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kostenlose Stromwechsel HotlineOettinger beruft Atom-Spitzentreffen ein
Nachricht vom 15.3.2011Die Atomunfälle in Japan ziehen weite Kreise. Die Kommission der Europäischen Union will nun die Sicherheitslage aller europäischen Atomkraftwerke auf höchster Ebene klären. Am Montag gab die Kommission bekannt, dass Energiekommissar Günther Oettinger am Dienstag ein Treffen aller Energieminister der Mitgliedsländer einberufen habe.
Oettinger beruft Atom-Spitzentreffen ein
Eine Kommissionssprecherin betonte jedoch, dass die EU nur eine koordinierende Rolle inne habe. "Es ist Sache jedes Mitgliedsstaates zu entscheiden, ob er die Atomenergie nutzt oder nicht." jedes Land entscheidet selbst über die Vergabe von Lizenzen und wacht eigenständig über die Einhaltung der Sicherheitsrichtlinien. Von den 27 Mitgliedsländern setzen 14 auf Atomenergie. So befinden sich in der gesamten EU 143 Atommeiler, 17 davon in Deutschland.
EU-Frühwarnsystem aktiviert
Das EU-Frühwarnsystem ECURIE, das über die Strahlenbelastung in der EU wacht, wurde bereits am Wochenende aktiviert. Bislang konnten aber keine erhöhten Werte gemessen werden. An dem Treffen in Brüssel neben neben den Energieministern auch Nuklearexperten, Aufseher für die Nuklearsicherheit und Atomkraftwerksbetreiber teil. Denn bei dem Treffen sollen nationale Notfallpläne und Sicherheitsmaßnahmen geklärt werden.
Stresstest für AKW gefordert
Oettinger sagte in Berlin: „Ich halte die Tragweite des Vorfalls in Japan für nicht abschließend absehbar.“ Wie die EU-Kommission erklärte, gibt es für den Fall eines Erdbebens genaue Regeln für die Kernkraftwerke. Derweil forderte der Vorsitzende des Umweltausschusses, Jo Leinen (SPD), im Europaparlament einen Stresstest für Atomkraftwerke. Er betonte, dass die Auswirkungen einer nuklearen Katastrophe im dicht besiedelten Europa unvorstellbar wären. In unseren Breitengraden müsste man weniger Erdbeben, denn Terroranschläge als Auslöser fürchten. Auch Österreich fordert einen solchen Test.
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Redaktion Stromvergleich.de: Patricia vom Merk
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