Vor- und Nachteile der Gaspreisgarantie

4.10.2009 | Redaktion:

Die Preisgarantie der Gasanbieter gewährleistet, dass der Energiepreis während der Vertragslaufzeit durchgehend stabil bleibt. So ein Vertrag geht über eine bestimmte Zeit, z.B. 12 Monate und beginnt meist mit der ersten Gaslieferung des Anbieters. Unabhängig von der Entwicklung der Energiepreise am Markt können die Tarife eines solchen Vertrags weder erhöht noch gesenkt werden.

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Vorsicht bei Preisgarntien schützt vor späterem Ärger

Auch bei Versorgungsengpässen darf der Anbieter den Gastarif nicht anheben. Angesichts der ständig gestiegenen Gaspreise der letzten Jahre klingt das toll, aber man sollte das Kleingedruckte im Vertrag lesen. Von Preissenkungen profitiert man als Kunde von diesem Festpreis nämlich auch nicht! Der Gaspreis hängt vom Einkaufspreis auf dem Weltmarkt ab und folgt mit einiger Verzögerung der Entwicklung des Ölpreises. Diese Bindung von Öl- und Gaspreis beruht auf einer entsprechenden Vereinbarung der Öl- und Gasproduzenten und ihren deutschen Einkäufern. Darüber hinaus prägt natürlich die Preispolitik des jeweiligen Gasanbieters den Endpreis für den Verbraucher.
 
Dadurch entscheiden sich die Preise nicht nur überregional, sondern auch innerhalb eines Gebiets je nach Anbieter. Im August des vergangenen Jahres machte die Verbraucherzentrale auf ein Problem in Verbindung mit der Preisgarantie aufmerksam. Demnach sollen einige Anbieter eventuelle Preiserhöhungen in ihre Preisgarantie mit einkalkulieren. Dadurch sind diese Tarife dann wieder teurer als andere, und man sollte auch bei Festpreisgarantien einen Anbietervergleich machen.

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