Strompreise steigen - Verbraucher stärker belastet

4.6.2012 | Redaktion: Nadine Rom
Steigende Strompreise dürfen nicht zur Kostenfalle werden, meinen sowohl Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) als auch Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP). Vor allem die Geringverdiener seien gefährdet, da sie bereits jetzt teilweise die Stromrechnungen nicht bezahlen können. Die Belastung durch steigende Strompreise infolge der Energiewende müsse gering gehalten werden.
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Strompreise steigen - Verbraucher stärker belastet

Deutliche Mehrbelastung für Stromverbraucher



Deutsche Stromkunden müssen sich auf weiterhin steigende Strompreise einstellen. Aufgrund der Umsetzung der Energiewende rechnet das Bundeswirtschaftsministerium mit einer Erhöhung der Umlage für die Subventionierung des Ökostroms auf bis zu 5,3 Cent je Kilowattstunde in den kommenden 12 Monaten. Derzeit liegt die Umlage auf der Grundlage des Erneuerbare Energien Gesetzes bei durchschnittlich 3,59 Cent je Kilowattstunde. Für einen durchschnittlichen Drei-Personen-Haushalt könnten demzufolge Mehrkosten in Höhe von bis zu 175 Euro zu Buche schlagen.
Philipp Rösler möchte ein neues Finanzierungsmodell für Ökostrom auf den Weg bringen, mit dem die Verbraucher entlastet werden. Seiner Ansicht nach müssten die Kosten für die Umlage zur Finanzierung von Solardächern, Windrädern und Biogasanlagen abgeschafft werden.

Belastung für Geringverdiener hoch



Bereits jetzt haben die Geringverdiener in Deutschland das Problem, dass sie teilweise die Stromrechnungen nicht mehr bezahlen können. Laut Medienberichten mussten deutsche Energieversorger in der Vergangenheit rund 200.000 Stromkunden den Strom abstellen, weil diese die Rechnungen nicht mehr bezahlen konnten.

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