Umwandlung in Erdgas macht Ökostrom speicherbar

7.4.2011 | Redaktion:

Medienberichten zufolge plant das Fraunhofer Institut die Speicherung von Ökostrom in Form von Erdgas. Für die geplante Energiewende ist Ökostrom besonders wichtig. Allerdings bestehen bislang die Probleme, dass Ökostrom kaum speicherbar ist und bei seiner Erzeugung Schwankungen aufgrund der natürlichen Gegebenheiten auftreten. Mit Hilfe eines neuen Verfahrens des Fraunhofer Instituts Kassel soll nun aber die elektrische Energie in Erdgas umgewandelt werden.

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Umwandlung in Erdgas macht Ökostrom speicherbar

Erdgas aus Ökostrom - ein einfaches Verfahren



Ökostrom kann zur Elektrolyse von Wasser genutzt werden. Dieses Wasser wird dadurch in die chemischen Bestandteile zerlegt. Die Wissenschaftler des Fraunhofer Instituts fügen nun Kohlendioxid hinzu. Nach einigen Zwischenschritten entsteht Methan, welches sich von dem natürlichen Erdgas nicht unterscheidet. Mit dem ‚Erdgas‘ Methan kann auf verschiedene Weisen weiter verfahren werden. Zum einen besteht die Möglichkeit, das Gas in das öffentliche Gasnetz einzuspeisen. Zum anderen kann das Gas jedoch auch zwischengelagert werden. Später kann daraus dann elektrischer Strom erzeugt werden. Diese Umwandlung erfolgt dann in sogenannten Gaskraftwerken. Ein Vorteil der Methode ist, dass die bestehenden Gasnetze sowie die Infrastruktur für das Erdgas genutzt werden könnten. Die Forscher des Instituts geben jedoch an, dass sich die Serienreife erst in ungefähr fünf Jahren erreichen lasse.

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