Heizstrom-Vergleich: Günstige Tarife finden und Heizkosten senken
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Heizstrom: Das Wichtigste in Kürze
Was ist Heizstrom und was unterscheidet ihn von Wärmepumpenstrom und Nachtstrom?
Wer mit Strom heizt, stößt schnell auf verschiedene Begriffe. Diese beschreiben Stromtarife, die sich in Technik und Zweck unterscheiden:

Warum ist Heizstrom günstiger als herkömmlicher Strom?
Der Heizstrompreis liegt für Neukunden im Jahr 2026 im Durchschnitt bei 20 bis 25 ct/kWh. Damit entlastet günstiger Heizstrom Ihre Haushaltskasse spürbar. Zum Vergleich: Für den regulären Haushaltsstrom fallen meist 25 bis 28 ct/kWh an. Sie erzielen also deutliche Ersparnisse von etwa 6 bis 7 ct/kWh oder knapp 20 %.
Diese Preisdifferenz resultiert hauptsächlich aus drei Kostentreibern: Erstens profitieren Anbieter durch die Beschaffung zu lastschwachen Zeiten von günstigeren Einkaufspreisen an der Strombörse. Zweitens berechnen Netzbetreiber für diesen zweckgebundenen Strom geringere Netzentgelte, und drittens fallen reduzierte Konzessionsabgaben an.
Bei Nachtspeicherheizungen liegt der Grund für die Vergünstigungen in der besseren Planbarkeit der Last für die Netzbetreiber während der Nachtzeit. Bei Wärmepumpen gewährt der Gesetzgeber finanzielle Vorteile als Ausgleich dafür, dass der Netzbetreiber die Anlage in Phasen extrem hoher Netzlast kurzzeitig dimmen darf.
Heizstromwechsel in nur drei Schritten: So geht’s!
Ein regelmäßiger Stromvergleich über Stromvergleich.de ist schnell, einfach und kostenlos. Wir zeigen Ihnen transparent und unabhängig die besten Angebote für Ihren Wärmestrom-Vergleich und maximieren Ihre Ersparnisse. Finden Sie in nur drei Schritten den passenden Tarif für Ihre Heizung:
Daten eingeben
Geben Sie Ihre Postleitzahl sowie Ihren jährlichen Stromverbrauch für den Haupttarif (HT) und Nebentarif (NT) an. Liegen keine exakten Werte vor, nutzen Sie einen Richtwert: Verteilen Sie die Gesamtmenge zu einem Drittel auf den Haupttarif und zu zwei Dritteln auf den Nebentarif.
Heizstrom-Preisvergleich
Sie erhalten eine Übersicht über die günstigsten Stromtarife in Ihrer Region. Diese können Sie nach Wunsch filtern. Prüfen Sie die verfügbaren Angebote und wählen Sie das passende aus.
Stromanbieter wechseln
Haben Sie einen Wärmestrom-Anbieter gefunden, können Sie das Wechselformular direkt online ausfüllen – wir übernehmen den Rest. Ihr neuer Heizstrom-Anbieter meldet sich in der Regel innerhalb der nächsten fünf Werktage.
Die vollständige Umstellung des Vertrags dauert etwa drei Wochen. Unsere Tarifexperten begleiten Sie durch den gesamten Prozess.
Welche Voraussetzungen gelten für den Bezug von Heizstrom und Wärmestrom?
Damit Sie die vergünstigten Heizstromtarife in Anspruch nehmen können, müssen folgende technische Bedingungen erfüllt sein:
Welche Messkonzepte und Stromzähler gibt es?
Die Art Ihrer Messeinrichtung entscheidet darüber, welche tariflichen Reduzierungen Sie erhalten. Je nach Heizungssystem und Baujahr kommen verschiedene Zählertypen und Messkonzepte zum Einsatz:
Wann ist ein Smart Meter (iMSys) Pflicht?
Ein Smart Meter überträgt Daten digital an den Netzbetreiber. Seit dem 1. Januar 2024 ist ein Smart Meter für neue Wärmepumpen oft Pflicht. Das betrifft Anlagen mit einer Leistung über 4,2 kW. Nur so kann der Netzbetreiber die Anlage bei extremer Netzlast steuern. Im Gegenzug profitieren Sie von deutlich geringeren Netzentgelten.
Was ist die Ausgleichsmenge?
Messen Sie Haushaltsstrom und Heizstrom über einen gemeinsamen Doppeltarifzähler, greift oft die sogenannte Ausgleichsmenge. Der Grund: In der Nacht verbraucht nicht nur die Heizung Energie, sondern auch Ihr Kühlschrank oder WLAN-Router.
Damit dieser allgemeine Haushaltsbedarf nicht fälschlicherweise zum günstigen Niedertarif abgerechnet wird, zieht der Netzbetreiber eine pauschale Ausgleichsmenge ab. Meist werden etwa 25 % des gemessenen Nachtstroms abgezogen und stattdessen zum teureren Hochtarif berechnet.Achten Sie beim Heizstrom-Vergleich genau auf die Tarifdetails, da einige Stromanbieter diese prozentualen Abschläge versteckt ausweisen. Prüfen Sie bei einem Wärmestrom-Preisvergleich zudem exakt, welche Preisbestandteile in dem Tarif enthalten sind. Bei Fragen und Problemen beraten unsere Tarifexperten Sie jederzeit kostenlos und unverbindlich.
Für wen lohnt sich Heizstrom?
Obwohl ein Heizstrom-Anbieter geringere Arbeitspreise berechnet, sollten Sie die Fixkosten berücksichtigen. Ein zweiter Stromzähler verursacht jährliche Gebühren von etwa 20 bis 50 € sowie einen weiteren Grundpreis für den Tarif. Der Einbau schlägt zudem einmalig mit 150 bis 300 € zu Buche. Generell rechnet sich ein zusätzlicher Heizstromtarif für folgende Bereiche:
Achtung: Heizstrom ist ausschließlich für Wärmeerzeuger gedacht. Möchten Sie Ihr E-Auto nachts günstig laden, benötigen Sie einen speziellen Autostromtarif. Auch hier profitieren Sie bei separater Messung von reduzierten Netzentgelten.
FAQ
Was kostet 1 kWh Heizstrom?
Für Neukunden liegt der Preis für 1 kWh Heizstrom im Jahr 2026 im Durchschnitt bei 20 bis 25 ct. Damit ist die Energie für die Heizung spürbar günstiger als der reguläre Standardtarif für Haushaltsstrom.
Was bedeuten die sogenannten Sperrzeiten beim Heizstrom?
Netzbetreiber haben das Recht, die Stromzufuhr für steuerbare Verbrauchseinrichtungen (wie Wärmepumpen oder Nachtspeicher) zu Spitzenlastzeiten kurzzeitig zu unterbrechen, um das Stromnetz zu entlasten. Diese Sperrzeiten dauern meist ein bis zwei Stunden und dürfen insgesamt nicht mehr als sechs Stunden am Tag betragen. Ihre Heizung überbrückt diese Zeit problemlos mithilfe des eingebauten Wärmespeichers.
Kann ich als Mieter den Heizstrom-Anbieter wechseln?
Ja, sofern der Zähler für die Heizanlage direkt auf Ihren Namen angemeldet ist und Sie die Rechnungen selbst begleichen, können Sie den Anbieter jederzeit frei wählen. Werden die Stromkosten für die Heizung hingegen zentral über die Hausverwaltung oder den Vermieter über die Nebenkostenabrechnung abgerechnet, können Sie nicht eigenständig wechseln.
Wann gelten die Zeiten für den Hochtarif (HT) und Niedertarif (NT)?
Die genauen Schaltzeiten für die Tarife legt der zuständige örtliche Netzbetreiber fest, weshalb sie regional leicht abweichen können. In der Regel gilt der vergünstigte Niedertarif (NT) in den lastschwachen Nachtstunden zwischen 22:00 und 06:00 Uhr, während in der restlichen Zeit der teurere Hochtarif (HT) abgerechnet wird.
