Gasversorger DEPA teils von Gazprom privatisiert

12.4.2012 | Redaktion:

Der griechische Gasversorger teilte am Mittwoch in Athen seine privatisierung mit. Unter den 14 Bietern befinden sich zwei russische Unternehmen. Vom Unternehmen heißt es: „Die von Gazprom-Tochter Gazprom Finance B.V. und der zur Gruppe Sintes gehörenden Aktiengesellschaft Negusneft eingereichten Anträge entsprechen den Wettbewerbskonditionen“.

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Gasversorger DEPA teils von Gazprom privatisiert

Entscheidung sofort durchgesetzt


Am 28. Februar beschloss die zuständige Ministeriumskommission der griechischen Regierung, noch am gleichen Tag die Privatisierung der staatlichen Anteile an griechischen Gaskonzernen zu starten.

Der Focus steht dabei auf dem gesamten staatlichen Paket von 65 Prozent am Gaskonzern DEPA, sowie ein Paket von Aktien das Gaspipelinebetreibers DESFA, an welchem der griechische Staat mit 34 Prozent beteiligt bleiben wird. Hinzu kommt der Konzern Hellenic Petroleum, der 35 Prozent der DEPA-Anteile anbietet.

DEPA spezialisierte sich auf den Großhandel mit Erdgas und besitzt über seine Tochter DESFA das nationale Gastransportnetz und das LNG-Regasifizierungsterminal in Griechenland. Außerdem hält DEPA jeweils 51 Prozent der Anteile an Einzelhandelskonzernen, die mittelständische und Kleinunternehmen sowie Privatkunden versorgen.

Angenommen, abgelehnt


Laut griechischen Medienberichten hat auch der russische Investmentfonds Energija mitbieten wollen, doch der Antrag wurde nicht zugelassen. Die griechische Presse berichtete, dass Russlands Ex-Energieminister Igor Jussufow Miteigentümer des Fonds sei.

Die endgültige Liste enthält außerdem die Bewerber SOCAR aus Aserbaidschan, Mitsui an Co. aus Japan, Enagas S.A. und Gas Natural SDG aus Spanien, ENI S.p.A. und Edison S.p.A. aus Italien, Sonatrach aus Algerien, Vopak LNG Holding B.V. aus den Niederlanden, Israel Corp. aus Israel, PPF Capital Partners Fund B.V. aus Tschechien und M&M und GEK Terna S.A. aus Griechenland.

Konkrete Verkaufstermine stehen allerdings noch nicht fest. Die gleichzeitige Privatisierung beider Pakete schloss das Energieministerium allerdings nicht aus, wie es aus Athen hieß.

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