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VNG strebt Gasförderung in Dänemark an

Die Leipziger Verbundnetz Gas AG (VNG) baut ihre Fördermöglichkeiten weiter aus. Durch die Gründung der VNG Danmark ApS mit Sitz in Kopenhagen soll Gas nun auch in Dänemark gefördert werden. VNG strebt an, einen Großteil des Gasbedarfs aus eigenen Ressourcen zu decken. Die ersten Schritte in diese Richtung hat das Unternehmen bereits durch Beteiligungen an zwei Explorationslizenzen in der dänischen Nordsee getan.

Bis 2020 zehn Prozent des verkauften Gases aus eigenen Quellen

Wie VNG-Vorstand Michael Ludwig im Zuge der Fachmesse für Offshore-Förderung ONS im norwegischen Stavanger sagte, sei das Unternehmen bestrebt, bis zum Jahr 2020 zehn Prozent des verkauften Gases aus eigenen Quellen zu gewinnen. Nach Ansicht von Ludwig sei es realistisch, in zwei bis drei Jahren auch in der dänischen Nordsee Erdgas und –öl zu fördern. Das wäre allerdings nicht das erste Projekt für das Unternehmen aus Leipzig. Die VNG ist an 25 Lizenzen für Gas- und Ölbohrungen beteiligt. Die Beteiligungen laufen über die norwegische Tochter Danmark. In zwei der Felder läuft die Produktion bereits.

Bislang vor allem Gas aus Russland und Norwegen

VNG ist der drittgrößte deutsche Gasimporteur. Bislang wurde das Gas vor allem von den großen Erdgaslieferanten Russland und Norwegen zur Verfügung gestellt. Das Unternehmen beliefert mit dem Erdgas vor allem industrielle Kunden, Stadtwerke und Regionalversorger. VNG Danmark hat Lizenzanteile von 15 Prozent an dem Energiekonzern Dong erworben, einem der bekanntesten Betriebsführer bei Erkundungen und der Produktion. Somit hält VNG Danmark an dem Unternehmen insgesamt 35 Prozent der Anteile. Mit 30 Prozent ist ebenfalls Bayerngas Danmark beteiligt. Wie hoch der genaue Kaufpreis, den VNG an Dong zahlen für die Anteile musste, war, ist bislang jedoch nicht bekannt.

geschrieben am: 24.08.2010