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Was ist Gewerbestrom?
Bei Gewerbestrom handelt es sich um einen speziellen Stromtarif, den Energieversorger für Gewerbetreibende anbieten. Der Unterschied zu einem normalen Haushaltsstromtarif liegt in der hohen Abnahmemenge.
Privatverbraucher haben in der Regel einen Jahresverbrauch von 1.000 bis 5.000 kWh. Gewerbestrom wird jedoch bis zu einer Abnahmemenge von 100.000 kWh pro Jahr angeboten. Da Gewerbetreibende deutlich höhere Strommengen benötigen, erhalten sie von Stromanbietern Mengenrabatte.


Wer kann Gewerbestrom beziehen?
Um einen Gewerbestromtarif abschließen zu können, müssen Sie ein Gewerbe angemeldet haben. Somit können Unternehmen, Freiberufler, Selbstständige, aber auch Landwirtschaftsbetriebe und Vereine Gewerbestrom beziehen. Gewerbetreibende sind jedoch nicht dazu verpflichtet, einen speziellen Gewerbetarif abzuschließen.
Meist rentiert sich ein Gewerbestromtarif erst ab einem Jahresverbrauch von mehr als 10.000 kWh. Für Gewerbetreibende, die an diese Grenze kommen, kann es sich daher besonders lohnen, Stromtarife zu vergleichen, um das günstigste Angebot zu finden.
Achtung beim Vergleich: Bei vielen Stromanbietern gibt es eine Mindestabnahmemenge für Gewerbestrom. Es gibt keine gesetzliche Vorgabe, wie hoch diese Strommenge sein muss, daher kann sie je nach Anbieter variieren.
Wie funktioniert der Gewerbestromvergleich?
Ein Gewerbestromvergleich hilft Ihnen dabei, die günstigsten Anbieter mit den besten Konditionen zu finden. Auf Stromvergleich.de können Sie Gewerbestromanbieter in Ihrer Region in nur drei einfachen Schritten vergleichen:

Daten eingeben
Daten eingeben Tragen Sie zunächst Ihre Postleitzahl und Ihren Jahresstromverbrauch in den Stromrechner ein.

Gewerbestromtarife vergleichen
Gewerbestromtarife vergleichen Wählen Sie einen passenden Stromtarif aus. Alle Strompreise werden als Nettopreise angezeigt.

Gewerbestromanbieter wechseln
Gewerbestromanbieter wechseln Haben Sie den passenden Anbieter gefunden, können Sie das Wechselformular direkt online ausfüllen – wir übernehmen den Rest.
Wie hoch sind die aktuellen Gewerbestrompreise?
Der Gewerbestrompreis ist in der Regel günstiger als der Strompreis für normale Haushalte. Das liegt zum einen an der hohen Abnahmemenge und zum anderen an zahlreichen staatlichen Entlastungen.
Gewerbetreibende profitieren von einem niedrigeren Steuersatz, reduzierten Netzentgelten und anderen verringerten Abgaben. So sollen deutsche Unternehmen entlastet werden, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Außerdem soll so verhindert werden, dass Gewerbeunternehmen ins Ausland abwandern.
Der Gewerbestrompreis setzt sich aus drei wesentlichen Bestandteilen zusammen:
Aktuell liegt der Strompreis für Gewerbekunden mit einem Verbrauch von 10.000 kWh/Jahr im Durchschnitt bei 31,07 ct/kWh. Zum Vergleich: Haushaltskunden mit einem Verbrauch von 3.500 kWh/Jahr zahlen im Durchschnitt 39,80 ct/kWh.
Dieser Durchschnittspreis umfasst Bestandskunden, Grundversorger und Neukunden. Durch regelmäßigen Wechsel können Gewerbekunden jedoch profitieren: Aktuell zahlen Neukunden im bundesweiten Durchschnitt etwa 25,03 ct/kWh. Sehr günstige Stromtarife gibt es schon ab 20 ct/kWh.
Der Gewerbestrompreis ist jedoch maßgeblich von Ihrem Verbrauch und dem Standort Ihres Unternehmens abhängig. Mit dem Vergleichsrechner von Stromvergleich.de erhalten Sie einen transparenten Überblick der Gewerbestromanbieter in Ihrer Region.
So bewerten Kunden unser Stromvergleichsportal

Energiekosten im Branchenvergleich
Jede Branche und jedes Unternehmen benötigt eine unterschiedliche Menge an Strom. Denn jedes Gewerbe hat individuelle Geschäftszeiten sowie Geräte und Maschinen, die in Betrieb sind. Die Größe und Anzahl der Gebäude spielen genauso eine Rolle wie der Standort des Unternehmens.
Anhand einiger Beispiele beleuchten wir, wie der unterschiedliche Stromverbrauch zustande kommt:
Eine pauschale Aussage über den Stromverbrauch eines Gewerbes ist also nicht möglich. Das Statistische Bundesamt erstellt jedoch jedes Jahr eine Liste der energieintensivsten Industriezweige.
Stromanbieterwechsel: Worauf muss man achten?
Beim Anbieterwechsel sollten Sie nicht nur auf den Strompreis achten, auch faire Vertragsbedingungen sind wichtig. Im Folgenden haben wir die wichtigsten Punkte für Sie zusammengefasst.
Vertragsbedingungen
Stromkosten und Prämien
Vergleich und Wechsel
“Da jedes Unternehmen ein eigenes Verbrauchsprofil hat, gibt es keine Pauschallösung. Ein genauer Blick auf den eigenen Bedarf lohnt sich aber immer. Durch einen individuellen Vergleich lassen sich die Betriebskosten deutlich senken.”

Wilhelm Große
Tarifexperte bei Stromvergleich.de
Reduzierte Netzentgelte für Gewerbestrom: So funktioniert’s
Gewerbetreibende können von reduzierten Netzentgelten profitieren, wenn sie eine steuerbare Verbrauchseinrichtung (SteuVE) betreiben. Dazu zählen zum Beispiel Wallboxen, Batteriespeicher, Wärmepumpen oder Klimaanlagen.
Typische Gewerbe, die solche Geräte benutzen, sind zum Beispiel:
Die reduzierten Netzentgelte sind eine Gegenleistung der Netzbetreiber. Diese dürfen die SteuVE nämlich in Zeiten hoher Netzbelastung kurzzeitig auf eine Leistung von 4,2 kW dimmen.
Einzige Ausnahme: Großwärmepumpen und Klimageräte mit einer Netzanschlussleistung von mehr als 11 kW besitzen eine Mindestleistung für den Betrieb, die bei der Dimmung durch den Netzbetreiber nicht unterschritten werden darf. Diese beträgt 40 % der Netzanschlussleistung.

Intelligente Steuerung: 3 Modelle zur Netzentgeltreduzierung
Der § 14a EnWG regelt die netzdienliche Steuerung von flexiblen Stromverbrauchern. Seit 2024 ist die Installation eines intelligenten Messsystems und einer Steuereinheit verpflichtend. Verbraucher können zwischen drei verschiedenen Modellen wählen:
Modul 1:
Modul 2:
Modul 3:
Das zweite Modul eignet sich häufig für Gewerbekunden, die einen höheren Verbrauch haben. Zeitvariable Netzentgelte lohnen sich hingegen, wenn der Großteil des Stroms zu Zeiten niedriger Netzauslastung verbraucht wird – zum Beispiel nachts.
FAQ: Gewerbestrom
Kann es beim Wechsel zu Versorgungslücken kommen?
In Deutschland ist die Versorgungssicherheit gesetzlich geregelt. Sollte Ihr neuer Stromanbieter Sie wider Erwarten nicht mit Strom beliefern können, greift automatisch die Grundversorgung. Auch Gewerbekunden sind somit vor Versorgungslücken geschützt.
Wie lange dauert ein Stromanbieterwechsel?
Die Dauer des Wechselprozesses ist von der Mindestvertragslaufzeit und der Kündigungsfrist Ihres alten Stromanbieters abhängig. Nach Ablauf der Mindestvertragslaufzeit haben Sie in der Regel eine Kündigungsfrist von vier Wochen. Der technische Wechsel dauert nur 24 Stunden.
Welche Mindestvertragslaufzeiten gibt es für Gewerbestromtarife?
Üblich sind Vertragslaufzeiten von 12 oder 24 Monaten mit Preisgarantie.
Worauf muss man beim Gewerbestromvergleich achten?
Neben einem günstigen Strompreis sind auch die richtigen Konditionen wichtig. Achten Sie darauf, dass
– und Neukundenboni enthalten sind.
– die Vertragslaufzeit maximal 12 Monate beträgt,
– die Preisgarantie die gesamte Vertragslaufzeit umfasst,
– die Kündigungsfrist bei 4 Wochen liegt,
– der Vertrag um maximal einen Monat automatisch verlängert wird
Was ist der Unterschied zwischen Industriestrom und Gewerbestrom?
Nur Industrieunternehmen, die mehr als 100.000 kWh pro Jahr verbrauchen, können Industriestrom beziehen. Sie erhalten von Stromanbietern ein individuell auf ihren Stromverbrauch zugeschnittenes Angebot. Unternehmen mit einem geringeren Verbrauch können nur Gewerbestromtarife abschließen.
Gibt es Gewerbestrom als Ökostrom?
Ökostromtarife liefern Strom, der vollständig aus erneuerbaren Energien wie Sonne, Wind oder Wasser erzeugt wird. Auch Gewerbekunden können sich für Ökostrom entscheiden. Dies wirkt sich nicht nur positiv auf die Umwelt aus, sondern auch auf das Unternehmensimage.