Unterhaltungselektronik frisst Strom!

24.5.2009 | Redaktion: Gerhard Solter
Der internationalen Energieagentur IEA zufolge werden Handys, Computer und andere Geräte der Unterhaltungselektronik in den kommenden Jahren die meiste Energie in den Haushalten verbrauchen. Immer mehr Menschen rüsten sich mit immer mehr Geräten aus, und bis 2030 wird sich der Stromverbrauch dadurch verdreifachen.
Besser vergleichen als blind vertrauen!
Personen auswählen
Verbrauch eingeben
Ihre Postleitzahl
oder
Fläche auswählen
Verbrauch eingeben
Ihre Postleitzahl
oder

Die IEA mit Sitz in Paris betonte zudem, dass derzeit in den Privathaushalten rund um den Globus  15 Prozent des verwendeten Stroms für fast eine Milliarde Handys, zwei Milliarden Fernseher und andere Geräte der Freizeitelektronik benötigt werden und dieser Verbrauch bis 2030 auf etwa 1700 Terawattstunden steigen wird. Das entspricht dem aktuellen Verbrauch aller Haushalte in Japan und den USA!
Weltweit würden die Menschen dann 200 Milliarden US-Dollar für Strom bezahlen müssen, erklärte IEA-Direktor Nobuo Tanaka. Für den Mehrverbrauch an Energie von ca. 280 Gigawatt müssten Kraftwerke von unglaublicher Kapazität gebaut werden, denn bis jetzt liefert selbst ein leistungsstarkes Werk maximal ein Gigawatt!
 
Laut ihrer Studie “Gadgets und Gigawatt” sehen die Experten von IEA aber noch sehr viel Einsparpotential bei elektronischen Geräten, und betonen, ihr Energieverbrauch könne mit der richtigen Technik halbiert werden. Dadurch würde pro Jahr bis 2030 nur etwa ein Prozent mehr Strom benötigt werden, und die Energiekosten lägen in 20 Jahren rund 130 Milliarden Euro niedriger als das bisherigen Prognosen zufolge der Fall ist.

§ Zitieren der News mit Verlinkung ausdrücklich gestattet!
Weiteres zum Thema finden sie in unseren Rubriken
Weitere Stromnachrichten

Nachtspeicher werden wieder erlaubt

Nachtspeicherheizungen waren bisher vor allem als klimaschädlich und veraltet verrufen – das hat sich aus Sicht der Bundesregierung nun scheinbar geändert. Wurden sie erst vor kurzem verboten, sind sie nun mehr mehr

Altmaier kündigt explodierende Strompreise an

Peter Altmaier, Bundesumweltminister und CDU-Parteimitglied, kündigt weitere Anstiege beim Strompreis bedingt durch die Energiewende an. Er forderte in der „Passauer Neuen Presse“ den Gesetzgeber und die mehr mehr

Neue Bundesländer zahlen bei Netzgebühren drauf

Im vergangenen und laufenden Jahr sind die Stromnetzgebühren für alle Verbraucher signifikant angehoben wurden. Der Median gibt eine Erhöhung von rund 8 Prozent an, die Ostdeutschen Bundesländer zahlen mehr mehr

Energiewende geht E.ON an den Gewinn

Die Energiewende macht E.ON weiter erheblich zu schaffen. Der Energieriese musste im 1. Quartal 2013 einen Rückgang beim operativen Ergebnis um satte 5 Prozentpunkte verzeichnen, was ein Ergebnis von 3,58 Milliarden Euro mehr mehr

Ausführliches zum Thema in unserem Magazin

Ökostromsiegel - Grüner Strom Label

Der Verein Grüner Strom Label e. V. vergibt das Ökostrom-Gütesiegel Güner Strom Label. Der Verein... mehr mehr

Alle günstigen Stromanbieter im Vergleich

Es gibt mehr als 900 Stromanbieter, die ihren Kunden über 7000 Tarife zur bieten. Die Auswahl des günstigsten... mehr mehr

Unser Strom ist billig!

Wir bieten euch hier den besten und vollständigsten Stromtarifvergleich, den ihr zur Zeit finden könnt. Dieser... mehr mehr

Was bedeuten die Begriffe?
0800 955 955 0
Kostenlose Stromwechselhotline
Garantiert - Unabhängig - Neutral !
Werbung auf Stromvergleich.de | Presse / Impressum | AGB / Datenschutz  Stromvergleich.de auf Google+
LiveZilla Live Chat Software