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Feste Lieferzusagen für Nabucco-Pipeline

Nach Angaben der EU-Kommission seien die für den Betrieb der Nabucco-Pipeline notwendigen Gaslieferungen gesichert. Die Förderländer des kaspischen Raumes hätten feste Zusagen für die Gaslieferungen gemacht und unterstützen das Projekt. Dies teilte Günther Oettinger, der EU-Energiekommissar, am Dienstag in Brüssel mit. Seinen Angaben zu Folge könnte mit dem Nabucco-Projekt 2012 oder 2013 begonnen werden.

Turkmenistan und Aserbaidschan sagen zu

Einem Bericht Günther Oettingers zu Folge, hätten Aserbaidschan und Turkmenistan feste Zusagen für Gaslieferungen gegeben und wollen das Nabucco-Pipeline-Projekt unterstützen. Die Gaslieferungen aus dem kaspischen Raum sollen in zwei oder drei Jahren nach Europa gelangen. Beide Länder hätten die Zusagen im Zuge eines Besuches dort gemacht. Nabucco soll vor allem als eine Alternative zur russischen Gasversorgung gesehen werden. Denn anstatt mehr russisches Gas zu beziehen soll Gas aus dem kaspischen Raum nach Mitteleuropa gelangen. Die ersten Gaslieferungen sollen 2015 erfolgen. Darauf sollen sich neben Unternehmen auch andere Verbraucher verlassen können. Mit den russischen Gaslieferungen gab es für einige europäische Länder einige Probleme, die durch die Nabucco-Pipeline umgangen werden sollen. Im kaspischen Raum liegen nach bisherigen Erkenntnissen riesige, bisher nicht erschlossene Gasvorkommen, die die Basis für Nabucco darstellen. Die Erklärung dazu hatten Turkmenistan und Aserbaidschan Mitte Januar unterschrieben. Der deutsche RWE Konzern maßgeblich an dem Betreiberkonsortium von Nabucco beteiligt.

Verhandlungen anfangs schleppend

Um die Zusagen beider Länder, Turkmenistans und Aserbaidschans zu bekommen, war es notwendig, beide Länder zu bereisen. Aserbaidschans Präsident Präsident Ilcham Alijew erklärte sich bereit, innerhalb der nächsten fünf bis acht Jahre 21 Milliarden Kubikmeter Erdgas zu liefern. Oettinger sagte weiterhin, dass Turkmenistan 10 Milliarden oder mehr Kubikmeter Erdgas zugesagt habe. Mit den zugesagten Erdgasmengen wäre die Grundauslastung der Nabucco-Pipeline erreicht und gesichert. Denn die Grundauslastung der Röhre liegt nach der endgültigen Fertigstellung bei 31 Milliarden Kubikmetern. Doch Europa musste viel Geduld mitbringen. Denn beide Länder wagten anfangs keinen Vorstoß, so dass die Verhandlungen über längere Zeit zäh verliefen. Beobachtern zu Folge seien die Länder von Russland unter Druck gesetzt worden. Russland kämpft gegen den Bau der Nabucco-Pipeline, da der russische Gasmonopolist Gazprom seine Pipeline-Monopolstellung zu verlieren befürchtet.

geschrieben am: 26.01.2011