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Berlin setzt auf Ökostrom

Nachricht vom 2.5.2009
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Die öffentlichen Einrichtungen Berlins werden zwischen 2010 und 2012 voraussichtlich auf Ökostrom umgestellt. Informationen des „Tagesspiegels“ zufolge hat der Energiekonzern Vattenfall hierfür den Zuschlag erhalten. Dann sollen u.a. Schulen, Kliniken und Rathäuser, aber auch Ampeln und die Straßenbeleuchtung mit Ökostrom arbeiten.

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Der „Tagesspiegel“ berichtete weiter, dass die Stadt für den Ökostrom etwa zwei Millionen Euro mehr an Kosten aufbringen müsse als das bei konventionellem Strom der Fall wäre. Die Gesamtstromrechnung dürfte damit bei ca. 100 Millionen Euro im Jahr liegen. Für die öffentlichen Einrichtungen sind etwa 915 Millionen Kilowattstunden Energie vorgesehen, was dem Verbrauch von mehr als 300 000 Privathaushalten entspricht.
 
Würde man diesen Verbrauch über Energie aus fossilen Brennstoffen umsetzen, entstünden ungefähr 500 000 Tonnen Kohlendioxid pro Jahr. Das entspräche zwei bis drei Prozent aller Emissionen, die in Berlin entstehen. Die Umweltorganisationen sowie die grüne Partei werten die Berliner Entscheidung für den Ökostrom daher als wichtigen Schritt zu umweltbewusster Energieerzeugung und Nutzung.







Redaktion Stromvergleich.de: Patricia vom Merk   |  aktuelle Stromnachrichten bei Twitter Stromvergleich auf twitter

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