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Ökogas als Sparmaßnahme

Umweltbewusstsein ist ein Schlagwort, das sich immer mehr durchsetzt. Auch für die Wahl der Strom- und Gasversorger ist die Umweltfreundlichkeit der Energie von immer größerer Wichtigkeit. Denn durch die Wahl der „grünen“ Energie können Verbraucher aktiv am Umwelt- und Klimaschutz teilhaben, wie eine Studie belegt. Außerdem wurde herausgefunden, dass zusätzlich der Geldbeutel der Verbraucher geschont werden kann.

Verbraucher können aus dem Vollen schöpfen

Auch wenn die Auswahl der zur Verfügung stehenden Versorger zunächst erschreckend groß erscheint, können die Gaskunden durchaus von dieser Anzahl profitieren. Laut einer Studie von Toptarif können die Verbraucher, die zu einem günstigen Ökogasanbieter wechseln, bis zu 10 Prozent der bisherigen Gaskosten sparen. Getestet wurden 100 verschiedene deutsche Städte und die jeweiligen Ökogaslieferanten. Derzeit können die Verbraucher der getesteten Städte zwischen durchschnittlich 10 verschiedenen Versorgern wählen, die Ökogas und Klimatarife anbieten. Und die Tendenz ist steigend. Laut Thorsten Bohg, Geschäftsführer von Toptarif, haben die Verbraucher in Baden-Württemberg die größte Auswahl. Beispielsweise bieten in Stuttgart und Freiburg durchschnittlich 20 Lieferanten nachhaltiges Gas an. In Nordrhein-Westfalen haben die Kunden hingegen die geringste Auswahl. So stehen den Verbrauchern in Städten wie Mönchengladbach, Düren oder Oberhausen durchschnittlich nur höchstens sechs Bewerber zur Verfügung.

Und dass sich der Wechsel lohnen kann, hat die Studie gezeigt. Denn in 93 der getesteten Städten sind die günstigen Ökogasanbieter günstiger als die ortsansässigen Grundversorger. Mehr als 100 Euro Ersparnis sind denkbar und wenn der Wechsel von einem Grundversorger zu dem neuen günstigen Ökogasanbieter erfolgt, steigt die mögliche Ersparnis weiter an. Denn in der Regel beziehen drei von vier Haushalten ihr Gas bei ihrem Grundversorger und zahlen mehr Geld, als eigentlich nötig wäre.

Allerdings sollten sich die Verbraucher informieren, welche Inhaltstoffe ihr Gas enthält. Denn ein Biogastarif ein Klimagastarif sind nicht gleich. Bei dem Biogastarif wird in der Regel regional produziertes Biomethan zu dem konventionellen Erdgas beigemischt, während bei einem Klimagastarif die anfallenden Kohlendioxidemissionen der Gasheizung meist durch Investitionen in kohlendioxidmindernde Klimaschutzprojekte ausgeglichen werden. Die Beimischungsquote ist zwischen den einzelnen Lieferanten verschieden, liegt allerdings im Durchschnitt zwischen fünf und zehn Prozent. Einige bieten sogar einen Biogasanteil bis zu 15 Prozent und wenige sogar bis 100 Prozent an. Vor einem Wechsel hin zu einem Biogasversorger sollten sich die Verbraucher jedoch Fragen, ob sie Biogas oder Klimatarife überhaupt für sinnvoll halten. Denn ist dies nicht der Fall, ist ein Wechsel zu einem solchen Versorger unnötig. Den Kunden stehen dann andere Möglichkeiten offen.

geschrieben am: 25.05.2010