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Gassuche nimmt kein Ende

Offenbar erhalten Tonschieder-Formationen auf allen Kontinenten gigantische Mengen an Erdgas. Unternehmen und Energiepolitiker sind spannt nun die Aussicht auf Förderung dieser bisher nicht berücksichtigten Reserve. Der Film Gasland klärte erstmals über die Situation in den Betroffenen Gebieten auf.

Gasland klärt auf

Die bizarre Szene, in der ein Feuerzeug unter einen laufenden Wasserhahn gehalten wird, und eine Stichflamme entsteht ist beim ersten Mal unglaublich und auch wenn man den Film zum ersten Mal sieht. 2006 bot das Unternehmen sagenhafte 100.000 Dollar, um auf dem Grundstück von Fox’s Eltern nach Gas bohren zu dürfen. Ab diesem Punkt begann der Dokumentarfilmer Josh Fox zu forschen. Denn Lagerstätten gab es in der ganzen Region noch nicht. Der Film verarbeitet seine Rechercheergebnisse. Das Ergebnis ist eine einzige Anklage. Brennendes Wasser ist da noch nicht das Schlimmste. Die Menschen klagen über Haarausfall, leiden unter Übelkeit und haben Schmerzen. Verantwortlich dafür ist das Methan, dass in dieser Region aus der Erde austritt – und dann eben auch über den Wasserhahn herauskommt. Die Ursache? Laut Fox ist es die Ausbeutung von nichtkonventionellem Gas.

Keine einfache Angelegenheit

Im Gegensatz zu konventionellen Lagerstätten reicht für den wirtschaftlich attraktiven Abbau des Gases aber keine Bohrung an der höchsten Stelle. Denn es gibt keine Gasblase. Wenn der Abbau Sinn machen soll, müssen die Schieferschichten horizontal angebohrt und viele Risse im Gestein erzeugt werden. Seit dem die „normalen“ Lagerstädten langsam leer werden, interessiert sich vor allem die USA für neue Schiefervorkommen. Das Land kann es brauchen. Die USA verbrauchen jährlich etwa 650 Milliarden Kubikmeter Erdgas und sind somit das Land mit dem höchsten Energiekonsum der Welt. Das Gas, was in den nachgewiesenen Reserven steckt, ist aber in einer Menge von etwa 6,7 Billionen Kubikmetern vorhanden. Nur wie das Gas wirtschaftlich sinnvoll gefördert werden kann, ist fraglich.

geschrieben am: 18.10.2010