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kostenlose Stromwechsel HotlineNeues Kraftwerk in Dörpen geplant
Nachricht vom 26.3.2009In Dörpen im niedersächsischen Emsland soll Plänen der Schweizer BKW FMB Energie AG und der EnBW Energie Baden-Württemberg AG ein Steinkohlekraftwerk entstehen. Die EnBW will sich mit 75,1 Prozent an der Projektgesellschaft STKW Energie Dörpen GmbH& Co.KG beteiligen.
Diese gehört derzeit zu 100 Prozent dem Schweizer Vertragspartner. Beide Unternehmen haben eine entsprechende Vereinbarung, den sogenannten Letter of Intent, bereits unterschrieben. Damit soll in Dörpen ein hochmodernes und leistungsfähiges Steinkohlekraftwerk aufgebaut werden, das man später auch zusammen betreiben will. Die wirtschaftlichen und ökologischen Faktoren zum Bau des Kraftwerkes werden laut Firmenangaben optimal berücksichtigt. Die Effizienz der Anlage wird auch künftig durch eine Kraft-Wärmekopplung erhalten bleiben und sogar noch zu erhöhen sein.
Für eine mögliche CO-2-Abscheidung ist ebenfalls genügend Fläche vorhanden, sodass der Bau einer entsprechenden Entsorgungsanlage nicht ausgeschlossen ist.
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Redaktion Stromvergleich.de: Nadine Rom
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Heidi Wienand( vom 28.05.2009 )
Die wirtschaftlichen u. ökologischen Faktoren werden beim Bau dieses Kraftwerks nicht berücksichtigt. Im Gegenteil! Im Dez. 2008 hat sich die örtliche Papierfabrik Nordland (UPM) gegen das Projekt entschieden. Also: UPM wird sich nicht am Kraftwerk beteiligen. Die \"wirtschaftlichen Rahmendaten\" haben UPM wohl nicht überzeugt. Weitere nennenswerte Abnehmer für die Abwärme gibt es im Dorf Dörpen nicht. Es gibt seit fast 2 Jahren gewaltigen Widerstand im dünn besiedelten Emsland: 5000 Demonstanten im Juni 2008. 11.000 Unterschriften wurden übergeben In vielen Gemeinden wurden Petitionen von 60-85 % der Bevölkerung gegen das KKW übergeben . Wir brauchen dieses Kohlekraftwerk im Emsland nicht - wir erzeugen hier mehr Strom als wir selbst brauchen. Nicht zuletzt durch den großen Anteil an weiter ausbaufähiger Windenergie.
Frank( vom 28.05.2009 )
Ich kann mich nur anschließen. Der Strom wird im Emsland nicht benötigt. Zehntausende haben sich gegen das Kohlekraftwerk ausgesprochen. Eine KWK gibt es nicht! Die Bevölkerung wird sich wehren und alles in ihrer Macht stehende tun, um das Kohlekraftwerk zu verhindern! Für die BKW und die EnBW wird das Kraftwerk ein Desaster werden. Das Image der BKW in der Schweiz ist schon arg ramponiert. Und auch die EnBW wird registrieren müssen, dass ein so großes Projekt ohne Unterstützung der Bevölkerung nicht nicht ohne erheblichen Imageverlust möglich sein wird!
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