UN-Klimaverhandlungen: Kaum Ergebnisse

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Etwa 3.000 Teilnehmer reisten nach Tianjin (China), um sich an den UN-Klimaverhandlungen zu beteiligen. Diese wurden vorbereitend auf den Weltklimagipfel vom 29. November bis 10. Dezember 2010 in Cancún (Mexico) abgehalten, um beispielsweise die Minimierung der Treibhausgase voranzutreiben. Doch zum Bedauern aller Teilnehmer gab es nur gegenseitige Schuldzuweisungen, aber kaum greifbare Ergebnisse. China und die USA, die als größte Klimasünder gelten, stritten sogar offen.
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UN-Klimaverhandlungen: Kaum Ergebnisse

UN-Klimaverhandlungen: Kaum Ergebnisse

Kyoto-Protokoll ist Streitthema



Vertreter aus 177 Ländern diskutierten sowohl über neue Reduktionsziele, die Finanzierung des Klimaschutzes, die Form des künftigen Weltklimavertrages als auch die jeweilige Verantwortung für die Erderwärmung. Fortschritte konnte lediglich in einigen Bereichen des geplanten Klimafonds erzielt werden.

Im Mittelpunkt der Verhandlungen stand und steht das im Jahr 2012 auslaufende Kyoto-Protokoll, das die Emissionsziele regelt. Bislang sind weder China, die Entwicklungsländer noch die USA am Kyoto-Abkommen beteiligt. Die Mitglieder, die sich um die Einhaltung des Kyoto-Abkommens bemühen decken derzeit etwa 28 Prozent der globalen Emission ab. China und die USA produzieren gut die Hälfte der weltweiten Emission.

Jonathan Pershing (Vertreter der USA) forderte die Schwellenländer und besonders China zu einer stärkeren Beteiligung am Klimaschutz auf und sagte, „Wir erwarten, dass alle großen Emissionsländer etwas tun“. Su Wie (Vertreter Chinas) hingegen forderte von den Industrienationen noch größere Einschnitte und warfen ihnen eine Blockade der Verhandlungen vor. Er sagte, „Der Grund ist, dass sie vermeiden wollen, Emissionsziele für die Zeit nach 2012 zu geben - die Kernfrage der laufenden Gespräche“.

Politischer Wille fehlt



Peter Wittoeck (EU-Delegationsleister, Belgien) zeigte sich ernüchtert und erklärte „Es ist enttäuschend, dass wir nicht die Fortschritte gemacht haben, die wir wollten“. Auch Umweltschützer kritisierten den fehlenden politischen Willen zum Klimaschutz. Wendel Trio (Greenpeace) betonte, „Es ist ein Rennen zur Rettung des Klimas“ und verweist damit auf die letzen extremen Wetterphänomene und verheerenden Überschwemmungen.

Sowohl Kanada und Japan als auch Russland fordern eine Beteiligung der USA an der Erreichung der Klimaschutzziele, die eine Reduzierung der Emissionen vorsieht, um die Erderwärmung in Grenzen zu halten. In den USA regt sich jedoch innenpolitischer Widerstand, der eine Beteiligung bislang verhinderte. Bis zum Jahr 2020 müsste die Emission um 25 bis 40 Prozent (im Vergleich zum Jahr 1990) gesenkt werden, um eine Erderwärmung auf weniger als 2°C zu begrenzen. Bislang werden lediglich 15 Prozent erreicht.

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