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Kabel fehlen nach wie vor

Nachricht vom 25.1.2011
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Die Energiewende steht vor der Tür, umweltfreundliche Energien gehen in die Offensive. Doch nun schlagen die Stadtwerke Alarm, und das nicht zum ersten Mal. Der saubere Strom muss die Menschen auch erreichen können. Doch das setzt Investitionen in Milliardenhöhe voraus.



Kabel fehlen nach wie vor

Kabel fehlen nach wie vor

Eineinhalb Millionen Kilometer


So lang ist das Stromnetz, welches alle Haushalte in Deutschland mit Strom versorgt. Es reicht von den kleinsten Dörfern bis auf die Zugspitze. Lange war es unnötig, die Netze großartig zu belasten. Sie mussten einfach nur funktionieren und dafür ab und an gewartet werden. Doch durch die Energiewende kommt eine große Veränderung auf die deutsche Netzstruktur zu. Und auch vergangene Fehler werden aufgedeckt: „Das Verteilnetz ist vernachlässigt worden. Wir brauchen zusätzlich etwa 1,3 Milliarden Euro pro Jahr, um die nötigen Anlagen zu finanzieren“, so Hans-Joachim Reck zur Frankfurter Rundschau. Doch nicht nur die Netze haben viel vor sich – auch die
Speichermöglichkeiten sind rar.


Studie der VKU


In einem Papier des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU) wurden alle nötigen Maßnahmen zur Energiewende ausgearbeitet. Der Schluss: Die Investition in Netzwarten ist dringend nötig. Mit ihnen können Kraftwerke genau gesteuert und größere Stromverbraucher herauf – und heruntergeregelt werden. „Wir brauchen intelligente Netze und dezentrale Speicher, um den Stromverbauch der schwankenden Stromerzeugung in Wind- und Sonnenkraftwerken anzupassen“, so Reck. Hohe Investitionen sind somit in Rechenzentren und Software, sowie im Bereich der Personalschulung von Nöten. Die Netze brauchen außerdem neue Regelanlagen.






Redaktion Stromvergleich.de: Patricia vom Merk   |  aktuelle Stromnachrichten bei Twitter Stromvergleich auf twitter

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