Strom wird bis 2030 sauberer aber knapp und teuer

25.4.2012 | Redaktion: Nadine Rom
Die jüngste Studie der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC prognostiziert die Zukunft der Energiebranche bis 2030. Demnach wird der Nachfrageanstieg die Versorgungssicherheit in Europa bedrohen, der Strom wird also knapper und somit teurer. Die Erneuerbaren Energien werden zwar an Bedeutung gewinnen, fossile Energieträger jedoch weiterhin bestimmend bleiben.
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Strom wird bis 2030 sauberer aber knapp und teuer

Erneuerbare nicht stark genug


Die Umfrage unter 72 Energieversorgern der ganzen Welt durchgeführt ist zu entnehmen, dass fossile Energieträger auch noch im Jahr 2030 die weltweilt wichtigste Stromquelle sein dürften. Voraussichtlich wird der Anteil nicht-fossiler Energien an der globalen Stromerzeugung von derzeit 34 Prozent auf 43 Prozent im Jahr 2030 ansteigen. Deshalb werde der Strom wohl knapp und teuer, aber nur wenig sauberer werden.

Berechnungen der Internationalen Energieagentur (IEA) wird die Stromnachfrage zudem von 17.200 Terawattstunden im Jahr 2009 bis zum Jahr 2035 auf über 31.700 Terawattstunden steigen.

Erreichen der Klimaziele unwahrscheinlich


Die UN-Klimaschutzziele geraten somit außer Reichweite. Denn damit die Erderwärmung langfristig auf zwei Grad begrenzt werden könne, müsse der Anteil nicht-fossiler Energieträger bis zum Jahr 2035 bereits 59 Prozent erreicht haben.


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