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EU-Energiepaket - Ausnahme für South Stream?

Am Donnerstag fand die sechste Runde der Energiegespräche zwischen Russland und Europa statt. Der EU-Energiekommissar Günther Oettinger besprach mit dem russischen Energieminister Sergej Schmatko in Moskau, wie es mit dem dritten Energiepaket und dem südlichen Korridor weitergehen soll. Russland erhofft sich zudem eine Ausnahme für den Gastransport über die geplante South Stream Pipeline, wie das österreichische Wirtschaftsblatt berichtet.

Ausnahme für russischen Gastransport nach Europa

In den kommenden Jahren werde nach Ansicht von Günther Oettinger, dem EU-Energiekommissar, der europäische Gasbedarf weiter steigen und in den kommenden zehn Jahren einen Wert von rund 600 Milliarden Kubikmeter Gas steigen. Aus diesem Grund könnten in den nächsten zehn Jahren die russischen Gaslieferungen nach Europa um 25 Milliarden Kubikmeter auf 150 Milliarden Kubikmeter anwachsen. Die Energiegespräche sollen sich nun um das dritte Energiepaket zwischen der EU und Russland drehen. Außerdem steht der südliche Korridor auf der Agenda. Dieser soll zukünftige Gaslieferungen aus Asien auf einer Russland umgehenden Route beinhalten. Außerdem wünscht Russland, dass die geplante South Stream Pipeline aus dem Energiepaket gelassen wird.

Von Energiepaket unter anderen Gazprom betroffen

Ausgehend von dem dritten Energiepaket sollen Energiekonzerne, wie der russische Gaskonzern Gazprom, in Produktions- und Betriebsnetze aufgeteilt werden. Damit würden Einschränkungen einhergehen, die Russland nicht hinnehmen will. Im Oktober hatte bereits Dimitri Medwedew, der russische Präsident, deutlich gemacht, dass mit dem Paket Probleme in Bezug auf die Gaskooperation zwischen Russland und der EU entstehen könnten. Zu Beginn des neuen Jahres sollen von beiden Seiten die Ausnahmen geprüft werden.

geschrieben am: 02.12.2011