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Pläne für Gaskraftwerk in Lubmin auf Eis gelegt

Mecklenburg Vorpommern muss einen herben Schlag verdauen. Denn der russische Gasmonopolist Gazprom und der deutsche Gasversorger E.on Ruhrgas teilten am Freitag mit, dass sie die Pläne für den Bau eines neuen Gaskraftwerks in Lubmin, am Greifswalder Bodden, vorerst auf Eis legen wollen. Über die Gründe für diese Entscheidung ist bislang nichts bekannt. Das Wirtschaftsministerium in Schwerin zeigte sich ob dieser Nachricht jedoch enttäuscht.

Ungünstige Absatz- und Einkaufsbedingungen für Gas

Am Freitag machte Andreas Brandtner von der E.on Kraftwerke GmbH bekannt, dass sowohl E.on als auch Gazprom die Pläne, ein neues Gaskraftwerk in Lubmin in Mecklenburg Vorpommern zu errichten, vorerst auf Eis legen. Als Gründe führt Brandtner ungünstige Absatz- und Einkaufsbedingungen für Gas und Strom sowie für Kraftwerkskomponenten an. Weitere Angaben machte er nicht, sagte jedoch, dass die Verlängerung der Atomkraftwerkslaufzeiten nicht die Ursache sei und deutete an, dass später an eine Wiederaufnahme des Projekts zu denken sei.

Investor erneut abgesprungen

Zwar zeigte sich das Schweriner Wirtschaftsministerium von dieser Nachricht enttäuscht, denn bereits der dänische Gasversorger Dong Energy hatte sich von den Plänen für ein Steinkohlekraftwerk in Lubmin bereits 2009 verabschiedet, wolle die Hoffnung allerdings nicht aufgeben. Wie Experten schätzen, sinken nun auch die Chancen für ein anderes Kraftwerk, da in der Summe Investitionen von rund 500 Millionen Euro benötigt werden.

geschrieben am: 26.09.2010