzähler ausschließlich für die Heizung verbaut. Das ermöglicht Ihnen den direkten Zugang zu speziellen Heizstromtarifen.
    blauer PfeilGemeinsame Messung: Die gesamte Energie läuft über einen einzigen Stromzähler. Ein spezifischer Tarif für den Heizstrom ist in diesem Fall oft nicht möglich.

    Wann ist ein Smart Meter (iMSys) Pflicht?

    Ein Smart Meter überträgt Daten digital an den Netzbetreiber. Seit dem 1. Januar 2024 ist ein Smart Meter für neue Wärmepumpen oft Pflicht. Das betrifft Anlagen mit einer Leistung über 4,2 kW. Nur so kann der Netzbetreiber die Anlage bei extremer Netzlast steuern. Im Gegenzug profitieren Sie von deutlich geringeren Netzentgelten.

    Was ist die Ausgleichsmenge?

    Messen Sie Haushaltsstrom und Heizstrom über einen gemeinsamen Doppeltarifzähler, greift oft die sogenannte Ausgleichsmenge. Der Grund: In der Nacht verbraucht nicht nur die Heizung Energie, sondern auch Ihr Kühlschrank oder WLAN-Router.

    Damit dieser allgemeine Haushaltsbedarf nicht fälschlicherweise zum günstigen Niedertarif abgerechnet wird, zieht der Netzbetreiber eine pauschale Ausgleichsmenge ab. Meist werden etwa 25 % des gemessenen Nachtstroms abgezogen und stattdessen zum teureren Hochtarif berechnet.Achten Sie beim Heizstrom-Vergleich genau auf die Tarifdetails, da einige Stromanbieter diese prozentualen Abschläge versteckt ausweisen. Prüfen Sie bei einem Wärmestrom-Preisvergleich zudem exakt, welche Preisbestandteile in dem Tarif enthalten sind. Bei Fragen und Problemen beraten unsere Tarifexperten Sie jederzeit kostenlos und unverbindlich.

    Lohnt sich ein Heizstrom-Tarif?

    Für wen lohnt sich Heizstrom?

    Obwohl ein Heizstrom-Anbieter geringere Arbeitspreise berechnet, sollten Sie die Fixkosten berücksichtigen. Ein zweiter Stromzähler verursacht jährliche Gebühren von etwa 20 bis 50 € sowie einen weiteren Grundpreis für den Tarif. Der Einbau schlägt zudem einmalig mit 150 bis 300 € zu Buche. Generell rechnet sich ein zusätzlicher Heizstromtarif für folgende Bereiche:

    Nachtspeicherheizungen: Ein spezieller Tarif für Nachtstrom amortisiert sich meist erst ab einem jährlichen Heizstromverbrauch von über 6.000 kWh.
    Wärmepumpen: Mit einem Tarif für Wärmepumpenstrom sichern Sie sich reduzierte Netzentgelte. Die Grenze für die Rentabilität liegt hier oft zwischen 3.000 und 4.500 kWh pro Jahr. Liegt Ihr Bedarf darunter, ist ein einziger Haushaltsstromtarif mit pauschalem Netzentgeltrabatt häufig wirtschaftlicher.

    Achtung: Heizstrom ist ausschließlich für Wärmeerzeuger gedacht. Möchten Sie Ihr E-Auto nachts günstig laden, benötigen Sie einen speziellen Autostromtarif. Auch hier profitieren Sie bei separater Messung von reduzierten Netzentgelten.

    FAQ

    Was kostet 1 kWh Heizstrom?

    Für Neukunden liegt der Preis für 1 kWh Heizstrom im Jahr 2026 im Durchschnitt bei 20 bis 25 ct. Damit ist die Energie für die Heizung spürbar günstiger als der reguläre Standardtarif für Haushaltsstrom.

    Was bedeuten die sogenannten Sperrzeiten beim Heizstrom?

    Netzbetreiber haben das Recht, die Stromzufuhr für steuerbare Verbrauchseinrichtungen (wie Wärmepumpen oder Nachtspeicher) zu Spitzenlastzeiten kurzzeitig zu unterbrechen, um das Stromnetz zu entlasten. Diese Sperrzeiten dauern meist ein bis zwei Stunden und dürfen insgesamt nicht mehr als sechs Stunden am Tag betragen. Ihre Heizung überbrückt diese Zeit problemlos mithilfe des eingebauten Wärmespeichers.

    Kann ich als Mieter den Heizstrom-Anbieter wechseln?

    Ja, sofern der Zähler für die Heizanlage direkt auf Ihren Namen angemeldet ist und Sie die Rechnungen selbst begleichen, können Sie den Anbieter jederzeit frei wählen. Werden die Stromkosten für die Heizung hingegen zentral über die Hausverwaltung oder den Vermieter über die Nebenkostenabrechnung abgerechnet, können Sie nicht eigenständig wechseln.

    Wann gelten die Zeiten für den Hochtarif (HT) und Niedertarif (NT)?

    Die genauen Schaltzeiten für die Tarife legt der zuständige örtliche Netzbetreiber fest, weshalb sie regional leicht abweichen können. In der Regel gilt der vergünstigte Niedertarif (NT) in den lastschwachen Nachtstunden zwischen 22:00 und 06:00 Uhr, während in der restlichen Zeit der teurere Hochtarif (HT) abgerechnet wird.

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