CCS-Verfahren soll exportiert werden

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Dass das bei der Kohleverbrennung entstehende Abgas Kohlendioxid (CO2) zu katastrophalen Veränderungen des Klimas führt, ist weithin bekannt. Nun soll das neu entwickelte CCS-Verfahren (Carbon Capture and Storage) Abhilfe schaffen und auch internationalen Einsatz finden. Bereits 2008 nahm der Energiekonzern Vattenfall in Schwarze Pumpe die weltweit erste Pilotanlage für Braunkohlekraftwerke mit CO2-Abscheidung in Betrieb. Bis 2015 soll in Jänschwalde ein Demonstrationskraftwerk entstehen. Die Serienreife der CCS-Technik soll bis 2020 realisiert sein.
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CCS-Verfahren soll exportiert werden

CCS-Verfahren soll exportiert werden

Lagerung noch problematisch



Bei der Verbrennung von Kohle entsteht unter anderem das klimaschädliche CO2 in großen Mengen und verpestet die Luft. Doch damit soll bald Schluss sein, denn durch das CCS-Verfahren soll das Treibhausgas von den restlichen entstehenden Abgasen abgetrennt und lagerfähig gemacht werden. Künftig soll die Kohle in modernen Kraftwerken nicht mehr in normaler Luft verbrannt werden, sondern in einem Gemisch aus Rauchgas und reinem Sauerstoff. Dies soll eine einfachere Abtrennung des CO2 ermöglichen. Um das abgetrennte CO2 transportieren zu können, wird es in diversen Reinigungs- und Aufbereitungsstufen verflüssigt.

Doch die Lagerung stellt die Experten noch immer vor Probleme, denn es ist noch unklar ob die unterirdische Lagerung des klimaschädlichen Gases sicher ist. Das abgetrennte CO2 soll in großer Tiefe in den Erdboden gepresst und dort gespeichert werden. Dort sollen undurchlässige Gesteinsschichten das Treibhausgas am Austritt hindern. In Norwegen ist geplant, dass CO2 tausend Meter unter dem Meeresgrund zu speichern, während es in Kanada in leeren Gas- und Erdöllagerstätten gelagert werden soll.

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