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kostenlose Stromwechsel HotlineEthikkommission: Warnung von Energiekonzernen
Nachricht vom 29.4.2011Berlin – Gestern fand die öffentliche Sitzung der Ethikkommission zur Energiewende in Berlin statt. Befürworter eines raschen Atomausstiegs verwiesen auf die Potenziale von Energieeffizienz und den Ausbau von Solar- und Windkraft. Im Gegensatz dazu warnten die Vertreter aus der Industriebranche und von Energiekonzernen vor Belastungen für Wirtschaft und Strompreise. Das Thema des Klimaschutzes war ebenfalls umstritten.
Ethikkommission: Warnung von Energiekonzernen
Erneuerbare Energien sind eine Chance
Der Vorsitzende der Ethikkommission, Klaus Töpfer (CDU), plädierte dafür, die Erneuerbaren Energien sollten als Chance wahrgenommen werden. Die Energiewende sollte so gestaltet werden, dass weder soziale Verwerfungen noch Wettbewerbsnachteile für die Wirtschaft oder Risiken für das Klima entstehen, berichtet heute „Welt-online“. Ein breiter gesellschaftlicher Konsens sei in der Frage des Ausstiegs aus der Atomenergie vorhanden, so Töpfer. Nach der Atomkatastrophe in Japan stelle sich die Frage nach der Verantwortung mehr als je zuvor.
17 Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Kirche
Die Ethikkommission soll bis Ende Mai der Bundesregierung einen Bericht vorlegen, in diesem sollen Empfehlungen für eine „Energiewende mit Augenmaß“ gegeben werden, so formulierte es Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) bei der Einberufung des Gremiums.
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Redaktion Stromvergleich.de: Patricia vom Merk
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Robert lieb( vom 02.05.2011 )
Für den GAU reicht ein Sonnensturm.
Spätestens seit dem Electric Infrastructure Security Summit (EISS) vom 20.9.2010, an dem u.a. der britische Verteidungsminister Liam Fox und hohe Beamte des US-amerikanischen Verteidigungsministerium teilgenommen haben, sind die Gefahren von Sonnenstürmen wie die Möglichkeit eines flächendeckenden evtl. monatelangen Stromausfalls und des Zusammenbruchs der Kommunikationsnetzes bekannt. Die Warnung vor dieser Gefahr wird nicht etwa durch esoterische Spinner verbreitet, sondern basiert auf den Untersuchungen der NASA, der National Academy of Science, dem U.S.Congress, dem Departement of Energy, der Federal Energy Regulatory Commisionund dem Departement of Homeland Security nachzulesen unter dem EISS London Report.
Das Bundesumweltministerium teilt mir auf meine Anfrage stolz mit, dass nach der japanischen Katastrophe jetzt zwei Notstromgeneratoren für 72 Stunden Strom erzeugen könnten. Wie Sie die die restlichen 6-9 Montate überbrückt, von denen der EISS-Report spricht, und die Kühlung der Zwischenlager organisiert, wo doch nicht mal Tankstellen Notstromaggregate besitzen, bleibt offen. Eine Störung der Kontrollsystem wird völlig außer acht gelassen. Ein Zusammenbruch der Kommunikationssysteme ebenfalls.
Seltsam ist, daß obwohl beide Themen durch die Presse gehen ( siehe Bild.de vom 1.5. und 2.5 )werden Sonnensturm, Blackout und Sicherheit der AKWs weder von der Politik noch von der Presse im Zusammenhang erwähnt.
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