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Millionenprofit dank Atomenergie

Nachricht vom 29.3.2009
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Deutsche Energiekonzerne, die sich nicht aus dem Atomgeschäft zurückziehen, können mit Zusatzgewinnen von bis zu 61 Milliarden Euro rechnen, wie das Wirtschaftsmagazin Capital jetzt in der Ausgabe 04/2009 bestätigt hat. Dieses Ergebnis geht aus einer Studie des Energieökonomen Prof. Dr. Wolfgang Pfaffenberger hervor.



Pfaffenberger ist der Jacobs-Universität in Bremen unterstellt und gilt als renommiertester Kenner der Energiebranche Deutschlands. Für die Studie hat er die steigenden Strompreise und die Laufzeiten verschiedener Kernkraftwerke untersucht. Derzeit sind hierzulande 17 Atommeiler am Netz, die laut Atomgesetz maximal 32 Jahre aktiv sein dürfen. Die großen Konzerne E.ON, Vattenfall, EnBW und Vattenfall fordern längere Laufzeiten, und wollen inoffiziellen Angaben zufolge 50 Prozent ihrer Zusatzgewinne in einen Fonds zur Unterstützung regenerativer Energien investieren.
 
Wenn Atomanlagen 40 Jahre laufen könnten, würden die Großhandelspreise für Strom durchschnittlich das Spitzenniveau der letzten drei Jahre erreichen, was den Konzernen gemäß der Studie satte Zusatzgewinne von 61 Milliarden Euro bescheren würde. Wären die Kernkraftwerke 60 Jahre aktiv, ergäbe das einen Gewinn von sage und schreibe 316 Milliarden Euro, und die Großhandelspreise für Energie würden in den nächsten Jahrzehnten von 5 auf 12 Cent pro Kilowattstunde steigen.







Redaktion Stromvergleich.de: Gerhard Solter   |  aktuelle Stromnachrichten bei Twitter Stromvergleich auf twitter

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