Wärmepumpe mit PV kombinieren:
Kosten, Tarife & Ersparnis

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Berechnung der Ersparnis

Beispiel-PLZ: 22767 Hamburg
angenommener Jahresverbrauch: 4.000 kWh

Günstigster Tarif: PLAN-B
Kosten im ersten Jahr: 1142,70 Euro
Grundversorgungstarif: Vattenfall Hamburg Basis
Kosten: 2005,48 Euro

Einsparung: 862,78 Euro
(Stand: 05.01.2026)

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    Wärmepumpe mit Photovoltaik: Das Wichtigste in Kürze

    Die Dimensionierung von PV-Anlage und Wärmepumpe muss individuell auf Ihren Haushalt abgestimmt werden.
    Ein dynamischer Stromtarif plus Smart Meter ist meist die beste Wahl, um günstige Börsenstrompreise intelligent zu nutzen.
    Aktuell können Sie eine Förderung von bis zu 70 % für die Installation einer Wärmepumpe beantragen.
    Die Kombination aus PV-Anlage und Wärmepumpe rechnet sich meist nach 10 bis 15 Jahren.

    Wärmepumpe mit Photovoltaik: zukunftssicher und nachhaltig

    Die Kombination aus Wärmepumpe und Photovoltaik ist die ideale Lösung, um Ihren Eigenverbrauch an Solarstrom zu erhöhen. Denn mit jeder selbst verbrauchten Kilowattstunde Solarstrom sparen Sie aktuell rund 25 ct – ein Kostenvorteil, der bei weiter steigenden Strompreisen künftig sogar noch zunehmen dürfte.

    Durch diese Kombination machen Sie sich unabhängig von fossilen Brennstoffen, den jährlich steigenden CO₂-Preisen und vor allem von den schwankenden Energiepreisen am Weltmarkt. Hinzu kommt der gesetzliche Rahmen: Da der Betrieb von Öl- und Gasheizungen gemäß Gebäudeenergiegesetz (GEG) nur noch bis zum 31. Dezember 2044 gestattet ist, investieren Sie in eine zukunftssichere Technologie.

    Modernes Einfamilienhaus mit PV-Anlage und Wärmepumpe
    Effiziente Kombination zum Strom und Geld sparen: Photovoltaik und Wärmepumpe

    Voraussetzung für Wärmepumpe mit Photovoltaik

    Damit die Kombination aus Wärmepumpe und Photovoltaik effizient funktioniert, müssen Sie einige Punkte beachten:

    Ihre Dachfläche muss groß genug sein, um eine PV-Anlage zu installieren, die sowohl den Strombedarf Ihres Haushalts als auch den der Wärmepumpe deckt.
    Um eine Wärmepumpe mit Photovoltaik zu betreiben, sollte die PV-Anlage idealerweise nach Süden oder Südwesten ausgerichtet sein.
    Wärmepumpenheizungen arbeiten am effektivsten in gut gedämmten Häusern. In Altbauten muss die Anlage deutlich größer ausfallen und der Stromverbrauch ist höher.
    Fußbodenheizungen oder Niedrigtemperatur-Heizkörper sind ideal zum Heizen mit Wärmepumpe und Photovoltaik. Sie haben eine geringe Vorlauftemperatur und heizen besonders effizient.
    Ein Stromspeicher ergänzt die Kombination aus Wärmepumpe und Photovoltaik. So kann überschüssiger Solarstrom gespeichert und später genutzt werden.

    Wie groß muss die Photovoltaikanlage für eine Wärmepumpe sein?

    Es lässt sich nicht pauschal sagen, wie hoch die Leistung einer PV-Anlage sein muss, um den Strombedarf einer Wärmepumpe abzudecken. Neben der Wohnfläche spielen auch der energetische Zustand des Hauses, die Größe der Wärmepumpe, die Ausrichtung des Daches und der individuelle Stromverbrauch des Haushalts eine Rolle.

    Zur Orientierung helfen jedoch folgende Daten:

    Ein durchschnittliches Einfamilienhaus ohne Wärmepumpe kann seinen Eigenverbrauch in der Regel mit einer PV-Anlage mit 5 bis 7 kWp abdecken.
    Wer mit einer Wärmepumpe heizt, sollte wegen des höheren Strombedarfs eine PV-Anlage mit mindestens 10 bis 12 kWp Leistung einplanen.

    Die Größe der Photovoltaikanlage muss für jeden Haushalt individuell geplant werden. Aus diesem Grund sollten Sie sich unbedingt von einem Fachbetrieb beraten lassen. 

    Welche Wärmepumpe ist ideal für die Kombination mit der PV-Anlage?

    Alle Arten von Wärmepumpen werden mit Strom betrieben und eignen sich somit grundsätzlich für den Betrieb über eine eigene Photovoltaik-Anlage. Es gibt vier verschiedene Arten, die sich hauptsächlich durch die Wärmequelle unterscheiden.

    Sie bieten verschiedene Vor- und Nachteile:

    Luft-Wasser
    VorteileKosteneffizient: Günstig in der Anschaffung.
    VorteileUnkompliziert: Sehr einfache und schnelle Installation.
    NegativWitterungsabhängig: Die Effizienz sinkt spürbar bei starker Kälte.
    Luft-Luft
    VorteilePreissieger: Die günstigste Variante in der Anschaffung.
    NegativEingeschränkt: Nur zur Raumheizung geeignet; erzeugt kein warmes Brauchwasser.
    Wasser-Wasser
    VorteileSpitzenreiter: Bietet die höchste Effizienz aller Systeme.
    VorteileKonstant: Ganzjährig stabile Leistung durch Grundwasser.
    NegativBürokratie: Erfordert ein offizielles Genehmigungsverfahren (Wasserbehörde).
    Sole-Wasser (Erdwärme)
    VorteileHochgradig effizient: Nutzt die konstante Wärme im Erdreich.
    VorteileNachhaltig: Sehr langlebiges System.
    Baustelleneffekt: Erfordert aufwendige und teure Erdarbeiten (Bohrungen oder Kollektoren).

    Unabhängig von der Art der Wärmepumpe müssen Sie die richtige Heizleistung in kW wählen. Diese wird primär durch die Heizlast des Gebäudes bestimmt. Es empfiehlt sich, vor dem Kauf eine Fachfirma zu beauftragen, die vor Ort genau bestimmt, welche Heizleistung für Ihren Haushalt geeignet ist.

    Die Faustformel lautet wie folgt:
    Wohnfläche (m²) × spezifischer Wärmebedarf (W/m² / 1000 für kW) = Heizleistung (kW)
    Beispiel: 120 m² × 60–80 W/m² = 7–10 kW

    Speicher für Wärmepumpe mit Photovoltaik: Welche Größe ist sinnvoll?

    Bei der Kombination von Wärmepumpe und Photovoltaik-Anlage spielen Speichermöglichkeiten eine wichtige Rolle. Zu der Zeit, in der wir am meisten Wärme und Warmwasser brauchen, erzeugen Solaranlagen wenig bis gar keinen Strom. Mit einem Stromspeicher können Sie kalte Abendstunden und sonnenarme Tage überbrücken. Die Eigenverbrauchsquote des Solarstroms steigt mit einem Batteriespeicher auf 70 bis 80 %.

    Die ideale Speichergröße hängt direkt von der Leistung Ihrer PV-Anlage ab: Pro 1 kWp Anlagenleistung sollten Sie 0,9 bis 1,5 kWh Speicher einplanen. Ein Wert von 1,0 bis 1,3 kWh pro kWp ist in der Regel ein guter Kompromiss zwischen Autarkie und Wirtschaftlichkeit.

    Generell gilt: Je höher Ihr Eigenverbrauch sein soll, desto größer sollte tendenzell auch der Stromspeicher sein. Achten Sie jedoch auf eine stimmige Dimensionierung. Da die Anschaffungskosten eines großen Stromspeichers recht hoch sind, verlängert sich die Amortisationszeit durch eine Überdimensionierung nach hinten. Daher lohnt es sich in der Regel eher, einen mittelgroßen Stromspeicher zu installieren.

    Wie werden Wärmepumpe und Photovoltaik-Anlage vernetzt?

    Damit die Kombination aus Wärmepumpe und Photovoltaik-Anlage effizient arbeitet, benötigen Sie eine intelligente Steuerung. Dafür gibt es zwei Optionen:

    SG-Ready-Schnittstelle

    Die Schnittstelle sitzt direkt an der Wärmepumpe und reagiert auf ein Signal, sobald ausreichend PV-Strom vorhanden ist.
    So kann die Wärmepumpe den überschüssigen Solarstrom sofort nutzen, beispielsweise um den Pufferspeicher aufzuheizen.
    Sie kann jedoch keine komplexen Vorgaben wie Zieltemperaturen oder stufenlose Leistungsanpassungen übertragen.

    Energiemanagementsystem (EMS)

    blauer PfeilDie intelligente Softwarelösung vernetzt die PV-Anlage mit der Wärmepumpe und weiteren Stromverbrauchern.
    blauer PfeilSie steuert Geräte vorausschauend anhand von Wetter, Verbrauchsprognosen und dynamischen Strompreisen, um den Eigenverbrauch gezielt zu maximieren.
    blauer PfeilGesetzliche Leistungsdrosselungen (§ 14a EnWG) werden smart verteilt und mit dem eigenen PV-Strom verrechnet.

    So bewerten Kunden unser Stromvergleichsportal

    Was sind die gesetzlichen Rahmenbedingungen von § 14a EnWG?

    Seit dem 1. Januar 2024 regelt § 14a EnWG, dass Netzbetreiber neue steuerbare Verbrauchseinrichtungen wie Wärmepumpen oder Wallboxen bei Netzengpässen zwar temporär drosseln dürfen, dabei jedoch stets eine Mindestleistung von 4,2 kW garantieren müssen. Dadurch ist sichergestellt, dass Ihre Geräte weiterhin ohne spürbare Einschränkungen im Alltag betrieben werden können. Als Ausgleich für diese Flexibilität profitieren Sie von reduzierten Netzentgelten und weiteren Vergünstigungen.

    Automatische Steuerung der Wärmepumpe durch ein intelligentes Energiemanagementsystem

    Wärmepumpe mit Photovoltaik: Wie viel Solarstrom wird im Winter produziert?

    Im Winter erreicht Ihre PV-Anlage nur 10 bis 30 % der Sommerleistung. Tagsüber kann Ihre PV-Anlage auch im Winter etwa 20 bis 40 % des benötigten Stroms für Ihre Wärmepumpe liefern. Es gibt einige Wege, die selbst produzierte Energie im Winter effizienter zu nutzen:

    Grüner PfeilLassen Sie die Wärmepumpe gezielt in den Mittagsstunden laufen. Pufferspeicher, Fußbodenheizungen und größere Warmwasserspeicher können die Wärme zwischenspeichern.
    Grüner PfeilBei Sonnenschein können Sie die Vorlauftemperatur anheben, um Wärme für später zu speichern.
    Grüner PfeilEine ideal eingestellte Heizkurve sorgt dafür, dass die Wärmepumpe keine unnötig hohen Temperaturen erzeugt. Die Effizienz steigt und der Strombedarf sinkt.
    Grüner PfeilEin intelligentes Energiemanagementsystem erkennt automatisch, wann viel Solarstrom vorhanden ist und priorisiert die Wärmepumpe in diesen Zeiten.

    Welcher Stromtarif eignet sich für die Kombination aus Wärmepumpe und Photovoltaik?

    Auch mit einer optimal dimensionierten Kombination aus Photovoltaikanlage, Stromspeicher und Wärmepumpe erreichen Sie in der Praxis keine komplette Unabhängigkeit vom Stromnetz. Sie müssen also weiterhin Reststrom aus dem öffentlichen Netz beziehen.

    Für diesen Fall bieten Stromanbieter zwei spezielle, vergünstigte Stromtarife an: Wärmepumpenstrom und dynamische Stromtarife. Beide Sondertarife eignen sich in unterschiedlichen Fällen.

    Für eine Kombination aus Wärmepumpe, Photovoltaik-Anlage und Batteriespeicher lohnt sich also in der Regel ein einheitlicher dynamischer Stromtarif. Mit einem intelligenten Energiemanagementsystem können Sie den Stromverbrauch Ihrer Wärmepumpe gezielt in jene Stunden verschieben, in denen der Strom an der Börse günstig ist.

    Stromtarife für die Wärmepumpe mit Photovoltaik vergleichen

    Wie viele Stromzähler sind für die Kombination von Wärmepumpe mit Photovoltaik nötig?

    Wie viele Stromzähler Sie brauchen, hängt davon ab, welchen Stromtarif Sie beziehen möchten:

    Für einen dynamischen Stromtarif benötigen Sie ein Smart Meter.
    Für Wärmepumpenstrom brauchen Sie einen zweiten separaten Zähler.

    Wichtig

    Ein zweiter Stromzähler für die Wärmepumpe lohnt sich in der Regel erst ab einem Jahresstromverbrauch von 3.000 bis 4.500 kWh. Erst dann übersteigt die Ersparnis durch den günstigeren Wärmepumpenstrom die Fixkosten des zusätzlichen Zählers.

    Stromzähler für Wärmepumpe mit Photovoltaik

    Hier eine Beispielrechnung:

    Jahresverbrauch Wärmepumpe (Netzbezug)

    3.500 kWh

    Haushaltsstrom

    32 ct/kWh

    Wärmepumpentarif

    Installationskosten (Umbau Zählerschrank)

    800 €

    Laufende Zusatzkosten (Zähler, Grundpreis)

    120 €/Jahr

    Einsparpotenzial:

    Preisdifferenz berechnen
    32 ct/kWh – 24 ct/kWh = 8 ct/kWh
    Jährliche Ersparnis
    3.500 kWh × 0,08 € = 280 €
    Nettoersparnis
    280 € – 120 € = 160 € pro Jahr
    Amortisationszeit
    800 € ÷ 160 € = 5,0
    Amortisation nach: 5 Jahren

    Zählerkonzepte im Vergleich: Single-Schaltung, Parallelschaltung und Kaskadenschaltung

    Standardmäßig erfasst ein einziger, zentraler Stromzähler den gesamten Energieverbrauch Ihres Haushalts.
    Bleiben Sie bei dieser „Single-Schaltung“, können Sie jedoch keinen vergünstigten Wärmepumpenstrom beziehen.

    Single-Schaltung

    Entscheiden Sie sich für einen zweiten Stromzähler, können Sie ihn auf zwei Arten schalten:

    Parallelschaltung (Getrennte Zählung)

    Bei der getrennten Zählung messen zwei unabhängige Zähler den Haushalts- und Wärmepumpenstrom separat. Der entscheidende Nachteil ist, dass die Wärmepumpe durch diese physische Netztrennung Ihren selbst produzierten Solarstrom nicht nutzen kann.

    Skizze: Ein Parallelschaltung für Wärmepumpe mit Photovoltaik

    Kaskadenschaltung

    Durch das Hintereinanderschalten zweier Zähler kann die Wärmepumpe vorrangig den eigenen Solarstrom nutzen und bezieht nur den Restbedarf zum günstigen Wärmepumpentarif. Wegen der anfallenden Umbaukosten für den Zählerschrank lohnt sich dieses Modell wirtschaftlich meist erst ab einem zusätzlichen Stromverbrauch durch die Wärmepumpe von über 2.000 kWh pro Jahr.

    Skizze: Ein Kaskadenschaltung für Wärmepumpe mit Photovoltaik

    Durch die hohen Anschaffungs- und Betriebskosten eines zweiten Zählers ist ein einheitlicher dynamischer Stromtarif mit einem Smart Meter für Besitzer einer Wärmepumpe mit Photovoltaik meist die bessere Wahl.

    Langfristig absichern gegen steigende Strompreise:

    “Natürlich sind die Anschaffungskosten für Photovoltaik und Wärmepumpe erst einmal hoch. Man sollte das Ganze jedoch als langfristige Absicherung gegen steigende Energiepreise betrachten: Je stärker die Preise steigen, desto eher amortisiert sich die Anlage.”

    Ronny Blochwitz

    Energieexperte bei Stromvergleich.de

    Wärmepumpe und Photovoltaik: Kosten, Förderungen und Amortisationszeit

    Für die Installation einer Wärmepumpe mit Photovoltaik für ein Einfamilienhaus fallen Kosten zwischen 28.000 und 52.000 € an.

    10.000–22.000 €

    PV-Anlage

    14.000–26.000 €

    Wärmepumpe

    4.000–8.000 €

    Batteriespeicher

    Gesamtkosten:
    28.000–52.000 €

    Förderung: Bis zu 70 % Zuschuss

    Aktuell übernimmt die KfW-Bank bei dem Einbau einer Wärmepumpe bis zu 70 % der förderfähigen Kosten. Förderbar sind Kosten bis zu 30.000 € – das ergibt also einen maximalen Zuschuss von 21.000 €.

    Grundförderung (30 %)

    Steht allen Eigentümern offen, die selbst in der Immobilie wohnen.

    Geschwindigkeitsbonus (20 %)

    Wird gewährt, wenn funktionstüchtige oder mindestens 20 Jahre alte Heizungen ersetzt werden.

    Einkommensbonus (30 %)

    Erhalten Haushalte mit einem zu versteuernden Jahreseinkommen von maximal 40.000 €.

    Effizienzbonus (5 %)

    blauer PfeilFür Wärmepumpen mit einem natürlichen Kältemittel oder einer Jahresarbeitszahl von über 4,5.

    Hier eine Beispielrechnung:

    Gesamtkosten:

    54.000 €

    Förderung:

    Netto-Investitionskosten:

    33.000 €

    Angenommene jährliche Ersparnis (Gas/Strom):

    Amortisationszeit:

    FAQ

    Gibt es regionale Förderungen für PV-Anlagen und Wärmepumpen?

    Viele Kommunen und lokale Energieversorger bieten eigene Förderprogramme an, um die Energiewende vor Ort zu unterstützen. Es lohnt sich daher, direkt bei der zuständigen Stadtverwaltung nach speziellen Zuschüssen zu fragen, da sich diese oft mit staatlichen Förderungen kombinieren lassen.

    Heizt meine Wärmepumpe bei einem Stromausfall weiter, wenn ich eine PV-Anlage habe?

    Standardmäßige PV-Anlagen und Speicher schalten sich bei einem Netzausfall aus Sicherheitsgründen ab, wodurch auch die Wärmepumpe stoppt. Für einen Weiterbetrieb der Heizung muss das Speichersystem über eine vollwertige Ersatzstromfunktion verfügen, die das gesamte Hausnetz versorgt. Eine einfache Notstromsteckdose reicht für den hohen Bedarf der Wärmepumpe nicht aus.

    Ist die Kombination aus Photovoltaik und Wärmepumpe im Altbau sinnvoll?

    Der Einsatz ist auch in teilsanierten Bestandsgebäuden oft wirtschaftlich, sofern die benötigte Vorlauftemperatur der Heizung gering bleibt. Häufig genügt es bereits, alte Heizkörper durch größere Modelle zu ersetzen oder kleinere Dämmmaßnahmen durchzuführen. Das senkt den Strombedarf der Wärmepumpe so weit, dass der Solarstrom einen relevanten Teil der Heizkosten abdeckt.

    Kann ich eine Wärmepumpe nachrüsten, wenn ich schon eine PV-Anlage auf dem Dach habe?

    Eine Nachrüstung ist problemlos möglich, obwohl ältere PV-Anlagen im Winter oft weniger Überschuss für die Heizung liefern. Für eine effiziente Zusammenarbeit muss der bestehende Wechselrichter mit einem modernen Energiemanagementsystem kommunizieren können. Andernfalls lässt sich die Wärmepumpe meist über eine SG-Ready-Schnittstelle anbinden, um den Eigenverbrauch zu steigern.

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