Tepco pfuscht in Fukushima

22.3.2011 | Redaktion: Patricia vom Merk
Die Betreiberfirma des Atomkraftwerks Fukushima Eins die Wartung nicht ordnungsgemäß durchgeführt. Den Angaben zufolge warf die japanische Atomsicherheitsbehörde NISA dem Unternehmen noch einige Tage vor der Katastrophe vom 11. März vor, dass es Mängel bei der Inspektion gab. Die japanische Nachrichtenagentur Kyodo berichtete schon Ende Februar darüber.
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Tepco pfuscht in Fukushima

Tepco pfuscht in Fukushima

Keine Sicherheitsbedenken von Tepco



33 Geräte und Maschinen wurde nicht ordnungsgemäß überprüft. Und auch in zwei weiteren Anlagen gab es entsprechende Mängel. Auch Atomkraftwerk Fukushima Zwei und Kashiwazaki-Kariwa an der Westküste sind betroffen. Insgesamt handelt es sich um mehr als 400 nicht vorschriftsmäßig inspizierte Geräte und Maschinen, wie es Ende Februar in einem Breicht von Tepco an die Aufsichtsbehörde hieß. Laut Kyodo sind in Kashiwazaki-Kariwa die meisten Mängel in der Präfektur Niigata festgestellt worden. Auch ein Dieselgeneratpr zur Notstromversorgung befindet sich unter den schlecht gewarteten Geräten. Dazu teilte Tepco mit, es hätten keine Sicherheitsrisiken bestanden. Die Lage eskalierte bei dem schweren Erdbeben und dem Tsunami in Fukushima Eins, nach dem die Notstromversorgung aufgab.


Jahrelang gefälschte Berichte



Von der NISA gingen noch vor dem Unglück Warnungen an die Tepco heraus. Bis Juni sollte der Betreiber Zeit haben, um Verbesserungen einzuleiten. Das Unternehmen begründete die mangelnde Überprüfung unter anderem mit Versäumnissen der Verantwortlichen. Die Inspektionsliste sei außerdem sehr umfangreich. Pro Anlage bezieht sich die Überprüfung auf einige Zehntausend Geräte und Maschinen. In Zukunft sollen die Inspektionen nun systematischer erfolgen, wie Kyodo den Betreiber zitierte. Der Betreiber des Atomkraftwerkes wurde schon in der Vergangenheit mit derartigen Vorwürfen belastet. Tepco räumte nun ein, Schadensberichte jahrelang gefälscht zu haben.

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