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Atomausstieg - EnBW schreibt rote Zahlen

Nachricht vom 13.11.2011
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Frankfurt - Auch der Energiekonzern EnBW hat mit den Folgen des Atomausstiegs in Deutschland zu kämpfen. Trotz eines höheren Strom- und Gasabsatzes verbucht der Konzern weiterhin Verluste. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verbesserte sich der Umsatz in den ersten neun Monaten vom Jahr 2011 um etwa 6,3 Prozent. Allerdings ging im gleichen Zeitraum das operative Ergebnis vor Steuern und Zinsen um 66 Prozent zurück.



Atomausstieg - EnBW schreibt rote Zahlen

Atomausstieg - EnBW schreibt rote Zahlen

Erneuerbare Energien werden ausgebaut
 


Insgesamt musste das Unternehmen einen Verlust von 552 Millionen Euro verbuchen. Im Jahr zuvor gab es noch einen Gewinn von 1,25 Milliarden Euro. Grund für den diesjährigen Gewinneinbruch ist vor allem der Atomausstieg, welcher von der deutschen Bundesregierung in diesem Jahr beschlossen wurde. Aufgrund des Beschlusses musste der Konzern bereits zwei seiner Atomkraftwerke abschalten. Laut EnBW führte aber auch die Kernbrennstoffsteuer, welche neu eingeführt wurde, zu diesem Ergebnis. Hinzu kommt, dass die Ausgaben für das Netz in die Höhe gestiegen sind. Die erneuerbaren Energien müssen ausgebaut, was wiederum hohe Investitionen fordert. Doch Maßnahmen werden bereits ergriffen, damit die gute Bonität von EnBW erhalten bleibt.
 







Redaktion Stromvergleich.de: Gerhard Solter   |  aktuelle Stromnachrichten bei Twitter Stromvergleich auf twitter

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