Fracking-Verfahren birgt Umweltgefahren

12.9.2011 | Redaktion:

Wie die ‚recklinghaeuser-zeitung.de‘ berichtet, birgt das umstrittene Fracking-Verfahren zur Förderung von unkonventionellem Erdgas erhebliche Risiken für die Umwelt. Zu diesem Schluss kommt das Umweltbundesamt (UBA). Einige Stoffe seien krebserregend. Vor allem das Grundwasser sei gefährdet. Bei dem Verfahren wird mit Chemikalien versetztes Wasser in den Boden gepumpt, welches die Gesteinsschichten aufbrechen und das Gas freisetzen soll.

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Fracking-Verfahren birgt Umweltgefahren

Energiekonzerne setzen vermehrt auf unkonventionelles Erdgas



Aufgrund der begrenzten Erdgas-Ressourcen setzen Energiekonzerne vermehrt auf die Gewinnung von unkonventionellem Erdgas. Dabei wird mit Chemikalien und Sand versetztes Wasser in Gesteinsschichten gepumpt, in denen unkonventionelles Erdgas vorhanden ist. Meist handelt es sich um Schiefer- oder Kohleflözgas. Das Gemisch bricht das Gestein auf und setzt das darin enthaltene Gas frei, welches dann gefördert werden kann. Allerdings birgt das Nutzen der Chemikalien verschiedene Umweltrisiken. Vor allem das Grundwasser könnte betroffen sein. Dennoch hält der Wirtschaftsverband Erdöl- und Erdgasgewinnung das Verfahren für sicher, da bislang kein Schadensfall in Deutschland bekannt geworden sei. UBA-Präsident Jochen Flasbarth vertritt hingegen einen anderen Standpunkt. Seiner Ansicht nach stand das Fracking-Verfahren bislang nur nicht im Fokus, weil die Anwendung nicht unmittelbar bevorstand. Flasbarth sagt, dass das Umweltbundesamt erhebliche Risiken durch den Chemikalieneinsatz sieht.


Intensive Prüfungen gefordert



Aktuell lässt der Bundesumweltminister Norbert Röttgen in einer umfassenden Untersuchung prüfen, welche Gefahr von dem Fracking-Verfahren sowohl für das Grundwasser als auch für den Boden und somit für die Umwelt besteht. Flasbarth spricht sich in diesem Zusammenhang für ein transparentes Genehmigungsverfahren aus. Allerdings müssten auch die Öffentlichkeit und die Wasserbehörden in die Prozesse eingebunden werden. Zu einer erfolgreichen Vorgehensweise gehört seiner Meinung nach auch, dass die Zusammensetzung der Chemikalien offen gelegt und Einblick in die angewendeten Verfahren gewährt wird. Zudem müsse eine gesetzliche Regelung bezüglich der Umweltverträglichkeitsprüfung geschaffen werden.

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