Heilbronner Speicheroldi für Erdgas hat ausgedient

10.8.2010 | Redaktion:

Heilbronn wird in der nächsten Zeit um ein Wahrzeichen ärmer. Die Heilbronner Gaskugel wird im September demontiert. Stattdessen soll dort, wo sich der ehemalige Erdgasspeicher seit 1964 befand, ein neues Gebäude der Hochschule Heilbronn entstehen. Die Gaskugel ist bereits seit einigen Jahren nur noch ein Wahrzeichen. Das Gas wird stattdessen in ausreichend dimensionierten Erdspeichern gelagert.

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Heilbronner Speicheroldi für Erdgas hat ausgedient


Wandel der Zeit gleich Wandel der Erdgasspeicherung



Die markante Gaskugel, welche sich im Industriegebiet Heilbronn befindet, wurde 1964 als Speicher für das dringend benötigte Erdgas genutzt. Der Bau kostete rund zwei Millionen Mark. Doch voraussichtlich Ende September Anfang Oktober muss die Gaskugel einen neuen Gebäude der Heilbronner Hochschule weichen, die den Platz dringend aufgrund des rasanten Wachstums benötigt. Bisher war es nicht möglich, die Kugel zu demontieren. Denn bei diesem Gasspeicher handelt es sich um einen sogenannten Störfallbetrieb. Und solange dieser noch am Netz hängt, kann kein anderer Mieter auf dem Gebiet der Heilbronner Versorgungs GmbH aufgenommen werden.

Neue Erdgasspeicher machen Freigabe möglich



Die Gaskugel wird bereits seit mehreren Jahren nicht mehr als Erdgasspeicher genutzt. Neue Techniken und ausreichend Platz in der Erde machten es möglich, die nötigen Speicherplätze zu verlegen. Das Gas wird nun in ausreichend dimensionierten Erdspeicher zwischengelagert. Zudem könnte die Menge von 20.000 Kubikmetern Gas, welche die Kugel fassen kann, die Stadt gerade einmal zwei Stunden bei einer Temperatur von -15 Grad Celsius versorgen. Demnach ist die Kugel auch keine Investition in eine langfristige Versorgungssicherheit. Das nicht denkmalgeschützte Bauwerk wird Stück für Stück zurück gebaut und bringt somit noch ein bisschen Geld. Die einzelnen Stahlteile sollen anschließend verkauft werden. Die Kugel hat ihren Dienst getan. In den ersten Jahren nach ihrer Errichtung diente sie den Stadtwerken dazu, auftretende Versorgungsengpässe zu kompensieren. Das Gas wurde aufgekauft und darin gelagert, da zwischenzeitliche Nachkäufe in den Jahren nach 1964 enorm teuer waren.

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