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Gasbohrungen in Lünne beginnen am Montag

ExxonMobil, ein US-Ölkonzern, beginnt am Montag mit der ersten Gasbohrung in Lünne. Dabei handelt es sich um eine Probebohrung, die zeigen soll, ob sich an diesem Standort die Bohrung nach Erdgas lohnt. Angestrebt ist eine Bohrtiefe von rund 1.500 Metern. Die Dauer dieser ersten Bohrung wird auf rund vier Wochen geschätzt. Sollte sich diese als erfolgreich erweisen, werden im Anschluss daran ebenfalls horizontale Bohrungen vorgenommen.

Skepsis gegenüber der Bohrung

Die Bohrung nach Erdgas wird zwar im Allgemeinen zunächst begrüßt, allerdings besteht immer wieder Skepsis aufgrund der möglichen Gefährdung der Umwelt. In Lünne hat sich die Interessengemeinschaft ‚Schönes Lünne‘ zusammengefunden, die eben diese Skepsis gegenüber der geplanten Erdgasbohrung vertritt. Die Bedenken richten sich gegen die Förderung von unkonventionellem Erdgas anhand der sogenannten ‚Fracking-Methode‘. Dabei wird mit Chemikalien versetztes Wasser in das Gestein gepumpt. Auf diese Weise tritt das Gas aus dem Gestein aus und kann gefördert werden.

Was macht ‚Fracking‘ gefährlich?

Allerdings besteht bei diesem Verfahren das Risiko, dass sowohl das Erdreich als auch das Grundwasser vergiftet werden. ExxonMobil versuchte in der Vergangenheit die Skepsis auszuräumen. Das Unternehmen führte Informationsveranstaltungen durch, in deren Rahmen geklärt wurde, dass die chemischen Beimischungen bei diesem Verfahren lediglich 0,2 Prozent betragen. Allerdings ist bisher nicht klar, ob die ‚Fracking-Methode‘ überhaupt in Lünne angewendet wird.

geschrieben am: 13.01.2011