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Atomendlager: Untersuchung von Krebsfällen

Nachricht vom 20.12.2010
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Der Woltenbüttler Landrat Jörg Röhmann der SPD kündigte an, eine zeitnahe Ursachenforschung der erhöhten Krebsrate in der Umgebung des Atomendlagers Asse in Auftrag zu geben. Im Zuge der Forschungsstudie sollen an Krebs erkrankte Anwohner der Gemeinde Asse in nächster Zeit einen Fragebogen ausfüllen, sowie an einer ausführlichen Befragung teilnehmen.



Atomendlager: Untersuchung von Krebsfällen

Atomendlager: Untersuchung von Krebsfällen

Erhöhtes Krebsrisiko in Umkreis Asse



Im Umkreis Asse sind bereits über 80 Krebskranke gemeldet, das Gesundheitsministerium plant nun eine Meldepflicht für Krebserkrankungen um die statistische Datenlage zu verbessern. Bisher konnten lediglich ungefähr 50 Prozent aller Krebserkrankten erfasst werden. Eine flächendeckende Erfassung soll in Zukunft in allen Gemeinden Niedersachsens erfolgen.


Erkrankungen um ein Vielfaches höher



Kürzlich wurde bekannt, dass im Umkreis der Samtgemeinde Asse eine dreimal so hohe Anzahl von Schilddrüsenkrebsfällen, sowie doppelt so viele Leukämiepatienten wie in Restdeutschland vorherrschen.  Nun werden Befürchtungen laut, die Vielzahl an Erkrankungen könne mit dem Atommüllendlager Asse zusammenhängen.






Redaktion Stromvergleich.de: Gerhard Solter   |  aktuelle Stromnachrichten bei Twitter Stromvergleich auf twitter

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