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kostenlose Stromwechsel HotlineNachtspeicherheizungen bald vom Markt
Nachricht vom 5.11.2009In der Energiesparordnung wurde beschlossen, dass Nachtspeicherheizungen nicht mehr hergestellt werden sollen und nach und nach abgeschafft werden. In der Frist bis 2019 sind einige Ausnahmen enthalten, denn nicht jede Nachtspeicherheizung muss ausgetauscht werden. Nur in Wohngebäuden ab sechs Wohneinheiten müssen sie definitiv außer Betrieb nehmen.
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Nachtstromsysteme gegen ökologische Heizungen ersetzen
Besitzer von Ein- bis Zweifamilienhäuser stehen nicht in der Pflicht die Heizung auszutauschen. In der seit Oktober 2009 gültigen Energiesparverordnung (EnEV) werden nicht die Eigentumsverhältnisse berücksichtigt, sondern nur die Zahl der Wohnungen in einem Haus. Wer also eine Eigentumswohnung besitzt, muss sie austauschen, wenn er in einem Haus mit mehr als 5 Parteien wohnt.
Geräte, die vor dem 1. Januar 1990 eingebaut und seitdem nicht mehr modernisiert wurden, müssen bis zum 31. Dezember 2019 abgeschafft und auf ein anderes Heizsystem umgerüstet werden. Nachtstromspeichersysteme, die nach dem 31. Dezember 1989 installiert wurden, dürfen bis zu 30 Jahre nach dem Einbau oder Aufstellung betrieben werden. Im Falle einer Erneuerung wichtiger Bauteile, müssten sie spätestens 30 Jahre nach der Modernisierung ausgestellt werden. Elektrische Heizungen mit einer niedrigen Leistung (weniger als 20 Watt pro Quadratmeter) können bestehen bleiben.
Alte Nachtspeicheröfen sind unter Umständen mit Asbest versehen. Ein Fachmann kann das Gerät prüfen und Empfehlungen für die eventuelle Entsorgung aussprechen. Diese sollte durch einen spezialisierten Fachbetrieb erfolgen, denn nur so kann das Austreten von Schadstoffen verhindert werden.
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Redaktion Stromvergleich.de: Patricia vom Merk
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Dr. Eckhard Siebert( vom 17.11.2009 )
Asbest in Nachtspeicheröfen ! Als Umweltchemiker konnte ich feststellen, dass der Anteil an Asbest im Nachtspeicherofen verschwindet gering ist (4 cm x 2 cm -Fläche). Dafür eine teuere Entsorgungsfirma zu beauftragen ist mehr als Luxus. Es ist dämlich. MfG Dr. E. Siebert
Dirk( vom 17.11.2009 )
und gesetzlich vorgeschrieben... egal wie niedrig der anteil ist!!! denn in einer masse von öfen... kommt immer was zusammen
Peter Kasimir( vom 17.01.2010 )
Zunächst muss ich Herrn Dr. Siebert zustimmen. Alles Panikmache und Beutelschneiderei. Als ich 2003 einen Ofen habe durch eine Spezialfirma abtransoportieren lassen, zahlte ich dafür rd. 280,00 Euro ! Gutes Geschäft. Später erfuhr ich, dass nur die Öfen bis Baujahr 1979 Asbest enthielten. Danach war es verboten. Da alle meine Öfen von 1980 waren, konnte ich also 2005 und 2007 beim Austausch der restlichen 11 Öfen ca. 3000,00 Euro sparen. Wenn man Zeit hat, kann man die Dinger bequem auseinander bauen. Die komische Matte, die vor 1980 Asbest enthielt, könnte im Hausmüll entsorgt und die Steine im Garten verwendet werden. Der Rest kommt in den Schrott. Dafür kriegt man auch noch Geld. \\\\\\\\r\\\\\\\\n
Peter Kasimir( vom 17.01.2010 )
Als ich mir 1980 die Nachtspeicherheizung einbauen ließ, wurde das als zukunftsweisende und umweltfreundliche Heizungsart angepriesen. Damit eine Auslastung der Kraftwerke nachts erfolgen konnte, wurden Nachtspeicheröfen von der damaligen Bundesregierung gefördert! Nachdem das Prinzip der künstlichen Verknappung in der Wirtschaft Fuß gefasst hat,werden die Speicheröfen als Stromfresser bezeichnet. Uns wird weiß gemacht, dass wir nicht genügend Strom produzieren und diese Öfen abgeschafft werden müssen. Mittlerweile dürfte bekannt sein, dass unsere Kraftwerke nur eine Auslastung von 60 % bis 70 % haben. Es muss sogar noch Strom ins benachbarte Ausland verkauft werden, um überhaupt diese Auslastung zu erreichen. Weil aber die Stromlobby gut arbeitet und man diese Sondertarife für Privathaushalte nicht mehr haben wollte, lässt man sie auslaufen. Siehe Verbot der Speicheröfen ab 2019. Nicht ohne vorher den Wissensvorsprung zu nutzen, wieviel Beute man noch bis 2019 von den, durch die Sonderverträge gebundenen Besitzern der Speicheröfen machen kann. 2007 wurde angeregt, die alten Öfen auszutauschen. Dafür erhielt man pro Ofen eine Prämie. Das konnte aber nur nach Meldung des Fachhandels an die Konzerne geschehen. Natürlich hat der Handel die Prämie durch hohes Preisniveau aufgefressen. Aber durch den Austausch wurden wir wieder für lange Zeit an den jeweiligen Konzern gebunden und es besteht keine Möglichkeit den Stromanbieter zu wechseln,da nur die Konzerne diese Sondertarife haben. Dank Herrn Schröder wurde ja der Strommarkt so liberalisiert und wurden Kontrollgremien abgeschafft, das es einer Lizenz zum Gelddrucken gleich kommt. Das merke ich jedes Mal im Januar, wenn die Erhöhung um 5,8 % stattfindet. Denn ab 6% ist es erst meldepflichtig und die Kalkulation muss offen gelegt werden. Da nützt es wenig, wenn man, wie ich, 2000 kW/h durch frieren oder warme Kleidung einspart. Man zahlt trotzdem den gleichen Abschlag. Ein Wort noch zum Wechsel des Stromanbieters: Es dürfte klar sein, dass wir nur die vier Konzerne als Stromproduzenten haben, alle anderen sind Groß- und Zwischenhändler. Deshalb können die Konzerne über die Strombörse Leipzig die Preise diktieren. Monopoli lässt grüßen.
Dirk( vom 18.01.2010 )
Also die Angaben sind definitiv falsch, das klingt ja nach Überproduktion bei Strom. Ist absolut nicht richtig, es wird weit mehr Strom importiert als exportiert. Das Unternehmen Strom ausführen hat was mit deren Beteiligungen zu tun usw.. Weiterhin wird heutzutage Nachts halt nicht weniger konsumiert als am Tage und so ist es auch nicht mehr umweltfreundlich den Strom mehr zu verbrauchen als ihn wie früher \"zu verheizen. Zeiten wandeln sich und damit auch das Konsumentenverhalten. Aus Wärme Strom und aus Strom wieder Wärme zu machen kann bei den ganzen Energieverlust heutzutage nicht mehr zeitgerecht sein.
Hermann( vom 18.01.2010 )
Alles schön und gut, die immer wieder gerne geführte Diskussion über neue Strukturen beim Klimaschutz, neues Konsumverhalten, usw. und der damit unabdingbaren Anpassung des Verbrauchers. Das mag ja sogar bei NSp-ÖFEN noch angehen. Nur, unser Haus wurde 1986 aufgrund baurechtlicher Vorschriften (Verbot fossiler Heizung) mit einer Nachtspeicher-Fussbodenheizung errichtet. Mit gutem Zureden des damals noch als Zweckverband firmierenden Energieversorgers, sowie der Baubehörde. Und nun? Die Stromkosten kaum noch bezahlbar, Tendenz steigend...bis hin zur baldigen Abrechnung nach dem Normaltarif. Den gutgemeinten Rat (auch von Politikern usw.) nach dem Umstieg auf eine alternative Heizung habe ich mal professionell durchrechnen lassen: -Ausbau des gesamten Heizestrichs (ca. 250 qm, ca 16 cm stark..) - Einbau einer neuen Heizung incl. neuem Estrich, usw. -die erfroderlichen Durchbrucharbeiten - die notwendigen \"Anpassungen\", sprich Wände und Fussböden, Bäder, WC alles neu!!! Der Preis ab 180.00,- EUR (einhundertachtzigtausend!!) Ist das nicht Wahnsinn? Das ist mehr als die Hälfte für einen Neubau! Ich gehe in weniger als 10 Jahren in Rente, womit soll ich das denn finanzieren? Das sind Fragen die einer Beantwortung (und vor allem einer Lösung) bedürfen. Da nützt mir der ganze Klimaschutz nichts O
Peter Kasimir( vom 19.01.2010 )
Hallo Dirk. Leider muss ich Dich berichtigen: Wir sind Strom-Exportmeister! Infos dazu kann man googlen: z.B. unter: Stromexport; Stromüberschuß; Auslastung von Kraftwerken etc. Und, was das Beste ist, meistens ist die Windenergie daran schuld. Denn wenn der Wind stark bläst, bei Sturm etc., laufen die sogenannten Strom-Speicherseen über und der dann überproduzierte Strom muss für teures Geld - natürlich das des Endverbrauchers (Privatkunde) - wieder entsorgt werden. Da hilft nur uns einzureden, der Strom sei knapp, damit der Produzent nicht draufzahlen muss, um seinen Strom zu verkaufen. Wir, die privaten Endverbraucher, sind immer die Doofen die zahlen müssen. Egal ob der Strompreis an der Strombörse steigt oder fällt. Bei Überproduktion sinkt der Verkaufserlös bei Knappheit steigt der Verkaufserlös. Wir sollten nicht davon ausgehen, dass die Erzeuger uns Gutes tun wollen und ordentlich kalkulieren. Profit machen, auch aus Verlusten heraus, heisst die Maxime. Also wird manipuliert und uns eine Knappheit eingeredet.
Peter Kasimir( vom 19.01.2010 )
Hallo Herrmann. Da bist Du ja noch schlechter dran als ich. Ich habe nur Nachtspeicheröfen. Aber vielleicht solltest Du Dich, wie ich jetzt auch, mit Wärmepumpen beschäftigen. Die sind zwar auch teuer, auch die Zusatzkosten durch zu erstellende techn. Eiinrichtungen, aber an die von Dir ermittelten Kosten, kommen die bei Weitem nicht dran. Wahrscheinlich brauchst Du sogar die Fußbodenheizung nicht auszubauen. Ob Du sie allerdings auch mit Wärmepumpen nutzen kannst, muss Dir ein Fachhändler sagen. Ich versuche mich über Vaillant.de schlau zu machen. Da geben die einem gute Informationen dazu und eine Auswahl von Fachhandwerksbetrieben in Deiner Nähe. Vielleicht hilft Dir diese Info weiter. Ich werde jetzt erst einmal meinen Fachbetrieb anrufen und mir die Möglichkeiten nennen lassen.
Helmut( vom 23.01.2010 )
Hallo \"Fangemeinde\" Nachtstrom! Habe eben die Seite \"Stromvergleich\" angeklickt, um mich über Möglichkeiten eines Wechsels des Stromanbieters für Nachtstrom zu informieren. Das Ergebnis war ernüchternd. Anschließend habe ich die Kommentare gelesen. Das hat mich dazu bewegt, auch einen \"Beitrag\" zu schreiben. Ich habe vor ca. 14 Jahren begonnen, ein altes Haus komplett um- und auszubauen. Bis dahin wurde mit Kohle geheizt. Nach Gesprächen mit einem erfahrenen Elektrobetrieb (der mich ehrlich und fair beraten hat!), habe ich mich für den Einbau einer Nachtspeicherheizung entschieden. Leider haben Gesetze in diesem Land oft nicht lange Bestand und was gestern \"gut\" war, ist heute \"falsch\". Was mich aber an dieser Stelle interessieren würde, was gibt es für Alternativen für ide Leute, die sich für teueres Geld eine Nachtspeicherheizung einbauen lassen und weder die finanziellen noch die räumlichen (z.B. Standort für Behälter als Puffer) Möglichkeiten haben, sich eine andere Heizung anzuschaffen???? Die eingebauten Heizkörper sind von \"Dimplex\", also auch sicher eine Firma, die einiges an Ahnung und Erfahrung mitbringt. Ist es nicht auch so, dass jedes herstellende Gewerbe, welches in neue Technik investiert, einen hohen Bedarf an Strom hat. Ich meine damit, dass der Anteil der Nachtspeicherheizungen wohl kaum dafür verantwortlich gemacht werden können, dass die Stromherstellung \"nicht ausreicht\" bzw. was man sonst noch behauptet. Nach Öl und Gas ist jetzt offensichtlich der Strombereich die nächste lukrative Einnahmequelle der Preistreiber. Nur um nochmal auf mein eigentliches Anliegen zu kommen, welche Alternative gibt man Leuten, die eine (sicher moderne) Nachtspeicherheizung bezitzen? Mit was soll ich in Zukunft die Räume der Wohnung heizen? Ich selbst habe mir da schon oft den Kopf zerbrochen, ohne eine Lösung zu finden. Die einzige Variante die mir eingefallen ist wäre, die Heizung dann eben tagsüber für einige Stunden zu \"laden\", dann zum üblichen Strompreis. Hat jemand von Euch schon einmal über diese Variante nachgedacht und kann mir seine Meinung dazu mitteilen? Fakt ist ja auch eins, sind die Nächte sehr kalt, wird nachts auch viel geladen. Im Ergebnis sind dann die Räume mitunter \"überheizt\" (auch ohne dem Gebläse- einfach nur durch Eigenwärme des jeweiligen Heizkörpers - und man hat keine Möglichkeit, daran etwas zu ändern (im Gegensatz zu einer Heizung, wo man per Thermostat die Temperatur regelt). Kann mir ein \"Betroffener\" Besitzer einer Nachtstromheizung oder aber ein anderer Heizungsexperte einen brauchbaren Rat geben? Viele Grüße Helmut
Dr. Eckhard Siebert( vom 24.01.2010 )
Apropos Wärmepumpe ! Als Alternative zum Nachtspeicherofen wurde mir vom hiesigen Stromversorger (mark E) eine (Luft)Wärmepumpe angeboten, die den Einbau einer Fussbodenheizung bedingt hätte (Kosten mind. 20.000 Euro). Selbstverständlich hat der gleiche Stromversorger meinen Vater vor 35 Jahren mit ähnlichen \"überzeugenden\" Argumenten (billiger Strom blabla) die Nachtspeicherheizung angedreht. Es gibt aber mittlerweile Windstromaggregate für den Privatverbraucher. Also wer einen Garten und ausreichend Wind hat...
Peter Kasimir( vom 24.01.2010 )
Hallo. Wie ich sehe, bin ich nicht allein ein Opfer von Profitgier und der damit verbundenen Vernebelungs- und Betrugsmasche. Im Zuge der Suche nach einer Möglichkeit mein Haus zukünftig preiswerter zu heizen, bin ich auf die Infrarotheizung gestoßen. Die Kommentare dazu waren fast durchgängig positiv. Zum Glück habe ich aber bei Stiftung Warentest nach einem Untersuchung dieser Heizungsart nachgefragt. Da die Antwort sehr komplex ist, zitiere ich sie hier einmal (dauert länger): \"Untersuchungen über Elektroheizungen hat die STIFTUNG WARENTEST nicht durchgeführt, so dass wir hierzu keine Testberichte zur Verfügung stellen können. Est ist auch in absehbarer Zeit keine solche Testreihe geplant. Grundsätzlich lässt sich aber sagen, dass eine elektrische Direktheizung für Haus oder Wohnung ein sehr teures Heizsystem ist. Eine Kiloeattstunde Strom zum Haushaltstarif ist drfei- bis viermal so teuer wie dieselbe Menge Heizöl oder Erdgas. Die Betriebskosten für eine elektrische Direktheizung sind folglich wesentlich höher als bei anderen heizsystemen. Dies gilt auch für Elektrospeicherheizungen, die mit preiswerter abgegebenem Nachtstrom arbeiten. Die Energiekosten für das Beheizen von Wohnräumen sind abhängig von den Wärmeverlusten. Dabei spielt es keine Rolle, ob besondere \"Speichermedien\" oder \"intelligente Steuerungen\", wie sie in Werbebroschüren angepriesen werden, in die Heizungen eingebaut sind; die aus dem Raum entweichende Wärme muss nachgeliefert werden. Mit abenteuerlichen Kostenannahmen versuchen viele Hersteller immer noch, Elektro-Heizkörper schönzurechnen. Da werden Kosten für moderne Öl- und Gaszentralheizungen zu hoch veranschlagt und jene für den Strom zu niedrig, zum Beispiel die Strom- und Ökosteuer im Tarif nicht berücksichtigt. Auch mit Umweltschutz wird geworben: Die Elektroheizung arbeite vor Ort verlust- und schadstofffrei. Dabei wird verschwiegen, dass der Strom, der zum Heizen verwendet wird, in den Kraftwerken mit großen Verlusten erst einmal hergestellt werden muss. Auch werden Schadstoffe an die Umwelt abgegeben. Unser Tipp: Prüfen Sie solche Angebote kritisch und Verghleichsrechnungen kritisch. Lassen Sie sich nicht von niedrigen Montagekosten blenden. Berechnen Sie die jährlichen Stromkosten. Wenn überhaupt, lohnt sich eine Elektro-Direktheizung am ehesten in extrem gedämmten Neubauten oder in sanierten Altbauten mit kompletter Wäremdämmung von Dach, Wand und Fenstern. In jedem Falle sollte man sich vorab bei der Energieberatung einer Verbrauerzentrale informieren. Es gibt in Deutschland rund 400 Beratungsstellen, in denen Architekten, Physiker und Ingenieure für sachkundige Beratungen bei allen individuellen Fragen zu Themen wie der Wahl des Energieträgers, Heizungstechnik, baulicher Wärmeschutz, Energieeinsparung, Nutzung und Wirtschaftlichkeit regenerativer Energien, Warmwasserbereitung, Heizkostenabrechnungen etc zur Verfügung stehen. Ein persönliches Beratungsgespräch kostst dank Förderung durch das Bundeswirtschaftsministerium nur eine Kostenbeteiligung von 5 Euro. Telefonnummern zur Terminvereinbarung für ein persönliches Beratungsgespräch erhalten Sie unter www.verbraucherzentrale-energieberatung.de Kennen Sie die sehr informative Seite des Bundes der Energieverbraucher www.energienetz.de ? \" Zitatende. Für mich sind heir einige interssante Aspekte drin, denen ich noch nachgehen werde, aber vielleicht hilft es dem Einem oder Anderen jetzt schon weiter.
Peter Kasimir( vom 24.01.2010 )
Nachtrag zu meinem ersten Kommentar vom 17.01.10: Gerade frisch hereingekommen: Die Erhöhung des Stromes zu Sonderkonditionen (NT), durch die Süwag um ca. 7,2 % ab März ds. Js. auf 14,05 ct/kWh. Außerdem \"beruhigen\" mich diese Blutsauger mit dem Hinweis: \"Damit sparen Sie weiterhin 8,50 ct/kWh (incl. Umssatzsteuer) im Verbrauchspreis für den Niedertarif (NT) gegenüber der Grundversorgung.\" Für mich heißt das: Die werden immer weiter bis zum Haushaltstarif erhöhen, denn so schnell werden die Besitzer von Nachtspeicherheizungen nicht auf ein anderes Heizsystem wechseln können. Diese sind von daher eine beständige, sehr gute Einnahmequelle. Finanziell läuft einem da die Zeit davon. Wohl dem, der gute Bausparverträge hat und nicht wusste, wie er die Gelder nutzen sollte.
Tina Wagner( vom 29.01.2010 )
@ Peter Kasimir,\\r\\nich kann vor Infrarot-Flachheizungen nur warnen! Die Heizung ist bestenfalls eine Übergangsheizung, für Minustemperaturen nicht geeignet, besonders in Altbauten.\\r\\n\\r\\nIch habe mich gerade erst von meiner Nachtspeicherheizung getrennt und eine Infrarot-Flachheizung gekauft. Um ja nichts falsch zu machen, habe ich mich für keine Billigware entschieden. Ein Berater war vor Ort und hat die Wände gemessen, alles trocken, bei 15 qm überhaupt kein Problem. \\r\\nLeider völlig falsch, seit Minustemperaturen herrschen läuft die Heizung voll, 15 KW pro Tag (die Nachtspeicherheizung hat auch nicht viel mehr verbracht!) Das größte Problem ist aber die Raumtemperatur, sie schwankt zwischen 14 und 18 Grad, herunterstellen, wenn man nicht da ist, ist gar nicht möglich. Ohne eine Daunendecke hält man es im Raum nicht aus.\\r\\nSo sehr ich die Nachtspeicherheizung verteufelt habe, gefroren habe ich nur, wenn sie zu wenig aufgeladen hat.\\r\\n\\r\\nWenn jemand eine funktionierende Alternative ohne riesige Anschaffungskosten wüsste, wäre ich wirklich froh. Die Infrarotheizung war der absolute Fehlkauf, daher habe ich Probleme mit weiteren Experimenten. Hat es irgendeinen Sinn, sich doch nochmal eine Nachtspeicherheizung zu kaufen? Da weiß ich wenigstens, wieviel sie verbraucht und dass sie funktioniert. Überall heißt es nur, Nachtspeicheröfen wären ein Klimakiller, aber keiner nennt realistische Alternativen.\\r\\n\\r\\n@Helmut\\r\\nIch habe mich auch schon gefragt, ob die Nachtspeicherheizung nicht einfach am Tag für ein, zwei Stunden aufheizen könnte. Als unser Stromanbieter mal wieder Mist gebaut hat und am Tag plötzlich Nachtstrom lief, heizten die Heizungen auf und es wurde richtig schnell warm.
Sky Ssan( vom 02.02.2010 )
Nachtspeicherheizungen werden verboten, da der Strom nicht zum Heizen genutzt werden soll???? Völliger Nonsens!! Nachtspeicherheizungen werden nicht verboten. Auch nicht im Jahr 2020! Die „Außerbetriebnahmepflicht“ in der EnEV 2009 bezieht sich ausschließlich auf Mehrfamilienhäuser und gewerblich genutzte Gebäude. Und hierzu gibt es noch jede Menge Ausnahmeregeln die mit UND verknüft sind. Ist die Nachtspeicherheizung umweltfreundlich? Die Nachtspeicherheizung ist so umweltfreundlich wie die soooo grüne Stromerzeugung in Deutschland. Mit der Zunahme der erneuerbaren Energien wird es jährlich sogar überproportional besser. Das ist genau das Gleiche wie beim Elektroauto, das fährt nämlich mit dem gleichen Strom - grins - oder kommt der Strom fürs hochgepriesene und von den Lobbyisten beworbene E-Auto nur von Windrädern und Co..ha ha ha! Unseren also grünen Strom können wir nämlich gar nicht bedarfsgerecht in Deutschland nutzen... wir verkaufen Ihn billigst in Drittländer. Alle E-Speicher Nutzer seit entwarnt :-)) Eure Wärmespeicher - sollten Sie nicht defekt sein - funktionieren und sind bei richtigem Handling weder teuer noch CO2 schädlich. Auch sprießen die lokalen Energieversorger, die den \'echten\' Nachtstrom 8 - 10 Stunden (ohne Umlegung von 15% auf den Tagstrom - so wie es die RWE be(treibt)) und bald smart meetering anbieten nicht aus Lust + Laune aus der Erde... an dieser Stelle kann nur beten helfen... Gott werfe Hirn vom Himmel - insbesondere für unsere derzeitigen Nieten in Nadelstreifen, die noch nie eine WärmeSpeicherHeizung genießen durften. Ich selbst bin nicht nur Anwender von NSP seit 20 Jahren sondern freue mich auch darüber, dass endlich ein wenig Bewegung in diese dümmliche von Lobbyisten gesteuerte Diskussion kommt.... wir werden für blöd verkauft und alle gehen hin ... gut, dass es Firmen in Deutschland gibt, die sich nicht beirren lassen und neueste Wärmespeicher und intelligente elektrische Wärmequellen im Markt platzieren, z. B. Vaillant, AEG oder OLSBERG, welche seit Jahren im Ausland beste Geschäfte mit genau diesen Speicherheizungen generieren. Da fragt sich doch der EU-ler, sind die schlauer, oder kaufen unsere Nachbarn Ihren inlandischen Strom unsubventioniert ein. Ein Schelm,wer da noch einig Ungereimtes und künstlich Forciertes der Gesetzgebung glauben mag.
Seabstian( vom 08.04.2010 )
Der Bestand an Nachtspeicherheizungen ist in Deutschland stark rückläufig. Waren 2007 noch ca. 2 Millionen Wohnungen mit Nachtspeicherheizungen ausgestattet sind es heute nur noch 1,4 Millionen. Zu einem Verbot von Nachtspeicherheizungen in der Energiesparverordnung hätte es gar nicht bedurft. Allein die Preisentwicklung sorgt für den Rückgang. Lag der Preis für eine Kilowattstunde im Nachttarif (NT) im Jahr 1998 bei umgerechnet 5,01 Cent brutto stieg er im Jahr 2003 auf 8,72 Cent und liegt heute (2010) bei 13,77 Cent brutto. Preise beziehen sich auf den Grundversorger Emscher Lippe Energie (ELE) Zusätzlich fordert die ELE einen 25%-gen Aufschlag auf den Haushaltstromverbrauch wegen gemeinsamer Mesung in den Freigabezeiten. Diesen ermittelten theoretischen Zusatzbedarf zieht die ELE vom Nachtstromverbrauch wieder ab. Rein rechnerisch ergibt sich somit ein Preis von 23,15 Cent im Haushalttarif und 13,77 Cent im Nachttarif. Ein Anbieterwechsel ist seit kurzem zum E. VITA duo Tarif möglich. (ermittelt über VERIVOX)\\r\\nDie Preise sind aber ähnlich.\\r\\nIch selbst habe von 1988-1995 mit einer Nachtspeicherheizung meine 60 qm Wohnung beheizt. Wegen Bekanntwerden der Asbestgefahr (Nachtspeicheröfen stammten aus dem Jahr 1968) tauschte ich die Nachtspeicher gegen Direktstrom-Flächenheizkörper eines bekannten Herstellers aus Hamburg. (teuer) Den Zweitarifzähler habe ich behalten. Der Stromverbrauch ist deutlich zurückgegangen. Die Summe aus beidenTarifen (HT und NT) ist von 9600 KWh im Jahr 1995 auf 4550 im Jahr 2009 zurückgegangen. Die Flächenheizkörper mit Schamottekern habe ich über Uhrenthermostate gesteuert und zwar so, dass sie sich eine halbe Stunde bevor ich von der Arbeit kam die Temperatur erhöhten. Ich hatte es somit immer warm gehabt. Für Rentner oder Familien (lange Aufenthaltszeiten in der Wohnung) ist diese Art der Heizung aber nicht zu empfehlen.
Peter( vom 03.08.2010 )
Nachtspeicheröfen sind in der Tat "out", aber nicht, weil sie mit Strom betrieben werden, sondern weil sie ungesunde und ineffiziente Konvektionswärme (warme Luft, die sich alsbald Richtung Zimmerdecke davonmacht). Eine Zeitgemäße alternative sind meiner Meinung nach Infrarotheizkörper (z.B. "Redwell"). Mittels elektronischer Thermostate kann man die Strahlungswärme punktgenau dann erzeugen, wenn man sie auch benötigt. Sie sind in der Anschaffung deutlich günstiger, als ein kompletter Heizungsaustausch, und mit dem gesparten Geld lässt man sein Häuschen dann anständig isolieren, denn da spart man man die meiste Energie. Warmwasser sollte im Sommer mit Solar, im Winter mit einem elektronisch gesteuerten Durchlauferhitzer erwärmt werden, der ebenfalls nur dann Strom verbraucht, wenn warmes Wasser benötigt wird. Besonders bei kleinen oder Single-Haushalten sehr effizient. Ich habe diese Kombination seit einem Jahr und bin sehr zufrieden damit. Und die "kungelei" mit dem Nachtsrom betrifft einen dann nicht mehr.
Tina Wagner( vom 05.08.2010 )
Lieber Peter, schreib bitte auch dazu, dass Infrarotheizkörper nur dann funktionieren, wenn die Wände knochentrocken sind. Ich habe mir im letzten Winter den A... abgefroren, 16 Grad, mehr ging nicht. Dafür war der Stromverbrauch bei weitem höher als bei unserem alten Nachtspeicherofen. Geringe Feuchtigkeit in den Wänden und schon funktioniert das ganze System nicht. Also extreme Vorsicht bei Altbauwohnungen!
Martin( vom 15.08.2010 )
Hallo Tina!<br />
Meine Familie (drei Kinder Frau und Mann)wohnen in einem alten Bauernhaus mit isolierte Fenster und Türen.Erdge.mit Nachtspeicherheizung auf ca.120,00qm.<br />
Schlafzimmer werden beheizt???<br />
mit Elektro-Flächen-Speicher-Heizung aus Hamburg,mit Termostat an der Wand.<br />
Steckdose reicht mit 16 Amp.<br />
Sind mit Zeitschaltuhr so eingestellt,daß sie nur bei NT aufheizen.Wir wollen den NT nicht mehr missen,weil wir auch darüber Wäsche waschen,bügeln,Trockner laufen lassen und wenn möglich auch kochen.<br />
Kommplette neue Anlage über Erdwärme mit neue Heizkörper und Montage in fix,-u.fertige Arbeit würde bei uns ca 50. 000 Euro kosten.<br />
Für unsere Verhälnisse rechnet es sich nicht diese Gelder aufzunehmen mit den Vermerk(Wir schonen die Umwelt und den Geldbeutel)<br />
Der erste Energiekonzern ist schon so weit den NT wieder einzuführen(zwischen13.00-14.00 Uhr)<br />
Das heist?<br />
Wir in Deutschland haben wegen der alternativen Energie zu viel<br />
Strom.<br />
Wir fragen uns nur,wohin mit den teuren Strom?<br />
<br />
<br />
Gerhard Gaus( vom 20.10.2010 )
Hallo!
Bin dabei mich auf einen Versuch mit IR-Granitheizungen einzulassen. Apartment ca. 80m², rundum mit 180er Steinwolle isoliert, im Innenraum einer nichtbeheizten Lagerhalle. Die Wohnung (3 Zimmer) wird mit 5 Stck. 1200W und 1 Stck. 400W Flächenstrahlern der Fa. "Magma" in Wiesentheid bestückt....Zusätzlich werde ich einen Kaminofen mit 8kW installieren. Werde euch über das Ergebnis informieren....(falls Interesse vorhanden)
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