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Untersuchungsausschuß für Asse gefordert

Nachricht vom 28.6.2009
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Die Grünen haben jetzt im Bundestag einen Untersuchungsausschuß gefordert, der die Störfälle im Atommüllendlager Asse aufklären soll. Auch der niedersächsische Umweltminister Hans-Heinrich Sander (FDP) betonte, dass seine Partei für dieses Gremium sei, da die Asse bei Wolfenbüttel schließlich eine Einrichtung des Bundes sei.

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Brigitte Pothmer von den Grünen hatte sich in einem Brief an die Spitzenkandidaten der CDU und SPD in Niedersachsen gewandt um Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen und Garrelt Duin für das Projekt zu gewinnen. Der Untersuchungsausschuß soll möglichst ab September nach der Bundestagswahl an die Arbeit gehen. Pothmer betonte, dass man die Probleme der Asse nicht auf Niedersachsen abwälzen dürfe.
 
Strahlenschützern zufolge stellt das einsturzgefährdete Atommülllager Asse eines der gravierendsten Umweltprobleme Deutschlands dar. Hier wurde zwischen 1967 und 1968 radioaktiver Abfall eingelagert, und es sollen insgesamt 126 000 Fässer mit schwach und mittelstark strahlendem Müll aus verschiedenen Kernkraftanlagen in der Asse liegen.







Redaktion Stromvergleich.de: Gerhard Solter   |  aktuelle Stromnachrichten bei Twitter Stromvergleich auf twitter

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