++über 1.000 Stromanbieter und über 9.700 Tarife im kostenlosen Stromvergleich ++
kostenlose Stromwechsel HotlineKanzleramt behindert Asse-Untersuchungsausschuss
Nachricht vom 26.11.2010Hannover – Was zu seiner Amtszeit im Atommülllager Asse passiert ist, weiß der ehemalige Bundesforschungsminister Jürgen Rüttgers (CDU) nur noch bruchstückhaft. Als Zeuge im Asse-Untersuchungsausschuss sagte Rüttgers am Donnerstag im niedersächsischen Landtag in Hannover: "Die Vorgänge sind zwischen 12 und 16 Jahren her."
Kanzleramt behindert Asse-Untersuchungsausschuss
Kaum noch Erinnerungen
Rüttgers habe sich nur dreimal mit den Vorgängen in der Asse befassen müssen und wisse auch nicht mehr, ob man ihn bei Amtsantritt 1994 über die 126.000 Fässer in der maroden Schachtanlage in Kenntnis gesetzt hätte. Er fügte hinzu: "Ich möchte ausdrücklich festhalten, dass ich heute hier als Zeuge geladen bin und nicht als Beschuldigter." Als Bundesforschungsminister war der CDU-Politiker von November 1994 bis Oktober 1998 mit dem Atommülllager befasst.
Da das Kanzleramt verweigert die Herausgabe von Akten zur Asse seit einem Jahr. Noch vor der Vernehmung Rüttgers hatte man sich einstimmig im nicht öffentlichen Teil der Sitzung einstimmig darauf geeinigt das Kanzleramt auf die Herausgabe der Akten zu verklagen.
Aktenherausgabe wird eingeklagt
Der Landtag wird nach dpa-Angaben nun die entsprechenden Schreiben für eine Klage vorbereiten. Die Entscheidung beruht auf einem Gutachten des Braunschweiger Staatsrechtlers Prof. Edmund Brandt. Dieser hatte im Auftrag der Landtags-Grünen in seiner Expertise festgestellt, dass das Kanzleramt den Untersuchungsausschuss behindert. Fraktions-Chef der Grünen, Stefan Wenzel, sagte: "Jetzt muss Frau Merkel liefern.“
Seit mehr als einem Jahr versucht der Ausschuss die Versäumnisse und Schlampereien um das einsturzgefährdete alte Salzbergwerk in Wolfenbüttel zu klären. Dort lagern derzeit noch 126.000 Fässer mit schwach- und mittelradioaktivem Atommüll. Zuletzt hatte der Asse-Ausschuss im August Unterlagen angefordert. Bis jetzt hat das Kanzleramt aber nur einen geringen Teil des Aktenbestands übermittelt.
- Informationen weitergeben über:
-
- Tweet
Redaktion Stromvergleich.de: Patricia vom Merk
| aktuelle Stromnachrichten bei Twitter

Die neuesten Stromnachrichten:
Strompreis - Explosion der Strompreise bis 2025? ( vom 15.5.2012 )Strom - Vattenfall beliefert Berlin mit Ökostrom ( vom 14.5.2012 )
Strom aus erneuerbaren Energien nimmt zu ( vom 11.5.2012 )
Strompreis - E.on Hanse kündigt Erhöhungen an ( vom 11.5.2012 )
Stromkosten senken - dena empfiehlt Nutzung LED ( vom 10.5.2012 )
Diese Stromnachrichten könnten dich auch interessieren:
Sturm in USA kappt Stromversorgung ( vom 27.10.2010 )Stromanbieter: Wechselhinderung unter Strafe ( vom 29.10.2010 )
Erneuerbare Energien - Den Trend verpasst ( vom 30.10.2010 )
Scharfe Kritik an der Laufzeitverlängerung ( vom 1.11.2010 )
Energiekonzept im Bundestag verabschiedet ( vom 1.11.2010 )
Vergleich im Streit um EWE-Gaspreiserhöhung ( vom 4.11.2010 )
Kritik um Atom-Entscheidung verschärft sich ( vom 4.11.2010 )
Bundeswehr verhindert Bau von Windparks ( vom 5.11.2010 )
Bundesrat verzichtet auf Mitsprache im Atomgesetz ( vom 7.11.2010 )
Kritik an den europäischen Stromnetzen ( vom 8.11.2010 )
Kleine Wasserkraftwerke mit großer Wirkung ( vom 14.11.2010 )
Sparen trotz Erhöhungen ( vom 16.11.2010 )
Spandau empört sich über Raumordnungsverfahren ( vom 17.11.2010 )
Missbrauchsbefürchtungen bei Umlagen-Erhöhung ( vom 17.11.2010 )
Stromkonzerne: Kartell-Untersuchungen noch 2010 ( vom 18.11.2010 )
Erklärtes Ziel der EU: Rascher Stromnetzausbau ( vom 19.11.2010 )
Laufzeitverlängerung: Engpässe in Zwischenlagern ( vom 21.11.2010 )
Brennelementen-Wechsel in Biblis scharf kritisiert ( vom 21.11.2010 )
Umbau beginnt: E.ON lagert Arbeitsplätze aus ( vom 23.11.2010 )
Kartellamt prüft erneut Stromkonzerne ( vom 24.11.2010 )







Hoffmann( vom 26.11.2010 )
Was will man von Merkel noch erwarten. In einer Reportage wurde sie mal nach Morsleben gefragt. Antwort war: \"Heute sind wir hier bei der Frauenunion\"<br />
<br />
Verlogenes Pack.
Dirk( vom 26.11.2010 )
Ich würde mir überlegen was man im Internet so schreibt wenn man mit der eigenen IP unterschreibt.
Einen Kommentar schreiben:
( Achtung: Benötigte Felder sind mit * gekennzeichnet. Sie sind selbst verantwortlich für den von ihnen abgegebenen Kommentar. Aus Sicherheitsgründen wird ihre IP gespeichert )