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Lagerstätte erklärt von Stromvergleich.de

Was ist eine Lagerstätte?

Als Lagerstätte wird ein bestimmter Bereich in der Erdkruste bezeichnet, indem sich eine bestimmte Konzentration von natürlichen festen, flüssigen oder gasförmigen Rohstoffen befindet. Allerdings ist eine Lagerstätten nicht gleich Lagerstätten.

Lohnt sich der Abbau der Rohstoffe, handelt es sich um eine bauwürdige Lagerstätte. Von nutzbaren Lagerstätten ist die Rede, wenn sich der Abbau der jeweiligen Rohstoffe in der Zukunft lohnt. Ist der Abbau jedoch unwirtschaftlich, spricht man von Vorkommen nutzbarer Erze oder Mineralien.

Kommt der Begriff Lagerstätte von Lager?

Der Begriff Lagerstätte ist rein technisch beziehungsweise wirtschaftlich definiert. Für die Bewertung als wirtschaftlich nutzbare Rohstoffe spielen verschiedene Faktoren eine Rolle. Zu den Faktoren gehören unter anderem die Erschließungskosten, die Abbaukosten, die Vermarktungskosten, die Steuern und die Investitionen. Das heißt, die Unternehmen, die die Rohstoffe abbauen wollen, müssen zunächst prüfen, ob sich es für sie rechnet. Die Kosten müssen gegen einen möglichen Gewinn gerechnet werden. Es gibt verschiedene Rohstoffkategorien, in welche die Lagerstätten nach ihrem wichtigsten Mineralbestandteil in folgende Gruppen eingeteilt: in Elementrohstoffe, Energierohstoffe sowie Eigenschaftsrohstoffe.