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kostenlose Stromwechsel HotlineRegionale Preisunterschiede bei Ökostromanbietern
Nachricht vom 4.8.2011Strom aus erneuerbaren Energien ist in Deutschland auf dem Vormarsch. Das lässt sich nicht erst seit der Atomkatastrophe in Japan beobachten. Auch wenn das Interesse schon wenige Monate nach dem Atomunglück wieder nachgelassen hat, wächst die Zahl der Ökostromkunden beeindruckend an. Laut Bundesnetzagentur in Bonn erhielten 2009 rund 2,6 Millionen deutsche Privathaushalte Ökostrom. Nach Angaben einer aktuellen Umfrage von der Zeitschrift Energie & Management sind es mittlerweile rund 3,2 Millionen Haushalte.
Regionale Preisunterschiede bei Ökostromanbietern
Am teuersten ist der Ökostrom im Osten
Wer zurzeit Ökostrom beziehen möchte, sollte unbedingt die Anbieter und deren Preise vergleichen. Denn oftmals gibt es erhebliche Preisunterschiede unter den Anbietern. Nach Angaben eines Verbraucherportals muss ein vierköpfiger Musterhaushalt rund 792 Euro pro Jahr bei einem Verbrauch von 3500 Kilowattstunden zahlen. Im Durchschnitt entspricht das rund 23 Cent pro Kilowattstunde. Jedoch gibt es regionale Unterschiede. Den günstigsten Ökostromtarif gibt es im bayerischen Aschaffenburg. Dort zahlen die Kunden etwa 722 Euro im Jahr. Am meisten müssen die Verbraucher im sächsischen Görlitz zahlen. Durchschnittlich muss ein Verbraucher im Jahr 878 Euro zahlen, berichtet der „Stern“.
Durchleitungskosten beeinflussen den Preis
Wie ein Verbraucherportal feststellte, liegen die Ursachen für die regionalen Preisunterschiede mitunter in der Architektur des Strommarktes. Zum Beispiel wird der Preis unter anderem von den sogenannten Durchleitungs- und Transportkosten beeinflusst, die alle Stromanbieter an die Netzbetreiber zahlen müssen. Diese sind von Region zu Region unterschiedlich hoch. Aus diesem Grund gestalten viele Ökostromanbieter ihre Konditionen in Deutschland nicht einheitlich.
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Redaktion Stromvergleich.de: Gerhard Solter
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