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Deutsches Ökostromsystem für EU?

Nachricht vom 30.1.2011
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Die Förderung des Ausbaus von Energie aus Sonne, Wind und Wasser macht vielen Köpfen zu schaffen. Welches System ist das optimalste? Bei dieser Diskussion scheint Deutschland ganz gut abzuschneiden. Zumindest soll sich an ihm laut Oettinger vorerst nichts ändern.



Deutsches Ökostromsystem für EU?

Deutsches Ökostromsystem für EU?

Harmonisierung der nationalen Fördersysteme


In einem Entwurf für die Beschlüsse des EU-Energiegipfels in der kommenden Woche steht geschrieben, die EU-Kommission und die 27EU-Mitgliedsstaatenmüssten bei der Förderung erneuerbarer Energien enger zusammenarbeiten. Die „nationalen Fördersysteme“ müssten stabilisiert werden. Am 4. Februar findet der nächste EU-Gipfel statt. Er soll eine gemeinsame Energiestrategie mit sich bringen. In einer vorherigen Version der Beschlüsse gibt noch keinen Hinweis auf die „nationalen“ Systeme. EU-Energiekommissar Günther Oettinger arbeitete in der Vergangenheit darauf hin, eine stärkere Harmonisierung der nationalen Fördersysteme zu schaffen, um den Ausbau besser bestimmen und somit auch günstiger machen zu können.

Das deutsche System muss bleiben


Auf die Frage nach der Abschaffung des deutschen Systems reagierte Oettinger mit einem klaren „Nein“. Der „Süddeutschen Zeitung“ berichtete er, dass dies auch nie seine Absicht gewesen sei. Mittelfristig müssten aber „einige europäische Regeln“ entwickelt werden, „um die Förderung gemeinsam anzureizen“. Auch international gilt das deutsche Modell als Erfolg. Kritik gibt es allerdings immer weiter von Verbraucherschützern, weil der Zuwachs der Solarförderung auf die Geldbörsen der Stromverbraucher zurückfällt, ob sie wollen oder nicht.







Redaktion Stromvergleich.de: Patricia vom Merk   |  aktuelle Stromnachrichten bei Twitter Stromvergleich auf twitter

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