Energieversorger erhöhen Preise um 14 Prozent

23.3.2011 | Redaktion: Gerhard Solter
Zum 1. April und zum 1. Mai werden insgesamt 43 Versorger die Strompreise um bis zu 14 Prozent erhöhen. Zu den Betroffenen zählen auch 2,3 Millionen Kunden vom Energieriesen Eon. Die Strompreiserhöhungen sollen allerdings ausdrücklich nicht mit der Abschaltung der deutschen Atomkraftwerke wegen der japanischen Atomkriese in Verbindung stehen. Und auch die momentanen Preissprünge an der Leipziger Strombörse sind nicht der ausschlaggebende Punkt.
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Energieversorger erhöhen Preise um 14 Prozent

Energieversorger erhöhen Preise um 14 Prozent

Grund ist die EEG-Umlage



Obwohl die Energieversorger mehr als genug Gründe hätten, den Preisanstieg zu begründen, soll es sich um eine weitere Preisanpassung im Zuge der gestiegenen EEG-Umlage handeln. Bereits zum Jahreswechsel hatten aus diesem Grund viele Energieversorger ihre Preise erhöht. Laut dem Verbraucherportal Check24 sollen die Preiserhöhungen der 43 Versorger an der Spitze nun aber sogar über 14 Prozent liegen. Diese Erhöhung verursacht Mehrkosten von bis zu 156 Euro jährlich. Im Durchschnitt werden die Preise um 6,5 Prozent steigen, was die Betroffenen 79 Euro mehr im Monat zahlen lässt.


Eon und ihre Versorgungsgesellschaften



Nicht nur die kleineren Versorger haben einen Preisanstieg angekündigt, auch die Eon-Versorgungsgesellschaften Avacon, Westfalen Weser und Mitte gehören dazu. Darum fürchten hier besonders viele Kunden um zu starke Erhöhungen. Hier liegen die Erhöhungen mit 51, Prozent unter dem Durchschnitt der Erhöhungen. Von diesen sind allerdings 2,3 Millionen Haushalte betroffen.

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