Energiezukunft durch Strom aus der Wüste

27.9.2010 | Redaktion: Patricia vom Merk
‚Desertec‘ steht für die Zukunft und vor allem für die ausreichende Energieversorgung in Zukunft. Im Rahmen der Jahrestagung der Club-of-Rome-Schulen in Wolfsburg beschäftigten sich die Teilnehmer mit dem Zukunftsprojekt. Das Projekt läuft unter dem Motto: Energie und Wasser für zehn Milliarden Menschen. Von der Energie, insbesondere von dem Strom, sollen Menschen in Europa, aber allen voran die Bürger Afrikas profitieren.
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Energiezukunft durch Strom aus der Wüste

Energiezukunft durch Strom aus der Wüste

Nur durch Umdenken kann Umgang mit Energie verbessert werden



Bevor das Zukunfts-Projekt Desertec in die Realität umgesetzt werden kann, muss zunächst ein Umdenken erfolgen. Max Schön, Präsident des Club-of-Rome Deutschland, fordert ein Umdenken weg von dem eurozentrischen Blick hin zu einer internationalen Sicht auf den Energiebedarf. Er fordert deshalb, dass den Lernenden frühzeitig der richtige Umgang mit den raren Ressourcen Wasser und Energie nahe gebracht werden solle.


Vier Fünftel des erzeugten Stroms für Afrika



Desertec steht für die Erzeugung von elektrischer Energie, welch anschließend an Regionen verteilt wird, die den Strom benötigen. Deshalb geht lediglich ein Fünftel des durch Desertec erzeugten Stroms nach Europa. Die Restmenge wird nach Afrika geliefert. Vor allem in Afrika ist Strom mit einer Zukunftsperspektive gleichzusetzen, die ohne diesen nicht bestünde. Zum einen könnte die Energieknappheit verringert werden und zum anderen könnten Kriege, die aufgrund der Energie und Wasserknappheit geführt werden, verhindert werden. Desertec könnte für Afrika eine weitreichende Zukunftsperspektive sein, die dazu beitragen könnte, technische, politische sowie wirtschaftliche Probleme zu regeln. Helfen soll dabei, neben dem Strom aus der Wüste Wasserkraft aus Norwegen und den Alpen und Windkraft aus der Nordsee.

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