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EWE erstattet Geld an Kunden zurück

Der Gasstreit zwischen rund 600.000 Gaskunden und dem Oldenburger Versorgungsunternehmen EWE scheint beendet. Am Freitag beschloss der Verbandsausschuss der Trägerverbandes zusammen mit der Hauptversammlung und dem Aufsichtsrat von EWE, dass die seit 2007 geforderten Gaspreiserhöhungen mit der nächsten Gasabrechung an die Kunden zurückerstattet werden. Diese Entscheidung bezieht sich jedoch ausschließlich auf Sondervertragskunden.

Sondervertragskunden erhalten Mehrzahlungen erstattet

Die EWE teilte am Freitag mit, dass die Sondervertragskunden des Oldenburger Gasversorgers mit Erstattungen zwischen 50 und 200 Euro rechnen können. Die Höhe hänge von dem jeweiligen Gasverbrauch ab. Erstattet werden die Kosten, die die Sondervertragskunden seit 2007 im Rahmen der Gaspreiserhöhungen zu viel bezahlt hatten. Im Detail geht es um einen Betrag von 0,464 Cent je Kilowattstunde. In der Summe muss das Unternehmen rund 100 Millionen Euro zurückzahlen. Damit hält sich die EWE an den Schlichtungsvorschlag von Henning Scherf.

Preisanpassungsklauseln durch Bundesgerichtshof gekippt

In einem Urteil hatte der Bundesgerichtshof die Preisanpassungsklauseln der Sonderkundenverträge der EWE für unwirksam erklärt. Um eine geeignete Lösung für alle Beteiligten zu finden, hatte das Unternehmen Henning Scherf mit der Suche nach dieser Lösung beauftragt. Dieser sprach sich für eine Schlichtung der aufgeheizten Situation zwischen der EWE und den Gaskunden aus. Deshalb werden die zu viel gezahlten Summen mit der jeweils nächsten Gasabrechnung verrechnet. Die Sondervertragskunden bekommen also 0,464 Cent je Kilowattstunde erstattet. Wie genau sich dieser Betrag zusammensetzt, ist allerdings unklar. Scherf sagte dazu, er habe Erhöhungs- und Senkungsbeträge seit 2007 aufgerechnet und weitere Faktoren einbezogen. Die Erstattung der 100 Millionen Euro veranlasst das Unternehmen jedoch zu Investitionskosten. Außerdem wurde eine Preiserhebung zum Jahresende angekündigt, die sich aufgrund der angestiegenen Beschaffungspreise nicht umgehen lasse.

geschrieben am: 03.10.2010