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Gasleitung: Gazprom nominiert deutsche Politiker

Zuerst Gerhard Schröder, nun Henning Voscherau (SPD) – der russische Gasmonopolist Gazprom will mit deutschen Politikern arbeiten. Für den früheren Bürgermeister von Hamburg geht es nun um die geplante Erdgasleitung zwischen Russland und Südeuropa. Medienberichten zufolge wünscht sich der russische Staatskonzern, dass Voscherau die South-Stream-Pipeline durch das Schwarze Meer vorantreibt.

Geplante Gaskonkurrenten

In Moskau hat Gazproms Vorstandschef Alexej Miller an, den 70-jährigen für den Aufsichtsrat zu nominieren. Die Wahl wird im April stattfinden. Mit Sitz im schweizerischen Zug soll Voscherau das Pipeline-Konsortium leiten. Und nicht nur Gazprom (Anteil von 50 Prozent)mischt hier mit, sondern auch die deutsche BASF-Tochter Wintershall (Anteil von 15 Prozent).

Im Dezember soll der Bau von South-Stream gestartet werden und nach ihrer Fertigstellung mehr Gas nach Europa pumpen. Als Alternative entsteht zeitgleich die Nabucco-Pipeline, die von der Europäischen Union vorangetrieben wird. Ihr Gas soll aus Zentralasien unter Umgehung Russlands transportiert werden.

Erfahrung und Autorität

„Wir sind überzeugt, dass die Erfahrung und Autorität von Henning Voscherau helfen wird, dieses strategisch wichtige Projekt erfolgreich und termingerecht zu realisieren“, meinte Miller, der schon Altbundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) von sich überzeugen konnte. Dieser arbeitet als Vorsitzender des Aktionärsausschusses des Ostsee-Pipeline-Betreibers Nord Stream. Das Unternehmen mit Sitz in Zug gehört Gazprom zu 51 Prozent.

geschrieben am: 20.03.2012