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Offshore-Windenergie: USA will Deutsche Technik

Nachricht vom 3.9.2010
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Das Europa und speziell Deutschland bei der Offshore-Windenergie die Nase vorn haben, ist auch der Branche in den USA nicht verborgen geblieben. Die Vereinigung Wind Energy Network in Rostock erklärte, dass amerikanische Unternehmen der Windenergie-Branche daran interessiert seien, mit deutschen Unternehmen zusammenzuarbeiten, um von deren Wissen profitieren und die Offshore-Windenergie in den USA etablieren zu können.



Offshore-Windenergie: USA will Deutsche Technik

Offshore-Windenergie: USA will Deutsche Technik



Chancen für deutsche Unternehmen nutzen



Andree Iffländer (Vereinsvorsitzender) sagte, „Wir sehen hervorragende Entwicklungspotenziale“ und befürwortet das Engagement von deutschen Unternehmen in den USA. Iffländer erklärte weiter, „Offshore-Anlagen werden bislang in sehr kleinen Serien gefertigt. Wir sind heute bei Offshore da, wo wir bei den Anlagen an Land Anfang der 1990er Jahre waren. In Asien schießen die Firmen nur so aus dem Boden, und auch in den USA werden weitere entstehen“. Aus diesem Grunde sei es wichtig, dass die deutschen Unternehmen ihre Kapazitäten erhöhen, um Kooperationspartner zu finden und den Anschluss an die Offshore-Entwicklung nicht verpassen. Die inländischen Unternehmen sind wegen des Offshore-Booms in Deutschland bereits ausgelastet und müssten ihre Kapazitäten steigern, um amerikanische Aufträge an Land ziehen zu können.

Während des 2. Offshore Summit in Rostock, zu dem etwa 150 Windenergieexperten aus Politik und Wirtschaft erwartet wurden, sollen Kooperationen angebahnt werden und der in der Ostsee entstehende Offshore-Windpark „Baltic 1“ wird vorgestellt.

Durch die Ölkatastrophe am Golf von Mexiko wurde nun auch die USA wachgerüttelt und will sich mehr den erneuerbaren Energien zuwenden. Auch der US-Präsident Barack Obama fordert eine größere Unabhängigkeit vom Öl.







Redaktion Stromvergleich.de: Gerhard Solter   |  aktuelle Stromnachrichten bei Twitter Stromvergleich auf twitter

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