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Teurer Winter für Gaskunden

Nach wie vor gilt die Maxime: Wer den Gasanbieter wechseln kann, sollte dies möglichst schnell tun. Denn Experten sagen einen teuren Winter für Gaskunden voraus. Sie kritisieren darüber hinaus, dass die niedrigen Gaskosten, die beispielsweise an den Energiebörsen erreicht werden, kaum oder gar nicht an die Verbraucher weiter gegeben werden. Vor allem Verbraucher, die mit Gas heizen, werden tiefer in die Tasche greifen müssen, um ihre eigenen vier Wände warm zu halten, wenn die Außentemperaturen sinken.

Fehlender Wettbewerb auf deutschem Gasmarkt

Bereits seit einiger Zeit macht Claudia Kemfert, Energieexpertin des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung DIW darauf aufmerksam, dass die deutschen Gaskunden bis zu 17 Prozent zu viel für ihr Gas zahlen, obwohl die Entwicklung auf dem Weltmarkt ganz anders aussieht. Der fehlende Wettbewerb auf dem deutschen Gasmarkt sorgt dafür, dass die Deutschen im europäischen Vergleich zu hohe Gaspreise zahlen. Besonders prekär ist die Lage, da die Mehrheit der Deutschen Gas zum heizen verwendet. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes heizen rund 55 Prozent mit Gas, 31,2 Prozent mit Öl und der Rest entfällt auf Strom, Holz oder sonstige Heizstoffe. Zwar seien bislang die Temperaturen an dem Preisanstieg nicht schuld, da die Temperaturen unter dem Gefrierpunkt noch auf sich warten lassen, allerdings weist Aribert Peters, Vorsitzender des Bundes der Energieverbraucher, darauf hin, dass der Winter trotzdem teuer für die Gaskunden wird. Denn ein deutlicher Preisrückgang sei seiner Meinung nach nicht in Sicht.

Gaspreiserhöhungen gehen weiter

Wie das Verbraucherportal Toptarif mitteilt, haben rund 40 Gasanbieter zum Jahresende weitere Gaspreiserhöhungen angekündigt. Diese liegen im Durchschnitt bei 7,9 Prozent. Das bedeutet, die Gasverbraucher werden auch weiterhin deutlich mit Preissteigerungen belastet. Doch nicht alle Gasversorger erhöhen die Preise. Gut 10 Anbieter haben angekündigt, die Gaspreise zum Jahresende zu senken. An diesen unterschiedlichen Entwicklungen zeigt sich, wie gespalten der deutsche Gasmarkt ist. Klaus Haschker vom Berliner Gasanbieter Gasag macht darauf aufmerksam, dass lediglich die Gasanbieter von den sinkenden Gaspreisen auf dem Weltmarkt profitieren könnten, die nicht an langfristige Gaslieferverträge gebunden sind, die zudem an den Ölpreis gekoppelt sind. Haschker gibt vor allem die Ölpreiserhöhung als den Hauptgrund für die Gaspreiserhöhungen vieler Versorger an. Denn der Gaspreis folgt mit einer zeitlichen Verzögerung von rund einem halben Jahr der Entwicklung des Ölpreises. Daraus müssten die Kunden, nach Ansicht von Verbraucherschützern, den Schluss ziehen, den Gasanbieter zu wechseln. Durch einen Wechsel können die Gaskosten bei einem Verbrauch von 20.000 Kilowattstunden um rund 360 Euro gesenkt werden.

geschrieben am: 08.11.2010