++über 1.000 Stromanbieter und über 9.700 Tarife im kostenlosen Stromvergleich ++
kostenlose Stromwechsel HotlineWeiterer Strompreisanstieg erwartet
Nachricht vom 22.1.2011Pünktlich zum Jahreswechsel haben 609 Stromanbieter ihre Preise erhöht. Im Durchschnitt lag die Preissteigerung bei sieben Prozent. Ein Trendende ist bislang nicht in Sicht. Weitere 78 Stromversorger werden in den kommenden zwei Monaten ihre Strompreise erhöhen. Den Ankündigungen zufolge liegt die Strompreiserhöhung bei durchschnittlich sechs Prozent. Zwei Tochterunternehmen des deutschen Energiekonzerns E.on haben bereits für Mai Preisanhebungen angekündigt.
Weiterer Strompreisanstieg erwartet
Kein Ende in Sicht
Nach Angaben von Peter Reese, Leiter Energiewirtschaft bei dem Verbraucherportal Verivox sei keine Trendwende abzusehen. Derzeit deute alles auf weitere Preissteigerungen im Jahresverlauf. Dies hätte zur Folge, dass die durchschnittlichen Strompreise seit 11 Jahren für Privatkunden in Deutschland stetig ansteigen. Im Vergleich zum Jahr 2000 ist ein Preisanstieg beim Strom um mehr als 70 Prozent zu verzeichnen. Für Industriekunden und Stromanbieter konnte infolge der Wirtschaftskrise des Jahres 2008 Entwarnung gegeben werden. Sie konnten von den deutlich günstigeren Einkaufskosten profitieren. Zudem ist der Erzeugerpreisindex Strom des Statistischen Bundesamtes zwischen Oktober 2008 und Dezember 2010 um 20 Prozent gefallen. Allerdings gibt es bislang keine Anzeichen, dass die Preissenkungen auch den Privatkunden zukommen werden.
Rechtfertigung der Stromversorger
Die deutschen Privatkunden von Stromversorgern müssen auch in diesem Jahr mit steigenden Stromkosten rechnen. Die Stromanbieter rechtfertigen die sich weiter nach oben windende Preisspirale mit den langfristigen Beschaffungsstrategien sowie mit den gestiegenen Kosten für den Ausbau der erneuerbaren Energien. Ein weiteres Argument lautet, dass die Versorger große Mengen in Zeiten hoher Großhandelspreise gekauft hätten und deshalb Kostensenkungen nicht möglich seien. Allerdings ist das Argument überholt. Denn nur wenige Versorger decken sich mit Strom für mehr als zwei Jahre im Voraus ein. Im Oktober dieses Jahres werden die Übertragungsnetzbetreiber veröffentlichen, wie hoch die EEG-Umlage im kommenden Jahr sein wird. Die Umlage könnte sowohl sinken als auch weiter steigen. Dies hängt von politischen Rahmenbedingungen, den Energiebörsenpreisen sowie von dem Zubau erneuerbarer Energieerzeugung in Deutschland in diesem Jahr ab. Steigt die EEG-Umlage, dann kommen auch im nächsten Jahr Strompreiserhöhungen auf die Stromkunde zu. Deshalb empfehlen Verbraucherportale den Stromverbrauchern, sich nach Alternativen zu erkundigen. Mit einem Stromanbieterwechsel können die Kosten gesenkt werden. Beispielsweise kann ein Stromkunde, der nie zuvor den Stromanbieter gewechselt hat, bis zu 229 Euro im Jahr sparen, wenn die Konditionen gleich bleiben sollen. Wer den günstigsten Tarif seines Grundversorgers nutzt, kann durch einen Wechsel trotzdem durchschnittlich 148 Euro sparen.
- Informationen weitergeben über:
-
- Tweet
Redaktion Stromvergleich.de: Gerhard Solter
| aktuelle Stromnachrichten bei Twitter

Die neuesten Stromnachrichten:
Strom aus erneuerbaren Energien nimmt zu ( vom 11.5.2012 )Strompreis - E.on Hanse kündigt Erhöhungen an ( vom 11.5.2012 )
Stromkosten senken - dena empfiehlt Nutzung LED ( vom 10.5.2012 )
Ökostrom: Unternehmen boykottieren die EEG-Umlage ( vom 9.5.2012 )
Energiespeicher für Ökostrom durchläuft Bürgertest ( vom 8.5.2012 )
Diese Stromnachrichten könnten dich auch interessieren:
E.ON dementiert Panne im Meiler Grafenrheinfeld ( vom 18.1.2011 )RAG-Stiftung stimmt Steag-Transaktion zu ( vom 18.1.2011 )
Gescheiterter Atommülltransport ( vom 18.1.2011 )
Opposition klagt gegen EnBW-Deal ( vom 18.1.2011 )
Wiederaufbereitung in China nicht vor 2020 ( vom 18.1.2011 )
Vattenfall wird Partner von Hybridkraftwerk ( vom 19.1.2011 )
Längeres Aus für Krümmel und Brunsbüttel ( vom 19.1.2011 )
Nützliche iPhone-App für Stromkunden ( vom 19.1.2011 )
Greenpeace Studie: 99,5 Prozent Ökostrom ( vom 19.1.2011 )
Einzelmaßnahmen der energetischen Modernisierung wieder förd ( vom 20.1.2011 )
Mit Blockheizkraftwerken bis 2050 50 Mio. Tonnen CO2 sparen ( vom 20.1.2011 )
Biblis: Weiterbetrieb nur mit Nachrüstung ( vom 20.1.2011 )
T-Systems: Ausweitung der Smart-Grids ( vom 20.1.2011 )
Castor-Transport nach Lubmin im Februar ( vom 20.1.2011 )
EU - keine öffentlichen Gelder für Netzausbau ( vom 21.1.2011 )
RWE baut kein neues AKW in Rumänien ( vom 21.1.2011 )
Mehr Strom aus Windkraftanlagen auf See ( vom 21.1.2011 )
Hacker-Angriff trifft Emissionshandel der EU ( vom 21.1.2011 )
Stromerzeugung soll ab 2050 CO2-frei werden ( vom 21.1.2011 )
Milliardeninvestitionen in Stromnetz notwendig ( vom 22.1.2011 )







Einen Kommentar schreiben:
( Achtung: Benötigte Felder sind mit * gekennzeichnet. Sie sind selbst verantwortlich für den von ihnen abgegebenen Kommentar. Aus Sicherheitsgründen wird ihre IP gespeichert )