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kostenlose Stromwechsel HotlineE.ON will französischen Atommarkt entern
Nachricht vom 22.9.2009Der Energiekonzern E.ON will sich Presseberichten des deutschen “Handelsblattes” und seiner französischen Partnerzeitung “La Tribune” zufolge am französischen Atommarkt beteiligen. Ein entsprechendes Abkommen mit dem Wettbewerber Électricité de France stehe demnach kurz vor der Unterzeichnung. E.ON und EDF wollen nach der Transaktion Anteile an Kraftwerken tauschen.
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Kooperation soll E.ON stärken, aber auch die Klimabilanz verbessern
E.ON wird voraussichtlich Erzeugungskapazitäten von 800 Megawatt in den französischen Kernkraftwerken der EDF in Fessenheim nahe der baden-württembergischen Grenze und Cattenom bei Luxemburg übernehmen. In der nordfranzösischen Gemeinde Penly soll zudem ab 2012 ein neuer Reaktor entstehen, bei dem E.ON einsteigen will. Im Gegenzug erhalten EDF und seine deutsche Tochter Energie Baden-Württemberg (EnBW) Anteile an hier ansässigen Kohlekraftwerken von E.ON. Die Transaktion wird bislang nicht kommentiert, aber Vorstandschef Bernotat hatte bereits im Juli Verhandlungen mit EDF bestätigt. Die Klimabilanz dürfte sich durch die Kooperation mit EDF deutlich verbessern.
Die Kooperation soll darüber hinaus die Position des deutschen Konzerns am französischen Energiemarkt stärken, derzeit liegt E.ON dort an dritter Stelle. Die Marktführer sind mit großem Abstand EDF und GDF Suez, allerdings ist E.ON bislang der einzige ausländische Anbieter, der den Zeitungsberichten zufolge auf dem weitgehend abgeschotteten Markt Frankreichs Fuß fassen konnte. Seit dem vergangenen Jahr vertreibt der deutsche Konzern hier mit seiner Tochtergesellschaft Snet erfolgreich Strom. Wie “La Tribune” berichtet, will sich EDF nächstes Jahr von seinen britischen Geschäften trennen und demnächst weitere 20 Prozent des kürzlich erst erworbenen Stromversorgers British Energy (BE) abstoßen. Im Mai hatte EDF schon einmal 20 Prozent von British Energy für 2,5 Milliarden Euro an das britische Erdgas- und Erdölunternehmen Centrica verkauft.
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Redaktion Stromvergleich.de: Gerhard Solter
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