Versorger erschließen neue Gasfelder

24.9.2009 | Redaktion:

Deutsche Gasversorger sind verstärkt an der Erschließung eigener Gasquellen interessiert und legen eine rasante Entwicklung auf diesem Gebiet vor. E.ON Ruhrgas beispielsweise nimmt ab April 2010 eine eigene Förderplattform auf einem kleinen Nordsee-Gasfeld in Betrieb. Derzeit fördert der Konzern rund 1,4 Milliarden Kubikmeter pro Jahr.

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Ausweitung der Gasförderung in den nächsten Jahren

E.ON Ruhrgas-Chef Bernhard Reutersberg sagte, dass es mittelfristig das Ziel sei, mehr als zehn Milliarden Kubikmeter selbst zu fördern. Dies wäre rund ein Zehntel des Gasgeschäftes. Da alle größeren Gasfelder in der Nordsee weitgehend erschlossen sind, kommt E.ON Ruhrgas nicht in Gedränge mit den großen Ölkonzernen.
 
Auch andere Gasimporteure haben den Trend entdeckt, sich von den Lieferanten aus Russland und Norwegen unabhängiger zu machen. BASF-Tochter Wintershall fördert selbst schon Erdgas im großen Stil. Im vergangenen Jahr wurden 11,6 Milliarden Kubikmeter, unter anderem in Förderanlagen in Deutschland, Großbritannien, Norwegen, Russland und Nordafrika, gefördert.
 
Auch der Leipziger Gasimporteur, Verbundnetz Gas AG, kann erste Erfolge aufzeigen. Vor der Küste Norwegens wurde jetzt ein Gasfeld mit ungefähr drei bis acht Milliarden Kubikmetern Gas entdeckt. Jetzt wird überprüft, wie hoch die förderbare Menge ist und anschließend entschieden, ob ein Bohrprogramm an den Start gebracht wird.

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