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Geringe Verbraucherbeteiligung an Gaspreissenkung

Matthias Kurth, Chef der Bundesnetzagentur beklagt, dass der Preisverfall, der derzeit am internationalen Gashandel zu beobachten ist, nicht ausreichend an die Verbraucher weiter gereicht wird. Dies berichtet die Süddeutsche Zeitung in der Montagsausgabe. Auf diese Weise kommt es zu einer immer weiter auseinander driftenden Preisschere. Und diese Preisschere lässt weitere Spielräume für weitere Preissenkungen offen.

Verbraucher zahlen zu viel

Obwohl sich die Gaspreise sowohl in Deutschland als auch international auf einem Abwärtstrend im Vergleich zu 2009 befinden, profitieren die Verbraucher nur teilweise davon. Wurden im vergangenen Jahr in der Grundversorgung der Haushaltskunden durchschnittlich 7,1 Cent je Kilowattstunde Gas verlangt, beträgt der Gaspreis in diesem Jahr rund 6,5 Cent je Kilowattstunde Erdgas. Allerdings erreicht die Kunden nur ein Teil der Gaspreissenkungen. Als Ursache für das fehlende Weiterleiten sehen Experten die langfristige Lieferverträge der Versorger, die ein flexibles Reagieren nicht möglich machen sowie die vergangene Wirtschaftskrise. International erreichte der Gaspreis im vergangenen Jahr einen Tiefststand. Wie Claudia Kemfert, Energieexpertin beim Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung in Berlin, in vergangenen Interviews betont hat, zahlen die deutschen Gasverbraucher einen Gaspreis, der im Vergleich zu den Gaspreisen an der Börse dreimal so hoch ist. Zudem ist die derzeitige Gasmarktsituation verwirrend. Denn ein Teil der Gasversorger senkt die Preise, während andere Anbieter die Gaspreise erhöhen.

Wettbewerb entwickelt sich

Zwar bestehe bereits jetzt ein gewisser Wettbewerb auf dem deutschen Gasmarkt, denn mittlerweile habe annähernd jeder Verbraucher die Wahl zwischen mindestens 10 verschiedenen Gasanbietern, allerdings sei die Entwicklung noch nicht zufriedenstellend. Einen Lösungsansatz sieht die Bundesnetzagentur in der Zusammenlegung der verbliebenen sechs Versorgungsgebiete in ein nördliches und ein südliches Versorgungsgebiet. Diesen Plan will die Agentur bis spätestens 2013 durchgesetzt haben. Ein weiteres Anliegen ist die Aufhebung der Trennung zwischen nieder- und hochkalorischem Gas. Da das niederkalorische Gas, das sogenannte L-Gas, einen niedrigeren Brennwert als das hochkalorische H-Gas hat, wird das L-Gas in H-Gas umgewandelt und anschließend in das öffentliche Gasnetz eingespeist. Diese Vorgehensweise könnte zu weiteren Preissenkungen für die deutschen Haushalte führen, da durch die zusätzlichen Mengen Gas ein breiteres Angebot vorhanden wäre. Bereits jetzt können die Verbraucher bis zu 300 Euro sparen, wenn sie zu einem günstigeren Gasversorger wechseln. Dabei helfen können unverbindliche und kostenlose Gasanbietervergleiche.

geschrieben am: 05.10.2010