Schornsteinfeger warben für Gas von EnBW

28.2.2010 | Redaktion:

Dass der Aberglaube um Schornsteinfeger und dessen Glück nicht immer ganz so wahr ist, bewiesen drei Schornsteinfeger dem baden-württembergischen Gasanbieter EnBW Gas GmbH. Der Energieriese zahlte Schornsteinfegern Prämien für eine erfolgreiche Kundenakquise. Doch nach aufkommender Kritik, distanziert sich das Unternehmen von der Werbeaktion und legt diese erst einmal auf Eis.

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Schornsteinfeger warben für Gas von EnBW

Schornsteinfeger beraten über Gastarif


Der Berufsstand der Schornsteinfeger verfügt über ein Monopol. Der Versuch des Energieunternehmen, diesen wettbewerbsfreien Raum für den eigenen Vertrieb von Gastarifen zu benutzen, sorgte in den vergangenen Wochen für Katerstimmung. Rund 200 Stuttgarter Schornsteinfeger erhielten ein Angebot, wonach sie Kunden in einem Beratungsgespräch zu einem Vertragsabschluss bewegen sollten. Hierfür erhielten die Schornsteinfeger 60 Euro Provision.

Die Verärgerung über den neuen Vertriebsweg der EnBW ließ nicht lang auf sich warten. Verbraucherschützer und auch der baden-württembergische Verbraucherminister Peter Hauk kritisierte die Vermischung von hoheitlicher und privater Beratungstätigkeit. Nun wurde ein Verfahren seitens der Staatsanwaltschaft eingeleitet. Verdacht auf Vorteilsnahme lautet die Begründung. Kurzschlussreaktion des Energiekonzern: die neue Marketingstrategie wurde zunächst ausgesetzt.

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