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Strompreise - kein Grund zur Verzweiflung

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Obwohl das wertvollste Gut unseres Alltagslebens, nämlich der Strom oder die Elektrizität, für jeden verfügbar ist, ist er nicht kostenlos. Denn auch Strom muss erst gewonnen, beziehungsweise umgewandelt werden. Da Strom eine Art von Energie ist, ist es nicht möglich sie zu produzieren, denn Energie geht nie verloren oder entsteht, sie verändert nur ihre Form. Auch Wind zählt zu einer Form der Energie, ebenso wie Wärme.


Doch um beispielsweise aus Wind Strom zu machen, sind Geräte notwendig, die den Strom umwandeln – in diesem Fall sind es die Windräder oder Windkraftanlagen, die meist von Autobahnen aus gut zu sehen sind. Anwohner, die in der Nähe von Windrädern wohnen, stören sich oft an ihnen und beschweren sich über die „Verspargelung“ der Landschaft. Doch diese Anlagen erhöhen unsere Möglichkeiten, denn sie produzieren im gewissen Sinne Strom. Allerdings müssen diese Anlagen geplant, produziert und erbaut werden, was Geld kostet. Und dieser Umstand lässt die Strompreise in letzter Zeit in besonderem Maße steigen – durch die EEG-Umlage.


Zusammensetzung der Preise für Strom



Die Strompreise für eine Kilowattstunde setzen sich aus verschiedenen Komponenten zusammen. Zum größten Teil, nämlich zu etwa 59,1 Prozent, bestehen sie aus den Kosten für Erzeugung, Transport und Vertrieb. Bei einem Strompreis von etwa 24,1 Cent pro Kilowattstunde (Stand von 2010)bedeutet dies Kosten von ca. 14,3 Cent für diese Faktoren. Hinzukommen 16 Prozent Mehrwertsteuer, was bei diesem Preis 3,9 Cent ausmacht und 8,5 Prozent Stromsteuer, die 2,1 Cent für sich beansprucht.


Ebenfalls 8,5 Prozent, jedoch nur 2 Cent pro Kilowattstunde, nimmt die EEG-Umlage ein – dieses Geld fördert sie Erbauer von Anlagen zur Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energien. Außerdem besteht der Preis 7,4 Prozent Konzessionsabgabe, also 1,8 Cent. Mit 05 Prozent macht die KWK-Umlage am wenigsten aus: 0,1 Cent pro Kilowattstunde. Auch diese Umlage soll die Erbauer von Anlagen fördern – diesmal geht es jedoch um Kraft-Wärme-Kopplung und damit wieder um Energieumwandlung, wie am Anfang beschrieben.


Individueller Preis je nach Anbieter



Je nachdem, ob Stromversorger ihren Strom in eigenen Anlagen mit regenerativen Energiequellen herstellen oder auf der Strombörse kaufen, variieren die Strompreise je nach Anbieter. Hinzu kommt der Wettbewerb unter den einzelnen Stromanbietern. Denn geht es nicht gerade um Ökostrom, bekommt der Anbieter die meisten Kunden, der die günstigsten Strompreise liefert. So gibt es ständig neue Rabatte und Angebote, die noch genauer auf den Verbrauch von Singles, Partnern oder Familien zugeschnitten sind. Zudem kommt fast immer ein Neukundenbonus, wenn ein Verbraucher wechselt. Ob der Strompreis sinkt, hat somit auch jeder Verbraucher ein wenig selbst entscheiden.








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